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ANFAHRT UND INFOS ZUM LETZTEN AUSWÄRTSSPIEL DER SAISON IN FRANKFURT/a.M.

Frankfurt/a.Main - Sonntag, 15. Mai 2011, Volksbank-Stadion (Anstoß 13.30 Uhr)


Das neue Volksbank-Stadion in Frankfurt aus der Luft am 2.8.2009 zum DFB-Pokal FSV vs. M´gladbach (1-2). Foto. Kreft
Frankfurt am Main ist mit rund 680.000 Einwohnern (30. September 2010) die grösste Stadt Hessens und die fünftgrößte Deutschlands. Seit dem Mittelalter gehört Frankfurt zu den bedeutendsten urbanen Zentren Deutschlands. 794 erstmals urkundlich erwähnt, war es seit dem Hochmittelalter Freie Reichsstadt und bis 1806 Wahl- und seit 1562 auch Krönungsstadt der römisch-deutschen Kaiser. Von 1816 bis 1866 war Frankfurt Sitz des Deutschen Bundes und 1848/49 des ersten frei gewählten deutschen Parlaments.
Heute ist Frankfurt ein bedeutendes europäisches Finanz-, Messe- sowie Dienstleistungszentrum und die einzige deutsche Großstadt, welche zu den sogenannten Alpha World Cities, also den international bedeutendsten Metropolen, gezählt wird. Die Stadt ist Sitz der Europäischen Zentralbank, der Deutschen Bundesbank, der Frankfurter Wertpapierbörse und der Frankfurter Messe. Durch ihre zentrale Lage gehört sie mit dem Frankfurter Flughafen, dem Hauptbahnhof, dem Frankfurter Kreuz und dem weltweit dichtesten Autobahnnetz zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten Europas.



Blick ins Stadion von der Nordseite. Foto: Burg (Juli 2009)
Der FSV Frankfurt trägt seine Heimspiele im Frankfurter Volksbank Stadion aus, das im Juli 2009 nach einer fast anderthalbjährigen Umbauphase wiedereröffnet wurde und im Frankfurter Stadtteil Bornheim direkt an der A661 zu finden ist. Nach dem Umbau des "Stadion am Bornheimer Hang" ist das Frankfurter Volksbank Stadion nun ein reines Fußballstadion. Das aktuelle Fassungsvermögen beträgt 10.826 Zuschauer.

Im November 2007 begann der Umbau der Spielstätte am Bornheimer Hang (heute Frankfurter Volksbank-Stadion). Um den Auflagen des DFB für die Zweite Bundesliga zu entsprechen, trug der FSV nach Aufstieg in die 2. Liga alle Heimspiele sowie die Partien im DFB-Pokal der Saison 2008/09 in der 52.300 Zuschauer fassenden Frankfurter Commerzbank-Arena austragen. Im Juli 2006 hatte die Frankfurter Volksbank e.G. das Namensrecht am zweitgrößten Stadion Frankfurts übernommen.

Der Verein wurde am 20. August 1899 unter seinem heutigen Namen gegründet. In seiner über 110-jährigen Geschichte hat der FSV Frankfurt – anders als die meisten heute höherklassig spielenden Vereine – nie fusioniert oder seinen Namen geändert. Vor dem Zweiten Weltkrieg nahm der FSV an mehreren Deutschen Meisterschaften teil und erreichte ein Meisterschafts- (1925) und ein Pokalfinale (1938 ). Mit Beginn der Saison 2008/09 spielt der Verein in der 2. Bundesliga und ist neben den beiden Erstligisten Eintracht Frankfurt und Mainz 05 und den Drittligisten SV Wehen Wiesbaden und Kickers Offenbach einer von fünf Vereinen aus dem Rhein-Main-Gebiet mit einer Mannschaft im Profifußball.


so sah der Bornheimer Hang noch im Jahr 2002 aus. Foto: Burg
Für die kommende Saison wird gemunkelt, dass die Hessen der DFL ein Ausweichstadion benennen müssen. Dies berichtet unter anderem die Frankfurter Neue Presse. Grund ist die geplante Sanierung der Haupttribüne im Frankfurter Volksbank-Stadion. Der Auftrag hierfür ist bereits europaweit ausgeschrieben worden, der Startschuss der Arbeiten soll im Herbst fallen. Bereits nach dem Aufstieg 2008 musste der FSV in der großen Commerzbank-Arena der Eintracht antreten, weil die drei Tribünen des eigenen Stadions abgerissen und neu gebaut wurden. Die Haupttribüne ist aber noch ganz die alte und ist seit Jahren ein Streitfall. Vor allem Uneinigkeit in der Politik in der Frage wie und wann umgebaut werden soll und zu welchen Kosten verzögert den Start der Bauarbeiten beträchtlich.

