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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN MÜNCHEN

MÜNCHEN, Allianz Arena - So. 14. August 2011 (Anstoß 13.30 Uhr)

Allianz-Arena München. Blick aus dem Gästeblock (2. Rang) bei Spielen des TSV 1860. Foto. Burg (Dezember 2007)

Die im Jahre 2005 eröffnete Allianz Arena, die Heimstätte der beiden Münchener Vereine FC Bayern und TSV 1860, ist als reine Fußball-Arena konzipiert worden.
Die Arena war Spielort der Fußball-WM 2006 und wird 2012 Austragungsort des Champions-League-Endspiels sein. Zuerst im gemeinsamen Besitz von FC Bayern und 1860 München, kaufte der FC Bayern später die Anteile des TSV 1860 und ist nun alleiniger Eigentümer.

Mit 69.901 Plätzen (davon sind 13.769 Stehplätze, 2.152 Businessplätze, 1.374 Logenplätze und 165 Rollstuhlplätze) ist die Allianz-Arena das drittgrößte Stadion in Deutschland, lediglich das Berliner Olympiastadion und das Westfalenstadion in Dortmund fassen mehr Zuschauer. Die Besonderheit dabei: Als einziges deutsches Stadion und eines von wenigen weltweit bietet die Allianz Arena drei vollständige übereinander liegende Ränge.


Auffälligstes Merkmal der Allianz Arena im Münchener Norden, ist ihre Hülle. Riesige Gebläsestationen unter dem Dach sorgen für einen permanenten Überdruck in den 2.760 Kissen und damit für die gleichmäßigen Wölbungen. Diese können mittels gleichmäßig über die Stadionfront verteilter Leuchtstoffröhren illuminiert werden. Die Beleuchtung der Kissen kann für jedes Kissen getrennt wahlweise in Rot, Blau oder Weiß und in mehreren Helligkeitsstufen erfolgen. Vorgesehen ist, das Stadion jeweils in den Farben der spielenden Heimmannschaft zu beleuchten, wobei Weiß bei Länderspielen verwendet werden soll. Bei Beleuchtungskosten von nur ca. 50 € pro Stunde wird eine so große Leuchtkraft erzeugt, dass die Allianz Arena in klaren Nächten auch noch von österreichischen Berggipfeln, d.h. aus einer Entfernung von über 75 Kilometern, deutlich sichtbar ist. Unter dem Dach sind Rollos angebracht, die während des Spielbetriebes zum Schutz vor Sonnenlicht geschlossen werden können. Auf Grund der anfangs stetigen Wechsel der Stadionfarbe ereigneten sich laut Polizeiangabe täglich durchschnittlich zehn Unfälle mehr. So ist es am Abend nur noch erlaubt, jede halbe Stunde das Stadion in eine Farbe zu tauchen (keine Kombinationen mehr, wie rot-weiß und blau-weiß u.a.).

Am 16. Januar 2006 genehmigten die Behörden die Aufstockung auf 69.901 Plätze, so dass nach Abzug aller Medien- und Arbeitskarten seit Beginn der Bundesliga-Rückrunde 2005/06 69.000 Zuschauer bei Liga- und DFB-Pokal-Spielen Platz finden. Die Kapazität bei Champions-League-, UEFA-Pokal- und internationalen Spielen bleibt bei 66.000 Sitzplätzen. Alle Plätze sind überdacht, aufgrund eines Windsoges kann es jedoch passieren, dass Regen auf Teile der Ränge fällt. In der Winterpause 2005/06 wurden, um den Komfort weiter zu steigern, die Eingänge der Hauptverteilerebene mit Toren versehen, welche bei Spielen heruntergefahren werden. Dadurch bläst der Wind während der Spiele nicht mehr so stark über die Zuschauerränge. Bei hochgefahrenen Toren wird der Rasen besser belüftet.

Namensgeber des Stadions ist die Allianz AE, welche sich die an dem Stadion für 30 Jahre gegen Zahlung von Sponsorengeldern gesichert hat. Gemäß der UEFA-Statuten darf der Stadion-Sponsor bei internationalen Spielen (Länderspiele, Champions/Europa League etc.) nicht genannt werden. In diesen Fällen wird alternativ der Name "FIFA WM-Arena München", oder auch nur "Arena München" verwendet. Die Baukosten des Stadions betrugen rund 286 Millionen Euro (Gesamtkosten inkl. Finanzierungskosten: 340 Millionen Euro). Das Fußballstadion wurde am 30. Mai 2005 mit einem zwischen dem TSV 1860 und dem 1.Fc Nürnberg eröffnet. Das erste offizielle Tor erzielte für den TSV 1860 Patrick Milchraum. Das Spiel endete 3:2 (1:2) fü die Löwen.

