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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN HEIDENHEIM


Das ehemalige Albstadion in Heidenheim wird derzeit in ein reines Fußballstadion umgebaut. Foto: 1.FC Heidenheim

Heidenheim an der Brenz, 20. Februar 2010 – GAGFAH Arena (Anstoß 14 Uhr)

Heidenheim an der Brenz mit seinen 48.811 Einwohner (Stand Dezember 2008 ), ist eine Stadt im Osten Baden-Württembergs an der Grenze zu Bayern etwa 17 km südlich von Aalen und 33 km nördlich von Ulm. Sie ist die Kreisstadt und größte Stadt des Landkreises Heidenheim und nach Aalen und Schwäbisch Gmünd die drittgrößte Stadt der Region Ostwürttemberg. Das bedeutendste Bauwerk und Wahrzeichen der Stadt ist das Schloss Hellenstein, von dem aus man einen weiten Blick über Heidenheim und seine Umgebung hat. Sehenswert ist auch der zugehörige Schlosspark.


Die ältesten Zeugnisse menschlicher Anwesenheit im Gebiet der modernen Stadt Heidenheim sind etwa 80.000 Jahre alt. Eine kontinuierliche Besiedlung dürfte nach den archäologischen Befunden jedoch erst seit der Spätbronzezeit um etwa 1.300 v. Chr. eingesetzt haben. Etwa um das Jahr 100 n. Chr. errichteten die Römer in Heidenheim ein Steinkastell. Erst die Jahre um 259/260, als die Alamannen die bisherige Nordostgrenze des Imperium Romanum endgültig überwanden, brachten auch das Ende der römischen Epoche Heidenheims. Die Gründung der Stadt Heidenheim ist im Zusammenhang mit der Erbauung von Burg (ab 1096) Hellenstein zu sehen. Die mittelalterliche Stadt entstand als Burgsiedlung und war auch in das Befestigungssystem der Wehranlage auf dem Schlossfelsen eingebunden.

Der 1. FC Heidenheim 1846 entstand erst im Jahr 2007 durch die Abspaltung der Fußballabteilung des Heidenheimer Sportbund 1846 e. V. 25 Jahre lange Jahre pendelte der HSB zwischen Verbands- und Landesliga, ehe 2003/2004 die Rückkehr in die nur mehr viertklassige Amateuroberliga Baden-Württemberg gelang. Nach vier Spielzeiten in dieser Klasse gelang 2008 der Sprung in die Regionalliga Süd und ein Jahr später der Aufstieg in die neue Dritte Liga.

Sein Heimstadion ist das ehemalige Albstadion (noch mit Laufbahn) auf dem Schlossberg, welches bis zum Sommer 2010 zur GAGFAH-Arena, einer reinen Fußballarena umgebaut wird. Am 17. Februar 2009 beschloss der Heidenheimer Gemeinderat den Bau eines neuen Fußballstadions an der Stelle des in die Jahre gekommenen Albstadions. Nachdem der Umbauplan zunächst eine Kapazität von 8.000 Zuschauern vorsah, wurde er nach dem Aufstieg des 1. FC Heidenheim in die 3. Liga abgeändert, da der DFB hier eine Mindestkapazität von 10.000 Zuschauerplätzen vorschreibt. Die Kosten für den Umbau trägt zum größten Teil die Stadt, die auch weiterhin Eigentümer des Stadions ist, sowie der FCH als Hauptnutzer. Der Umbau begann bereits einen Tag nach dem letzten Saisonspiel im Juni 2009. In Rekordzeit wurde ein neues Stadion mit zwei mobilen Sitzplatztribünen, anstelle der zukünftigen Haupttribüne errichtet. Schon das erste Heimspiel der neuen Saison gegen den Wuppertaler SV konnte wieder in der GAGFAH-Arena ausgetragen werden. Für Problemspiele kann auch die Aalener Scholz Arena als Spielstätte genutzt werden. Dies war bisher jedoch noch nicht der Fall. Das Namensrecht der neuen Arena hat sich seit dieser Saison die Immobiliengesellschaft GAGFAH erworben.
Der Neubau mit seinen 10.000 Plätzen wird ein reines voll überdachtes Fußballstadion mit einer Haupttribüne (Sitzplätze), einer Gegentribüne (alte Haupttribüne mit Sitzplätze) und zwei Hintertortribünen (je 3000 Stehplätze) sein. Wahrzeichen des neuen Stadions sind die Anfang Oktober 2009 aufgestellten Flutlichtmasten, die von den vier Ecken her schräg über das Spielfeld ragen. Das Spielfeld ist mit einer Rasenheizung versehen. Weitere Besonderheiten sind die Nähe der Zuschauer zum Spielfeldrand, die nur 7 Meter von der Seitenlinie entfernt sind, sowie die steil geneigten Tribünen.

Anfahrt:
Im Prinzip wählt man am Anfang die Route wie nach Kaiserslautern, Freiburg oder Sandhausen in gewohnter Weise über Nürnberg. Einfach die A72 anvisieren und über Hof dann später weiter auf der A9 bis zum Autobahnkreuz Nürnberg-Ost fahren. Hier Wechsel auf die A6 in Richtung Heilbronn und ca. 79 Kilometer später ist das Kreuz Feuchtwangen/Crailsheim erreicht. Jetzt die A7 in Richtung Ulm nehmen und nach ca. 64 Km die Autobahn A 7 an der Abfahrt „Heidenheim Nord“ verlassen. Danach weiter auf der B 466 in Richtung Heidenheim. Später an der T-Kreuzung links abbiegen und auf der B19/B466 bleiben bis Heidenheim erreicht ist. Die Heidenheimer Gagfah Arena liegt unmittelbar neben dem Klinikum Heidenheim. Auch das Congress Centrum und Schloss Hellenstein sind in der Nähe. Immer der Wegweisung zum Schloss oder Klinikum folgen, und man findet ohne Probleme die Gagfah-Arena. Ausreichende Parkplätze gibt es im direkten Umfeld der Gagfah-Arena – auch etwas unterhalb im “Katzental” (P 9 und P 10) – vor dem Naturtheater, beim Schloss Hellenstein und beim Klinikum Heidenheim. Gästebusse parken in der Regel direkt am Gästeeingang. Die Einfahrt zur Gagfah Arena liegt etwa 300 Meter vor bzw. hinter der Zufahrt zum Klinikum Heidenheim.
Es gibt ein Parkplatz direkt vor dem Stadion, der sehr schnell voll wird. Hier gilt allerdings: wer zu erst kommt, hat Glück. Andernfalls gibt es im Stadionumfeld u.a. auf dem Heidenheimer Schloßberg zahlreiche weitere öffentlich und damit kostenlose Parkmöglichkeiten. Von diesen ist das Stadion binnen weniger Minuten bequem zu Fuß zu erreichen.

Im Navigationsgerät kann als Zieladresse die Schloßhaustraße 169|89522 Heidenheim eingeben.

Entfernung Aue – Heidenheim (an der Brenz) ca. 365 Km.
Geschrieben von Burg am 15.02.2010, 14:29   (1160x gelesen)