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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN FRANKFURT/MAIN

Frankfurt/a.Main - Sonntag, 11. September 2011, Volksbank-Stadion (Anstoß 13.30 Uhr)

Das neue Volksbank-Stadion in Frankfurt aus der Luft am 2.8.2009 zum DFB-Pokal FSV vs. M´gladbach (1-2). Foto: Kreft

Frankfurt am Main ist mit rund 680.000 Einwohnern (30. September 2010) die grösste Stadt Hessens und die fünftgrößte Deutschlands. Seit dem Mittelalter gehört Frankfurt zu den bedeutendsten urbanen Zentren Deutschlands. 794 erstmals urkundlich erwähnt, war es seit dem Hochmittelalter Freie Reichsstadt und bis 1806 Wahl- und seit 1562 auch Krönungsstadt der römisch-deutschen Kaiser. Von 1816 bis 1866 war Frankfurt Sitz des Deutschen Bundes und 1848/49 des ersten frei gewählten deutschen Parlaments.


Heute ist Frankfurt ein bedeutendes europäisches Finanz-, Messe- sowie Dienstleistungszentrum und die einzige deutsche Großstadt, welche zu den sogenannten Alpha World Cities, also den international bedeutendsten Metropolen, gezählt wird. Die Stadt ist Sitz der Europäischen Zentralbank, der Deutschen Bundesbank, der Frankfurter Wertpapierbörse und der Frankfurter Messe. Durch ihre zentrale Lage gehört sie mit dem Frankfurter Flughafen, dem Hauptbahnhof, dem Frankfurter Kreuz und dem weltweit dichtesten Autobahnnetz zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten Europas.

Der FSV Frankfurt trägt seine Heimspiele im Frankfurter Volksbank Stadion aus, das im Juli 2009 nach einer fast anderthalbjährigen Umbauphase wiedereröffnet wurde und im Frankfurter Stadtteil Bornheim direkt an der A661 zu finden ist. Nach dem Umbau des "Stadion am Bornheimer Hang" ist das Frankfurter Volksbank Stadion nun ein reines Fußballstadion. Das aktuelle Fassungsvermögen beträgt 10.826 Zuschauer. Im Juli 2006 hatte die Frankfurter Volksbank e.G. das Namensrecht am zweitgrößten Stadion Frankfurts übernommen.

Blick von der Gegengeraden. Hinten rechts neben der Tribüne der Gästebereich. Foto: Burg (15. Mai 2011 | FSV vs. Aue 0-2)

Der Verein wurde am 20. August 1899 unter seinem heutigen Namen gegründet. In seiner über 110-jährigen Geschichte hat der FSV Frankfurt – anders als die meisten heute höherklassig spielenden Vereine – nie fusioniert oder seinen Namen geändert. Vor dem Zweiten Weltkrieg nahm der FSV an mehreren Deutschen Meisterschaften teil und erreichte ein Meisterschafts- (1925) und ein Pokalfinale 1938. Mit Beginn der Saison 2008/09 spielt der Verein in der 2. Bundesliga und ist neben den Ortsrivalen Eintracht Frankfurt sowie Erstligist Mainz 05 und den Drittligisten SV Wehen-Wiesbaden, SV Darmstadt 98 und Kickers Offenbach einer von sechs Vereinen aus dem Rhein-Main-Gebiet mit einer Mannschaft im Profifußball.

Nur dank einer Sondergenehmigung darf das Stadion überhaupt in der Zweiten Bundesliga bespielt werden.
Eine wichtige Auflage ist die Sanierung der über 50 Jahren alten Haupttribüne, die in der ersten Umbauphase von 2007 bis 2009 erhalten blieb und erheblichen Sanierungsbedarf aufweist. Die schon lange erwartete Rekonstruktion der Haupttribüne soll im Herbst 2011 beginnen. Die Umbauarbeiten sollen demnach zur Saison 2012/13 abgeschlossen sein. Daraus resultierte jedoch ein weiteres Problem: Da das Stadion bereits heute die Statuten der DFL verletzt - gefordert werden für den Spielbetrieb in der Zweiten Liga 15.000 Besucherplätze - bahnte sich durch die weitere Reduktion der Zuschauerkapazität während der Umbauphase auf deutlich weniger als 10.000 Menschen der Widerruf der Sondergenehmigung seitens der DFL an. Somit hätte der FSV für die Zeit des Umbaus, wie schon 2008/09, in eine Ausweichstätte umziehen müssen. Im Gespräch war die Commerzbank-Arena, aber auch Stadien außerhalb Frankfurts schienen nicht ausgeschlossen, sollte die DFL auf ihrem Beschluss verharren. Im Mai 2011 wurde jedoch bekannt gegeben, dass der FSV Frankfurt auch während der Sanierung der Haupttribüne im Frankfurter Volksbank Stadion spielen darf, sofern keine lizenzrelevanten Auflagen verletzt werden.

