Allgemeine News

ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN COTTBUS

Cottbus, So. 28. November 2010 – Stadion der Freundschaft (Anstoß 13.30)

Stadion der Freundschaft in Cottbus. Foto: Kliche ( 2008 )

Das Stadion der Freundschaft wurde im Frühjahr 1930 eingeweiht. Erst Ende der 1970er wurde die Spielstätte Heimat des BSG Energie Cottbus. Die Mannschaft hatte bis dahin ihre Heimspiele im Stadion der Eisenbahner und im Max-Reimann-Stadion ausgetragen. Das Stadion der Freundschaft fasste zur damaligen Zeit 15.000 Zuschauer.

Das Gelände, auf dem das Stadion gelegen ist, befand und befindet sich seit der Übergabe durch die Treuhand im Februar 1993 im Besitz der Stadt. Als die Bundesgartenschau 1995 nach Cottbus vergeben wurde, bedeutete dies für das Stadion der Freundschaft umfangreiche Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Das brandenburgische Ministerium für Bildung, Jugend und Sport bezog die im denkmalgeschützten Eliaspark gelegene Sportanlage mit in den Förderplan ein und übernahm den Löwenanteil der Sanierungskosten in Höhe von 4,2 Millionen Mark.


Für diese Summe wurden u.a. das Funktionsgebäude bzw. der Sozialtrakt rekonstruiert, der sog. "Verbinder" zwischen Umkleide und Sporthalle geschaffen, ein besandeter Kunstrasenplatz mit Beleuchtung sowie Verkehrsflächenangelegt. Nach dem Erreichen des DFB-Pokal-Halbfinals durch den FC Energie im Jahre 1997 wurde im Stadion noch einmal richtig Hand angelegt. Einer Sauna und einem Entmüdungsbecken für die Energie-Kicker folgte im Spiel gegen Lok Stendal die am 15. April 1997 offiziell eingeweihte 1.800Lux starke Flutlichtanlage. Nach dem erstmaligen Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga 1997 mussten die DFB-Normen für den Bundesliga-Fußball erfüllt werden. So wurden die Traversen befestigt, die Zäune erneuert, ein Teleskop-Tunnel installiert, sowie eine Video-Überwachungsanlage errichtet. Im April 1998 wurde die Modernisierung des Stadions mit dem Bau einer Video-Anzeigetafel in der Südkurve fortgeführt.

Das größte Bauprojekt im Stadion des FC Energie Cottbus nahm mit Beginn der Saison 2003/04 Gestalt an. Die neue zweigeschossige Osttribüne wurde an Stelle der alten Gegengeraden fertiggestellt. Genau 2.760 Sitzplätze im Oberrang und 4.500 Stehplätze im Unterrang sowie 50 Rollstuhlfahrerplätze sind komplett überdacht worden. Mit einer neuen Brücke über die angrenzende Spree hat das Stadion zudem eine zweite Zufahrt bekommen.

