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ANFAHRT UND INFOS ZUM NÄCHSTEN AUSWÄRTSSPIEL IN WUPPERTAL

WUPPERTAL, Di. 01. September 2009 – Stadion am Zoo (Anstoß 18.30 Uhr)

Haltestelle der berühmten Schwebebahn direkt am Stadion. Foto: Burg

Die 1929 gebildete Stadt Wuppertal ging aus der Vereinigung der selbständigen Gemeinden Barmen, Elberfeld, Cronenberg, Ronsdorf, Vohwinkel und des Ortsteils Beyenburg der Gemeinde Lüttringhausen hervor. Die Stadt der weltberühmten Schwebebahn hat eine ganze Menge zu bieten: Großstadt im Grünen, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Bergischen Landes, Universitätsstadt, 360.000 Einwohner, Tanztheater Pina Bausch, Zoologischer Garten in landschaftlich reizvoller Umgebung, bedeutende Museen, Historische Stadthalle, Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie, Energieagentur NRW, verkehrsgünstige Lage im Zentrum von Nordrhein-Westfalen mit den Flughäfen Köln und Düsseldorf in unmittelbarer Nähe. Umgeben von bewaldeten Bergen liegt die Stadt langgestreckt im engen Tal der Wupper und verliert sich am Stadtrand in hügeligen Wiesen und weiten Wäldern des Bergischen Landes.


Von jedem Punkt der Stadt sind Wald und ausgedehnte Grünanlagen in wenigen Minuten erreichbar. Reizvolle Überraschungen warten auf den Besucher: insgesamt 8723 öffentliche Stufen sind nötig, um Höhen und Tiefen - Wuppertal liegt 100 bis 350 Meter hoch - zu überwinden. Interessante Ein- und Ausblicke entschädigen für die Mühe des Treppensteigens. Weitläufige Einkaufsbereiche locken zum ausgiebigen Bummel - mit Einkaufscentern, Galerien und Boutiquen für jeden Geschmack. Die Vorzüge der bergischen Küche lassen sich in der gehobenen Gastronomie ebenso entdecken wie in originellen und gemütlichen Kneipen, die es hier an jeder Ecke gibt. Zu den landschaftlich schönsten Tiergärten der Welt gehört der Wuppertaler Zoo. In dem 20 Hektar großen Parkgelände finden 5.000 Tiere in rund 500 Arten aus allen Erdteilen ein Zuhause. In den modernen Tierhäusern kann der Besucher u.a. Menschenaffen, Affen, Bären, Großkatzen, Elefanten, Vögel, Fische und Reptilien aus nächster Nähe beobachten.
Die zentrale Lage der Stadt hat viel zu ihrer wirtschaftlichen Bedeutung beigetragen: Wuppertal hat 11 Autobahn-Anschlussstellen (A1, A46), IC- und ICE-Anschluss - und die Flughäfen von Düsseldorf und Köln liegen mit rund einer halben Stunde Fahrzeit vor der Tür.
Ein breites Hotelangebot macht die Stadt auch für Geschäftsbesucher der benachbarten Messestädte zu einer attraktiven Alternative. Im Stadtverkehr bewährt sich seit 1900 die weltweit einmalige Schwebebahn - das Wahrzeichen der Stadt, Symbol für unternehmerischen Pioniergeist und Zuverlässigkeit. Täglich schweben über 75.000 Fahrgäste kreuzungs- und staufrei auf der 13,3 Kilometer langen Strecke - 8 m über der Straße und 12 m über dem Fluss.
Diese quicklebendige Bahn präsentiert sich nicht nur als Wahrzeichen und Denkmal, sondern auch seit der Einweihung im Jahr 1900 als ein für Wuppertal unentbehrliches Verkehrsmittel. Eis und Schnee stören sie wenig. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h dauert die luftige Fahrt von Endstation zu Endstation knapp 35 Minuten. Insgesamt gibt es an der 13,3 Kilometer langen Strecke 20 Bahnhöfe - vom Jugendstil-Bahnhof Werther Brücke bis zur supermodernen, erst 1999 eröffneten Glaskonstruktion Kluse.
Zehn Kilometer der durchgehend zweigleisigen Strecke liegen über der Wupper, die restliche Strecke verläuft über Straßen, wobei am Sonnborner Kreuz auch die A 46 gequert wird. Der letztgenannte Abschnitt wird als Landstrecke bezeichnet, er weist im Gegensatz zur Wasserstrecke ein nennenswertes Gefälle auf. Höchster Punkt der Gesamtstrecke ist die Endstation in Vohwinkel, niedrigster Punkt ist der Übergang von der Land- auf die Wasserstrecke nahe der Sonnborner Hauptkirche. Die Streckenführung wurde durch den Flusslauf vorgegeben, trotzdem konnte allgemein ein Kurvenradius von 90 Metern realisiert werden, lediglich zwei Kurven weisen einen Radius von ca. 75 Metern auf. Bedingt durch die Tallage und die daraus resultierende bandstadtartige Stadttopographie Wuppertals kann durch die gewählte Streckenführung ein Großteil der wichtigsten Ziele der Stadt durch die 20 Haltestellen erschlossen werden.
Im März 2004 wurde die Fusion der beiden damals führenden Wuppertaler Fußballvereine, dem Wuppertaler SV und der SV Borussia Wuppertal 1907/1912 effektiv zum 1. Juli 2004 beschlossen. Seitdem heißt der Verein Wuppertaler SV Borussia. Der SV Borussia selbst ging 1976 aus einem Zusammenschluss von SV Germania 1907 Wuppertal und VfL 1912 Wuppertal hervor. Der Verein war bis zur Spielzeit 2001 in der Regel fünftklassig, war aber bis 2004 für drei Jahre, davon zwei parallel mit dem WSV, in der vierten Liga (der damaligen Oberliga Nordrhein). Farben und Wappen blieben die des Wuppertaler SV, die blau-gelben Insignien der alten Borussia verschwanden.