Nur dank einer Sondergenehmigung darf das Stadion überhaupt in der Zweiten Bundesliga bespielt werden. Dem Stadion wurde zunächst nicht die Baugenehmigung für ein Flutlicht als Voraussetzung zur Zulassung als zweitligatauglichem Stadion erteilt, da man eine mögliche Blendung der Verkehrsteilnehmer auf der benachbarten A661 fürchtete. Nach vielerlei Tests, inklusive einer Vollsperrung der Autobahn, wurde jedoch grünes Licht erteilt. Aus dem selben Grund wurde die mobile Videowand auf der Gästetribüne am Ende der Saison 2009/10 ersatzlos entfernt. Das umgebaute Stadion wurde am 23. Juli 2009 mit einem Freundschaftsspiel des FSV gegen Werder Bremen (1:2) eingeweiht. An diesen Tag wurde nach fast 50 Jahren, am Bornheimer Hang wieder unter Flutlicht gekickt. Um eine Blendung der Autofahrer auf der nahen Autobahn zu vermeiden wurden die wurden die Scheinwerfer extra mit „Scheuklappen“ ausgestattet.

Vom alten Bornheimer Hang, einem offenen Oval mit Traversen hinter den Toren und auf der Gegenseite und einer überdachten Haupttribüne, ist nicht viel geblieben. Um genau zu sein, ist es exakt diese Haupttribüne, die noch an die alte Anlage erinnert. Die Gegenseite wird heute von einer überdachten Tribüne mit blauen und schwarzen Sitzen geziert, wobei das Dach sehr hoch und ohne Rückwand über den Zuschauern schwebt und nicht bei jeder denkbaren Wetterlage einen Schutz vor dem Regen bieten kann.

Anfahrt:
Die Strecke in die Mainmetropole geht westwärts übers Hermsdorfer Kreuz, Erfurt und Eisenach. Dann wie gewohnt weiter auf der A4 bis zum Kirchheimer Dreieck. Dort auf die A7 abbiegen in Richtung Fulda und 2 Km später am Hattenbacher Dreieick weiter auf der A5, Richtung Frankfurt, orientieren. 108 Kilometer später am Bad Homburger Kreuz von der A5 auf die A661 in Richtung Frankfurt-Ost|Offenbach wechseln. An der Anschlussstelle Nr. 14 „Frankfurt-Ost“ die A661 in Richtung Frankfurt-Bornheim, Eissporthalle, Stadion verlassen und auf den Ratsweg (B8/B40) fahren. Von dort geht es nach ca. 1,5 Km rechts in die Strasse „Am Bornheimer Hang“. Parkplätze für Gästefans befinden sich schon zuvor rechter Hand auf dem Festplatz am Ratsweg, nach der ARAL-Tankstelle.

Die Blöcke E (Sitzplätze auf der Haupttribüne) sowie F (Stehplatz) auf der Nordseite sind für die Fans und Zuschauer des Gästeteams reserviert. Die Gäste werden nur über einem seperaten Gästeeingang (Eingang Nord-West) eingelassen. Zugang über die Straße "Am Bornheimer Hang".

In den im Vorfeld gekauften Tickets ist die Anreise im kompletten RMV-Netz am Spieltag inbegriffen (ab 3 Stunden vor Spielbeginn). Gästefans, die mit der U-Bahn (Linie U7) anreisen, fahren bis zur Haltestelle „Johanna Tesch-Platz“. Von dort erreicht man direkt den Eingang zum Gästeblock.

Naviadresse: Am Bornheimer Hang | Frankfurt, Alternativ. Ratsweg | Frankfurt

Entfernung Aue – Frankfurt/Main ca. 400 Km (Route über Eisenach)
Geschrieben von Burg am 09.05.2011, 21:00   (853x gelesen)