Letztes Spiel
30. Spieltag, 22.04.2017
FC Erzgebirge Aue vs. Hannover 96 2-2  
Aktuelle News
Die Hauptribüne – Gestern und Heute 17.04.2017

Als Schiedsrichter Marco Fritz aus Korb am 14. Mai 2016 das letzte Heimspiel der Auer Veilchen in der 3. Liga gegen Preußen Münster (3-0) abpfiff, endete nach fast 60 Jahren ein Stück Stadion Geschichte im Auer Stadion. Zum letzten Mal war die Ende 1956 eröffnete Haupttribüne nebst einer der beiden, im Jahr 1989, erweiterten überdachten Kurven mit Zuschauern zu einem

Mai 2016 - letztes Spiel mit der Haupttribüne Aue gegen Preußen Münster. Foto: Burg
Fußballspiel besetzt. Drei Tage später startete schon im Zuge des Um- und Neubaus des Sparkassen-Erzgebirgsstadion Aue die Bauphase 2 mit dem Beginn der Entkernung der Tribüne bzw. was noch zum Zeitpunkt des Münster-Spiels übrig geblieben war. Denn schon seit Dezember 2015 hatten die Abrissbagger der Fa. Abbruch Röckert aus Bad Schlema die einstigen Zuschauerblöcke P, O, N und Teile von M auf der Auer Seite abgerissen. Zehn Wochen lang dauerten dann die Entkernungs-und Demontagearbeiten in und an der zum grossen Teil historischen Tribüne im Auer Stadion. Im Zuge dieser wurde auch der Lößnitzbach wieder freigelegt, der unter der Tribüne entlang fließt. Dieser war auf einer Länge von ca. 40 Metern unter den alten Blöcken J und K überbaut. Künftig stehen ein Teil des Hauptgebäudes der neuen Nordtribüne sowie drei Stützen auf dem wieder überbauten Bach. Als dann zum Testspiel des FC Erzgebirge Aue gegen den Waldhof Mannheim (30. Juli 2016/1-1) die neue fertiggestellte Westtribüne anlässlich der offiziellen Saisoneröffnung 2016/17 seine Feuertaufe erlebte, wurden drei Tage zuvor die letzten drei verbliebenen Pylonen der ehemaligen Tribünendachaufhängung von 1990 abgeschnitten. Sie blieben bis zu diesen Tage als die letzten übriggebliebenen Zeugen der alten Tribüne stehen.
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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN NÜRNBERG 14.04.2017

Nürnberg, Sam. 15. April 2017 – Stadion Nürnberg (Anstoß 13.00 Uhr)

Wenn man von Traditionsvereinen in Deutschland spricht, ist der Club immer mit dabei. Der Verein wurde am 4. Mai 1900 gegründet. Seine größten Erfolge feierte der Club in den "goldenen" 1920er Jahren, als alleine fünf der insgesamt neun Meisterschaften gelangen. Bis in die 1960er Jahre gehörte der Verein zu den ganz großen Namen des deutschen Fußballs. Doch mit dem erstmaligen

Das Nürnberger Stadion blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die Haupttribüne und der achteckige Grundriss stehen unter Denkmalschutz. Foto: vgn.de
Abstieg aus dem Oberhaus 1969 begann ein jahrzehntelanges Tief. Abstiege und Skandale prägten den Verein, der sich in dieser Zeit den Ruf einer Fahrstuhlmannschaft verdiente und 1996 gar in die drittklassige Regionalliga abstürzte. Erst im neuen Jahrtausend konsolidierte sich der Verein und knüpfte mit dem DFB-Pokalsieg 2007 an alte Zeiten an. Im Fahrstuhl steckt der FCN jedoch bis heute fest. Es gelingt dem Verein nicht, sich dauerhaft in einer Liga zu etablieren, sondern er steigt wiederholt ab und auf. In den Jahren 1969, 1979, 1984, 1994, 1999, 2003, 2008, 2014 stiegen die Nürnberger aus der 1. Bundesliga ab und halten damit momentan den Rekord mit den meisten Abstiegen aus Liga Eins. Zuletzt von 2009 bis 2014 spielte der 1. FC Nürnberg wieder in der 1. Bundesliga. Die Vereinsfarben sind Rot und Weiß, die Traditionsfarben dagegen Weinrot und Schwarz, in denen er seit der Saison 2007/08 auch wieder aufläuft. Über 16.000 Mitglieder hat der Verein. Mit neun Meisterschaften war der Club bis 1987 über 60 Jahre lang deutscher Fußball-Rekordmeister, bevor ihn der FC Bayern München ablöste. In der ewigen Tabelle der 1. Liga belegt der Verein mit bisher 1.084 Spielen aktuell den 18. Platz. In der 2. Liga befindet sich der Club aktuell in der 17. Spielzeit und kommt hier auf bisher 564 Spiele. Gegen den FC Erzgebirge Aue bestritten die Nürnberger bisher fünf Punktspiele in der Saison 2003/04 (3-3/2-0) sowie 2014/15 (0-1/0-1). In der Hinrunde 2016/17 gewann man mit 2-1 im Lößnitztal. Dazu kommt ein Spiel im DFB-Pokal (2-1 /2011).
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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN BERLIN 04.04.2017

BERLIN, Stadion an der Alten Försterei - Mi. 05. April 2017 (Anstoß 17.30 Uhr)