Zur Saison 2007/08 entstand auf der Nordseite die neue "Nordwand" eine Stehtribüne aus Stahlrohr für 8.000 Fans. Die alte Kurve wurde mit dem Neubau überbaut, der bis an das Spielfeld gezogen wurde. 6.000 Fans stehen hier überdacht, an den Ecken befinden sich zwei Blöcke mit 2.000 nicht überdachten Stehplätzen. Im Gegenzug dafür wurden im Unterrang der Osttribüne die 4.405 Stehplätze in 2.200 Sitzplätze gewandelt worden.
Mit dem Bau der Südtribüne im Sommer 2008 mit überdachten und nicht überdachten Stehplätzen sowie überdachten Sitzplätzen sind die Umbauarbeiten für die nahe Zukunft abgeschlossen. Auf der neuen Tribüne entstanden Steh- und Sitzplätze für insgesamt 5.559 Zuschauer. Dies bedeutete eine Verringerung der Gesamtkapazität um 218 Plätze auf dann insgesamt 22.528 Zuschauer.
Das nun baulich geschlossene Stadion hat mit dem vorerst letzten Bauabschnitt in allen Bereichen deutlich an Komfort gewonnen. Schließlich bekam auch die altehrwürdige Westtribüne eine neue Bestuhlung und einen frischen Anstrich. Zuvor wurden hier schon die Presse- und VIP-Bereiche sowie die Kamera- und Reporterplätze modernisiert.
Aktuell verfügt das Stadion der Freundschaft derzeit über insgesamt 22.528 Plätze. Davon sind 10.949 überdachte Sitzplätze. Von den 11.425 Stehplätzen sind 7.795 ebenfalls überdacht. 154 Plätze im Rollstuhl- und Handicapbereich vervollständigen die Kapazität eines der engsten und damit stimmungsvollsten Bundesligastadien.
Das Stadion der Freundschaft muss nun im Bundesligageschäft keinen Vergleich mehr scheuen. Zwar gehört die Spielstätte des FC Energie nach wie vor zu den kleinsten Stadien, bietet aber aufgrund der Nähe zum Geschehen und der engen Bauweise weitaus mehr Fußballkultur als manche der modernen Arenen.
Die letzten Duelle in der Lausitz zu gemeinsamen Zweitligazeiten dürften noch in guter Erinnerung sein. Nach zwei TV-Live Spielen am an einem Montag (2003) und einem Donnerstag (2004) gastierten die Veilchen zuletzt im September 2005 in Cottbus. Die Fahr-Route dürfte deshalb noch auch noch gut in Erinnerung sein und führt über Dresden. Einfach die erstbeste Auffahrt (Hartenstein oder STL-West) zur A72 nehmen und über Kreuz Chemnitz dann weiter auf der A4 gen Dresden fahren. Am Dresdner - Dreieck auf die A13 Richtung Berlin wechseln. Nun hat man die Qual der Wahl. Entweder den Rest der Strecke über die Autobahn (A13 und ab Dreieck Spreewald dann auf der A15). Diese Variante ist knapp 30 km länger lässt sich aber vielleicht besser fahren wegen den ansonsten anfallenden Ortsdurchfahrten.

Oder aber an der Ausfahrt Großräschen die A13 verlassen und über die B96/169 ca. 39 km auf Bundesstrasse zum Cottbuser Stadion. Immer den Ausschilderungen in Richtung Cottbus folgen. In den Ortslagen: Freienhufen (B96) , Lindchen und Domsdorf (beide auf der B169) ist teilweise in beiden Richtungen auf Blitzkästen zu achten! Am Stadtrand von Cottbus wird die Autobahn A15 unterquert (AS Cottbus – West). Hier auch abfahren wenn man über die A15 fährt. Nun immer Richtung Zentrum orientieren. Ca. 1.500 m nach der Autobahnabfahrt tauchen auch schon die ersten Hinweisschilder (Ball) für das Stadion auf. Entweder diesen nun immer einfach folgen (gute Beschilderung innerhalb der Stadt) oder an der 2. Ampelkreuzung links auf die Thiemestrasse und den Ausschilderungen in Richtung Messe folgen. In beiden Fällen kommt man wieder auf den Cottbuser Stadtring. Auf diesen weiter den Schildern mit dem Ball und „Messe“ folgen. Gästefans die per PKW Fanreisen wird empfohlen den Gästeparkplatz "Parzellenstrasse" zu benutzen. Dieser liegt kurz vor der Spree-Brücke rechter Hand. Das Stadion müsste von hier aus schon gut zu sehen sein. Direkt vom Stadtring aus (nach der Brücke) befindet sich der Zugang zum Gästeblock (Südtribüne).
Die Fan-Busse halten direkt am Gästeeingang und stehen nach dem Spiel auch dort wieder bereit!