Die Fahrt an den Stadtrand von München, dort wo sich die A9 aus Nürnberg und der Autobahnring (A99) München keuzen, ist ohne große Mühe zu schaffen. Die A72 nehmen und Richtung Hof orientieren. Am „Dreieck Hochfranken“ (vor Hof) kann man sich zwischen 2 Optionen entscheiden. Entweder über die A93 (Regensburg), oder aber bleiben auf der A72 bis zum Dreieck „Bayerisches Vogtland“ und dann weiter über die A9 (via Bayreuth) gen München fahren. In beiden Fällen kommt man wieder am „Dreieck Holledau“ raus. Die Route über Regensburg (A93) ist für Insider beliebter, weil besser zu fahren. Vom „Dreieck Holledau“ sind es auf der A9 noch ca. 42 Km bis zum Kreuz „München Nord“. Hier ist der Tempel (rechter Hand) nicht zu übersehen. Am Kreuz auf der A9 bleiben (Richtung München/Schwabing/Zentrum) und an der nächsten Abfahrt „Fröttmaning-Süd“ die A9 verlassen. Über die Werner-Heisenberg-Allee gelangt man zum Stadion. Das Parkhaus (P1, P2 und P3) ist das größte Europas. Es bietet auf 4 Etagen ca. 9.800 Stellplätze und ist gebührenpflichtig.

Luftbild April 2007. Foto: Maximilian Dörrbecker

Ausreichend Platz bietet die Infastruktur auch für Reisebusse, rund 350 Busparkplätze befinden sich im Norden (240 Stellplaätze) und im Süden (110 Stellplätze) der Arena. Der Busparkplatz Süd, in dessen Nähe sich auch der Gästeblock bei Spielen von 1860 München befindet, sollte wegen der erheblich besseren Verkehrsführung über die Anschlussstelle München-Fröttmaning-Süd angefahren werden. Dort auf der Südseite der Arena befinden sich selbstverständlich auch Gästekassen, und zwar im linken der beiden Kassencanyons, wenn man auf die Allianz Arena zuläuft. Die Stehblöcke 110/111 und die darüber liegenden Sitzblöcke 218/219 (+ bei Bedarf weiteren Blöcke) gelten als Auswärtsblock. Die Allianz Arena öffnet grundsätzlich bei allen Spielen 2 Stunden vor Anpfiff. An Spieltagen ist das Parken ab 08:00 Uhr möglich.

Beim Besuch der Allianz-Arena gilt es zu bedenken, dass dort ein externes Zahlungsmittel gilt: Die ArenaCard. Diese Chipkarte (ähnlich einer EC-Karte) ist wie Bargeld, kann bei Verlust nicht zurückerstattet werden und beinhaltet mehrere Funktionen. Denkt vorab daran, die Karte bereits auf der Esplanade im Kassencanyon (vor den Drehkreuzen) zu erwerben bzw. aufzuladen. Eine weitere Möglichkeit, die Karte im Vorfeld aufladen zu lassen, besteht bei den mobilen Verkäufern vor der Arena, sowie direkt in der Arena. Generell ist die Karte mit 10,-€ Guthaben geladen.
Für die Bezahlvorgänge in der Allianz Arena ist die ArenaCard dann an allen Verkaufsständen einsetzbar. Bargeld gibt es in der Allianz Arena nur noch in den Fanshops und im Restaurant Arena à la Carte.
Die Parkgebühr wird bei der Ausfahrt an der Ausfahrtschranke erhoben. Diese beträgt einheitlich 10,00 € und ist nur bargeldlos mit der ArenaCard möglich. Ein Verbleib von nindestens 10,00 € auf der ArenaCard für die Parkgebühr muss also noch vorhanden sein. Bei der Ausfahrt hält man die ArenaCard an das Kartenlesegerät und die Schranken öffnen sich. Alternativ können auch das P+R Parkhaus (ca. 1.200 Stellplätze) Nähe der U-Bahn Station Fröttmaning (U6) genutzt werden. Diese sind etwas preiswerter und kosten für Stadionbesucher nur 8 €. (Stand 2010) Außerdem kann hier mit Bargeld bezahlt werden.
Besucher aus dem Stadt- und MVV-Gebiet Münchens fahren mit der U6 (Richtung Garching-Hochbrücke) bis zur Haltestelle Fröttmaning. Der U-Bahnhof liegt ca. 900 m von der Arena entfernt, diese ist dann zu Fuß über die „Esplanade“ (der begrünte Zugangsweg über den Parkhäusern) zu erreichen.
Taxis haben über den Busparkplatz Nord-Mitte Zufahrt zum Eingang Nord der Arena.

Mehr Infos auch unter/www.allianz-arena.de/de/index.php.

Entfernung Aue – Allianz Arena ca. 370 km.
Geschrieben von Burg am 08.08.2011, 21:22   (2166x gelesen)