Blick von der Nordtribüne. Hier stehen die Heimfans. Foto: burg-16.5.2009 WSV vs. Aue 1-0

Die ehrwürdige Heimstatt des Wuppertaler SV-Borussia (Fussion mit dem Stadtrivalen Boruussia Wuppertal am 1.7.2004) wurde am 05. Oktober 1924 nach nur halbjähriger Bauzeit als Bergisches Stadion eingeweiht und wies bereits damals ein Fassungsvermögen von 40.000 Zuschauern auf. Die zwölf Meter breite und 500 Meter lange Radrennbahn (in den Kurven 8 Meter hoch) bildete die Bühne v.a. für Steherrennen, aber bald pesten hier auch Motorräder und Kleinautos durch die Steilkurven – die Bahn galt als eine der schnellsten in Europa. Fast nebensächlich waren da fast die Fußballspiele die im alsbald umbenannten „Elberfelder Stadion“ stattfanden. 1957 erhielt die Arena, für die sich mittlerweile der Name „Stadion am Zoo“ eingebürgert hatte, eine Flutlichtanlage. Notdürftig auf Vordermann gebracht wurde die Spielstätte im Jahre 1972, anlässlich des Aufstiegs des Wuppertaler SV in die Bundesliga. Drei Jahre hielt sich der WSV im Oberhaus, erreichte 1973 als Neuling gar den UEFA-Cup, doch dann ging´s wieder abwärts. Auch mit dem Stadion. 1991 startete man daher umfangreiche Umbau- und Renovierungsarbeiten, an deren Ende am 05. Dezember 1993 die Eröffnung der neuen Haupttribüne mit ihren 5.000 Sitzplätzen stand. Das schmucke Teil verschlang die Kleinigkeit von 32 Mio. DM!, da die rückwärtige Schildwand unter Denkmalschutz stehen und somit erhalten werden musste.