Dem Gästefans stehen in Cottbus 2.297 Plätze zur Verfügung. 761 Stehplätze (unüberdacht, im Block N)
796 Stehplätze (überdacht im Block O) und
740 Sitzplätze (alle überdacht im Block S1)

Für die Rückfahrt ist anzumerken, auf den Stadtring (nach der Brücke in umgekehrter Richtung wieder in Richtung Zentrum) die 2. Abbiegemöglichkeit links nehmen und immer in Richtung B169/Senftenberg bleiben. Aber Achtung! In der Thiemestrasse (unmittelbar nach Abbiegung vom Stadtring) wartet ein Blitzkasten.

Nicht erlaubt sind:
Doppelhalter und Blockfahnen, sowie Spruchbänder auf Papier/Tapete usw.
Beutel, Taschen, Rucksäcke, aber auch Gürteltaschen müssen abgegeben werden!!
Es wäre besser wenn diese Sachen im Bus oder Auto verbleiben, es steht aber auch eine kostenlose Aufbewahrungsmöglichkeit zur Verfügung

Naviadresse: Am Eliaspark 1 | 03042 Cottbus – Alternativ: Parzellenstrasse | 03042 Cottbus

Entfernung Aue – Cottbus ca. 210 km (über Großräschen) und ca.. 240 Km (über Dreieck Spreewald A15)

Direkter Vergleich - Bilanz

FC Erzgebirge Aue - FC Energie Cottbus

Gesamtbilanz

 Sp.SUNTorePkt.Pkt./Sp.
Insgesamt:25136641:25451,800
Heim:1394028:13312,385
Auswärts:1242613:12141,167

Besondere Ergebnisse

 InsgesamtHeimAuswärts
Torreichstes Spiel3:2 (H)03.09.19883:2 03.09.19882:3 13.03.1982
Höchster Sieg3:0 (H)11.04.19873:0 11.04.19872:0 27.03.1976
Höchste Niederlage2:3 (A)13.03.1982- 2:3 13.03.1982
Letzter Sieg2:0 (H)01.04.20052:0 01.04.20052:0 16.10.1994
Letzte Niederlage0:1 (A)25.09.2005- 0:1 25.09.2005

Direkter Vergleich - Spiele

FC Erzgebirge Aue - FC Energie Cottbus

SaisonWettbewerbDatumErg.H/AZuschauer
1973/74DDR-Oberliga01.12.19732:1 A4000
1973/74DDR-Oberliga03.04.19742:1 H4000
1975/76DDR-Oberliga15.10.19753:1 H5000
1975/76DDR-Oberliga27.03.19762:0 A3000
1981/82DDR-Oberliga12.09.19811:0 H13000
1981/82DDR-Oberliga13.03.19822:3 A5500
1986/87DDR-Oberliga04.10.19862:0 A8000
1986/87DDR-Oberliga11.04.19873:0 H12000
1988/89DDR-Oberliga03.09.19883:2 H11000
1988/89FDGB-Pokal29.10.19883:0 H7000
1988/89DDR-Oberliga25.03.19890:1 A16500
1989/90DDR-Oberliga20.10.19891:2 A12500
1989/90DDR-Oberliga21.04.19902:1 H7200
1994/95Regionalliga Nordost16.10.19942:0 A2547
1994/95Regionalliga Nordost16.04.19952:2 H700
1995/96Regionalliga Nordost30.07.19952:2 H3800
1995/96Regionalliga Nordost10.12.19950:0 A674
1996/97Regionalliga Nordost20.10.19961:1 A4000
1996/97Regionalliga Nordost27.04.19972:2 H8200
2003/042. Fußball-Bundesliga10.11.20031:2 A13300
2003/042. Fußball-Bundesliga16.04.20041:0 H16500
2004/052. Fußball-Bundesliga28.10.20040:1 A8980
2004/052. Fußball-Bundesliga01.04.20052:0 H15000
2005/062. Fußball-Bundesliga25.09.20050:1 A14300
2005/062. Fußball-Bundesliga03.03.20062:2 H12800
Geschrieben von Burg am 24.11.2010, 21:21   (1165x gelesen)