Dem Stadion wurde Anfangs nicht die Baugenehmigung für ein Flutlicht als Voraussetzung zur Zulassung als zweitligatauglichem Stadion erteilt, da man eine mögliche Blendung der Verkehrsteilnehmer auf der benachbarten A661 fürchtete. Nach vielerlei Tests, inklusive einer Vollsperrung der Autobahn, wurde jedoch grünes Licht erteilt. Aus dem selben Grund wurde die mobile Videowand auf der Gästetribüne am Ende der Saison 2009/10 ersatzlos entfernt. Das umgebaute Stadion wurde am 23. Juli 2009 mit einem Freundschaftsspiel des FSV gegen Werder Bremen (1:2) eingeweiht. An diesen Tag wurde nach fast 50 Jahren, am Bornheimer Hang wieder unter Flutlicht gekickt. Um eine Blendung der Autofahrer auf der nahen Autobahn A661 zu vermeiden wurden die wurden die Scheinwerfer extra mit „Scheuklappen“ ausgestattet.

So sah der Bornheimer Hang noch vor 9 Jahren aus. Foto: Burg (Mai 2002)

Vom alten Bornheimer Hang, hier spielt der FSV seit 1931, einem offenen Oval mit Traversen hinter den Toren und auf der Gegenseite und einer überdachten Haupttribüne, ist nicht viel geblieben. Um genau zu sein, ist es exakt diese Haupttribüne, die noch an die alte Anlage erinnert. Die Gegenseite wird heute von einer überdachten Tribüne mit blauen und schwarzen Sitzen geziert, wobei das Dach sehr hoch und ohne Rückwand über den Zuschauern schwebt und nicht bei jeder denkbaren Wetterlage einen Schutz vor dem Regen bieten kann.

Anfahrt
Die Strecke in die Mainmetropole geht Anfangs erst einmal westwärts übers Hermsdorfer Kreuz, Erfurt und Eisenach. Dann weiter wie gewohnt auf der A4 bleiben bis zum Kirchheimer Dreieck. Dort auf die A7 in Richtung Fulda abbiegen und 2 Km später am Hattenbacher Dreieick weiter auf der A5, Richtung Frankfurt, orientieren. 108 Kilometer später am Bad Homburger Kreuz von der A5 auf die A661 in Richtung Frankfurt-Ost|Offenbach wechseln. An der Anschlussstelle Nr. 14 „Frankfurt-Ost“ die A661 in Richtung Frankfurt-Bornheim, Eissporthalle, Stadion verlassen und rechts auf den Ratsweg (B8/B40) fahren. Von dort geht es nach ca. 1,5 Km rechts, nach der ARAL-Tankstelle, in die Strasse „Am Bornheimer Hang“. Ausreichend Parkplätze für Gästefans befinden gleich sich rechter Hand auf dem Festplatz am Ratsweg. Hier befindendet sich auch die Frankfurter Eissporthalle. Die Blöcke E (Sitzplätze auf der Haupttribüne) sowie F (Stehplatz) auf der Nordseite sind für die Fans und Zuschauer des Gästeteams reserviert. Die Gäste werden nur über einem seperaten Gästeeingang (Eingang Nord-West) eingelassen. Zugang über die Straße "Am Bornheimer Hang".

In den im Vorfeld gekauften Tickets ist die Anreise im kompletten RMV-Netz am Spieltag inbegriffen (ab 3 Stunden vor Spielbeginn). Gästefans, die mit der U-Bahn (Linie U7) anreisen, fahren bis zur Haltestelle „Johanna Tesch-Platz“. Von dort erreicht man direkt den Eingang zum Gästeblock.
Naviadresse: Am Bornheimer Hang | Frankfurt, Alternativ: Ratsweg | Frankfurt

Entfernung Aue – Frankfurt/Main ca. 400 Km (Route über Eisenach)

Letzter Spieltag 2. Bundesliga 2010/11. 800 mitgereiste Auer Schlachtenbummler bejubeln den 2-0 Auswärtserfolg ihrer Auer Veilchen in Frankfurt. Foto: Burg
Geschrieben von Burg am 08.09.2011, 03:57   (831x gelesen)