Blick aus dem Gästeblock (Südseite) im Stadion am Zoo. Foto: Burg-16.Mai 2009, WSV vs. Aue 1-0

Nach einer weiteren Modernisierung (1. Spatenstich im Mai 2006) gehören die Radrennbahn und die Stehränge (Kurven) hinter den Toren nun der Vergangenheit an. An deren Stelle wurden direkt hinter den Toren (auf der ehemaligen Aschenbahn) geräumige Stehtribünen für jeweils 4.800 Plätze geschaffen. Die erste Tribüne (Heimblock) wurde Mitte Februar 2008 fertig gestellt. Die Gästetribüne auf der Südseite gegenüber wurde Mitte Juni 2008 im Testspiel gegen den Bundesligisten 1. FC Köln (1:1) eingeweiht. Der weitere Umbau sollen so konzipiert werden, dass sowohl eine Überdachung als auch eine Erweiterung und eine Umwandlung in Sitzplätze möglich ist. In einer weiteren Bauphase ist geplant, durch die Errichtung einer gleichartigen Tribüne für die Gegengerade einen "Lückenschluss" zu erreichen und somit die Umwandlung in ein reines Fußballstadion abzuschließen. Durch den Einbau der neuen Tribünen in den bisherigen Innenraum des Stadions - nach Vorbild des Zentralstadion Leipzig - wird die Außenansicht des Stadions am Zoo weitgehend erhalten bleiben.
Die Fahrt ins „Bergische“ geht wie zum letzten Spiel dort (Mitte Mai 2009), über die A4 und Eisenach bis zum Kirchheimer Dreieck. Das Kirchheimer Dreieck ist ein zentraler Verkehrsknoten im deutschen Autobahnnetz und wurde bis 1940 erbaut. Zwischen 2005 und 2009 wird das Autobahndreieck ausgebaut. Die Gemeinde Kirchheim und der Landkreis Hersfeld-Rotenburg wurde nicht zuletzt wegen dieses Verkehrsknotenpunktes zu einem Schwerpunkt für Logistikfirmen. Am Kirchheimer Dreieck befindet sich eine Autobahnraststätte, mehrere Autohöfe, eine Autobahnmeisterei und umfangreiche autobahnbezogene Infrastruktur. Die Autobahn ist für die Gemeinde Kirchheim von derart großer Bedeutung, dass sie sogar in ihr Wappen aufgenommen wurde.
Hier nun weiter auf der A7 in Richtung Kassel und dort am Dreieck Kassel-Süd auf die A44 Richtung Dortmund abbiegen. Weitere 148 Kilometer später am Kreuz Dortmund|Unna auf die A1 in Richtung Köln wechseln und weitere 38 Km später am Kreuz Wuppertal|Nord auf der A46 in Richtung Düsseldorf (ca. 16 Kilometer) fahren bis zum Sonnborner Kreuz. Hier hält man sich in Richtung B224 rechts und verläßt über die Ausfahrt Sonnborn die Autobahn. Nun folgt man einfach rechts an der 1. Ampel den Beschilderungen in Richtung „Stadion|Zoo“. Wenig später taucht dann auch schon nach einer Linkskurve rechter Hand das Stadion „Am Zoo“ und die Schwebebahn auf. Der Gästeblock befindet sich in der Südkurve (rechts neben der Haupttribüne). Der Zugang dazu ist von der Sonnborner Strasse rechter Hand (noch vor der Haltestelle Stadion|Zoo der Schwebebahn) aus zu erreichen, auf der man von der Autobahn kommt. Entlang dieser kann schon auf Parkplatzsuche begonnen werden. Alternativ kann auch an der 2. Ampel links abgebogen werden um dann sofort die nächste wieder links in die Kornstrasse. Dort sind 150 Parkplätze ausgewiesen. Von dort geht es bequem per Fuß durch eine Unterführung zum Gästeeingang. Verschiedene Lokalitäten befinden sich ausreichend im unmittelbaren Stadionumfeld.

Adresse für Navi-Freunde: Sonnborner Straße | 42327 Wuppertal.

Entfernung Aue – Wuppertal ca. 525 Km.
Geschrieben von Burg am 25.08.2009, 11:53   (650x gelesen)