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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN BRAUNSCHWEIG

Braunschweig - Sa, 28. November 2008 , Eintracht Stadion (Anstoß 14 Uhr)

Blick ins Braunschweiger Eintracht-Stadion. Foto. J.Peters

Braunschweig, die Stadt Heinrichs des Löwen ist die zweitgrößte Stadt Niedersachsens mit ca. rund 240.000 Einwohnern. Einst von Kaiser Otto IV. gekrönt, wurde sie später Heinrich dem Löwen zur stolzen Residenzstadt geformt: die Stadt Braunschweig, die Löwenstadt. Heute empfängt die Stadt am Harz seine Besucher mit einem sehr modernen Gesicht.
Sie ist geprägt durch ein höchst reizvolles und spannendes Wechselspiel zwischen Historie und Gegenwart, Tradition und Zukunft. Unübersehbar sind die zahlreichen Fachwerkbauten, die Braunschweig ein einmaliges Gesicht verleihen und unverzichtbar ist ein Besuch auf der Burg Dankwarderode, ehemalige Residenz Heinrichs des Löwen, die den Burgplatz markiert.


Dominant auch die Stiftskirche St. Blasil. Sie wurde im Auftrag Heinrich des Löwen erreichtet, später umgebaut und ist heute als geschichtsträchtiger Dom bekannt.
Ihr unverwechselbares Profil erhielt die Stadt durch die stetige Entwicklung der Kultur-, Forschungs- und Technologielandschaften.
Vielfältig wie die Stadt präsentiert sich auch die Region mit ihrer kulturellen, historischen und wirtschaftlichen Reichhaltigkeit: eine fruchtbare Symbiose, wie sie in Deutschland einmalig ist.

Luftansicht Eintracht-Stadion. Foto: Archiv DSS´92

Der Braunschweiger Löwe ist das Wahrzeichen Heinrichs des Löwen, der die Stadt im Mittelalter zu einem bedeutenden Gemeinwesen ausbaute. So wurde der Löwe auch zum Wahrzeichen Braunschweigs. Auf der wahrscheinlich um 1300 entstandenen Ebstorfer Weltkarte ist Braunschweig mit dem Löwenstandbild eingezeichnet – so bekannt war der Braunschweiger Löwe bereits im ausgehenden Mittelalter. Die heutige offizielle Festlegung als Wahrzeichen der Stadt erfolgte erst 1953 in der Hauptsatzung der Stadt. Als „inoffizielles“, aber ebenfalls sehr altes Wahrzeichen der Stadt, gelten die Türme der Andreaskirche, die von alters her schon von weitem den Weg nach Braunschweig wiesen.

Fünfmal waren die Veilchen zu Ligaspielen bisher zu Gast in der Löwenstadt. In den beiden Spielzeiten der Regionalliga-Nord 2000/01 und 2001/02 verloren die Lila-Weißen jeweils heftig mit 1-4 und 0-3. Trotzdem waren die damaligen Spiele in Braunschweig schon was Außergewöhnliches für die Auer-Fanseele vor immer zahlreicher und stimmungsvoller Kulisse. Den ersten Sieg (1-0, Tor Curri) in Braunschweig gelang den Auer Veilchen dann im April 2006 zu Zweitligazeiten. Das letzte Gastspiel in Braunschweig datierte vom Dezember 2008. Arne Feick sicherte mit einem fulminanten Weitschusstor ein Punkt in Unterzahl gegen die Eintracht.

BTSV vs. Aue 0-1 am 23. April 2006|2. Bundesliga. Blick aus dem Gästeblock. Foto: Burg

Am 2. Juni 2008 gab der Verein bekannt, dass die Namensrechte des Stadions von der Stadt an eine Gruppe aus fünf Sponsoren verkauft wurden. Das Stadion wird somit wieder unter dem ursprünglichen Namen Eintracht-Stadion firmieren. Ein Jahr später, am 22. Juli 2009, fand der 1. Spatenstich für den Ausbau der Nordkurve des EINTRACHT-STADIONS gemeinsam mit zahlreichen geladenen Gästen statt. „Ein wichtiges Signal an Verein und Fans der Braunschweiger Eintracht“, so Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann. „Schon in der Saison 2010/11 wird das Eintracht-Stadion erstmals in seiner Geschichte vollständig überdacht sein und kein Fan mehr im Regen stehen“, freute sich der OB. Bei laufenden Spielbetrieb wird in zwei Phasen bis Juni 2010 auf den schon bestehenden Traversen (werden aber auch saniert) der Nordseite ein Oberrang mit kompletter Überdachung hinzugefügt werden. Der Gästebereich soll dann nach Fertigstellung 1.800 Stehplätze und 900 Sitzplätze verfügen. Auch die Sanitäranlagen werden hier komplett neu gebaut. Insgesamt entstehen 48 Damen WC neu, dazu 24 Herren WC´s zzgl. 60 Urinale inklusive. Das Fassungsvermögen des Eintracht-Stadion erhöht sich nach Fertigstellung dann auf 25.540 Plätze.

Braunschweig ist verkehrstechnisch sehr gut zu erreichen. Diesmal geht es übers Schkeuditzer Kreuz. Dieses ist von Aue ca. 165 Km entfernt und ist entweder über die A4 bis zum Hermsdorfer Kreuz und dann weiter auf der A9 in Richtung Leipzig, oder aber über die A72/A4 und A14 (Chemnitzer Kreuz/Nossener Dreieck) anzusteuern. Eine 3. Variante gebe es auch noch über die unfertige A72. Einfach ab Kreuz Chemnitz weiter auf der A72 in Richtung Leipzig bis Autobahnende fahren. Nachteil: es geht dann teilweise auf Landstrasse (B95) weiter. Ab Kreuz Leipzig|Süd dann auf die A38 und A14 bis zum Schkeuditzer Kreuz. Vorteil bei dieser Variante: Von Aue sind es dann bis zum Schkeuditzer Kreuz nur 145 Km. Ab dem Schkeuditzer Kreuz geht es weiter ca. 109 Km auf der A14 bis zum Kreuz Magdeburg. Dort weiter auf der A2 in Richtung Hannover/Braunschweig ca. 75 Km bis zum Kreuz Braunschweig-Nord. Am Kreuz jetzt kurz auf die A391 (Richtung Braunschweig/Salzgitter) und sofort an der nächsten Abfahrt BS - Hansestrasse wieder abfahren. Zweimal rechts abbiegen (Stadion ist ausgeschildert) und man befindet sich auf der Gifhorner Strasse die später zur Hamburger Strasse wird. Das Stadion ist gut sichtbar nach 2 Km linker Hand zu sehen. Gute Parkmöglichkeiten bestehen in Stadionnähe rechts und links an der Hamburger Strasse, bei rechtzeitiger Anreise. Zu beachten hier: die Fahrbahn der Hamburger Strasse ist baulich getrennt. Eine Wendemöglichkeit besteht Höhe Stadion.

Gästeparkplatz P4, Eingang zur Nordkurve. BTSV vs. Aue 1-1 vom 21.12.2008|3.Liga. Foto: Burg

Weiterhin ist zu beachten ist, dass die Gästefans unbedingt den separaten Eingang für die Nordkurve (neben VW-Werk) an der Hamburger Straße benutzen müssen. Auch hier bestehen auf dem P4 Parkmöglichkeiten für Gästefans unmittelbar am Gästeblock.

Adresse für Navi-Freunde. Hamburger Strasse 210|38112 Braunschweig

Entfernung Aue – Braunschweig ca. 345 Km.
Geschrieben von Burg am 23.11.2009, 19:36   (626x gelesen)