Der 1. FC Union Berlin trägt seine Heimspiele im Stadion An der Alten Försterei aus. Das Stadion liegt im Südosten der Hauptstadt im Ortsteil Köpenick Das Stadion ist das größte, reine

Nirgends sonst in Berlin kann man Fußball-Atmosphäre so schön erleben wie an der Alten Försterei beim 1.FC Union Berlin. Das enge, reine Fußball-Stadion ist komplett überdacht. Foto: Burg (Blick aus dem Gästeblock | Mai 2015)
Fußballstadion in Berlin und bietet nach der Inbetriebnahme der neuen Haupttribüne im Juli 2013 nun stolze 22.012 Fans Platz. 18.395 davon sind reine Stehplätze. Bekannt geworden ist das Stadion auch durch das seit 2003 jährlich stattfindende Weihnachtssingen, das von Freunden des 1.FC Union Berlin organisiert wird. Internationale Aufmerksamkeit erlangte das „WM-Wohnzimmer" im Sommer 2014, ein Fanfest, zu dem Gäste ihr Sofa im Innenraum des Stadions aufstellen konnten, um gemeinsam auf einer Videowand Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien zu schauen.
Die Anlage wird im Norden durch den Volkspark Wuhlheide, im Osten durch die Hämmerlingstraße, im Süden durch die Wuhle und im Westen durch die Straße An der Wuhlheide begrenzt. Namensgeber für das Stadion ist ein benachbartes altes Forsthaus, in welchem sich aktuell die Geschäftsstelle des Vereins befindet. Das Stadion entstand 1920 als Ersatzspielstätte für den SC Union Oberschöneweide, der seinen bisherigen Platz an der Oberschöneweider Wattstraße (südwestlich der heutigen Trabrennbahn Karlshorst) zugunsten des Wohnungsbaus räumen musste.
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Torloser Test in Aue 25.03.2017

Fußball-Zweitligist Erzgebirge Aue hat in einem Testspiel, Freitag-Abend im heimischen Erzgebirgsstadion, gegen den weißrussischen Erstligisten Dinamo Brest 0-0 gespielt. Der Tabellenvorletzte der zweiten Liga nutzte die Partie vor 425 Zuschauern, um allen nominierten

Halbzeitpause im Spiel gegen Dinamo Brest. Foto. Burg
Profis Spielpraxis zu geben und einiges auszuprobieren. Einzigste Ausnahme war das Fehlen des derzeitigen verletzten Stürmers Albert Bunjaku. Für Aues Trainer Domenico Tedesco kam diese Länderspielpause in der Liga sehr gelegen. „Wir konnten im Training nur auf uns schauen“. Der Kontrahent war extra für diese Partie die über 900 Kilomter nach Aue angereist. Nächste Woche beginnt die Saison in Weißrussland. Im ersten Durchgang waren beide Torhüter nahezu beschäftigungslos. Nur Brest Keeper Malherbe mußte kurz vor dem Seitenwechsel sein ganzes Können aufweisen, als er einen Adler Schuß glänzend zur Ecke abwehren konnte. Davor war über weite Strecken Langeweile pur im Stadion. Erst nach etwas mehr als einer halben Stunde riskierte Pepic (31.) einen Direktversuch aus ca. 18 Metern, der aber übers Tor ging. Und vier Minuten später forderte Afoakwa Männel heraus. Kvesic verlor das Leder kurz vor dem eigenen Strafraum und der Spieler von Brest lief alleine auf Männel zu. Aues Torwart bügelte den Ballverlust aber aus und konnte den Ball zur Ecke lenken.
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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN BOCHUM 17.03.2017

BOCHUM, Sonntag, 19. März 2017 – Vonovia Ruhrstadion (Anstoß 13.30 Uhr)

Viele Bundesliga-Arenen befinden sich heute irgendwo weit draußen vor den Toren der Stadt. Das Bochmer Stadion hingegen liegt mittendrin in Bochum, eingekeilt zwischen den Häusern der Castroper Strasse, nur wenige Hundert Meter vom Innenstadtring entfernt. Ein Stadion quasi zum Anfassen, wie es im deutschen Profifussball heute fast ausgestorben ist. Das Bochumer

Das Bochumer Stadion aus der Luft aus Richtung Osten. Das Stadion liegt an der Castroper Straße nahe der Bochumer Innenstadt, wo der VfL und seine Vorgängervereine bereits seit 1911 Fußball spielen.
Foto: derwesten.de
Schmuckkästchen überzeugt durch seine wunderbare zeitlose Architektur, die auch Jahrzehnte nach Fertigstellung manch neue Arena alt aussehen läßt. Die zeitlose Optik der insgesamt 38 Sichelbinder, die die Tribünenelemente stützen und in Form und Anzahl absolut stilprägend für das Stadion waren und sind, ist bemerkenswert. Die Kompaktheit des Stadions sorgt nicht nur für eine akustisch einwandfreie Stimmung bei den Fangesängen sondern auch für die Tatsache das kein Platz hier weiter als 30 Meter vom Spielfeld entfernt ist. Das Stadion liegt an der Castroper Straße im Nordosten der Bochumer Innenstadt, wo der VfL und seine Vorgängervereine bereits seit 1911 Fußball spielen. Der VfL Bochum verfügt damit über eine der traditionsreichsten Wettkampfstätten im deutschen Profifußball. Und damit hat der VfL mehr Stadion-Tradition zu bieten, als die beiden grossen Nachbar-Rivalen Schalke und Dortmund. Ein Stadion mitten im Wohngebiet und nah zur City.
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