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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN DRESDEN

DRESDEN, So. 20. November 2011 – Glücksgas Stadion (Anstoß 13.30 Uhr)

Dresden ist das politische Zentrum Sachsens, auch die meisten seiner staatlichen Kultureinrichtungen hat der Freistaat hier konzentriert. In der Landeshauptstadt sind zahlreiche Hochschulen sowie die beheimatet. Die Dresden ist Verkehrsknotenpunkt und wirtschaftliches Zentrum des Ballungsraums Dresden. Dresden wird auch „Elbflorenz“ genannt, ursprünglich wegen seiner Kunstsammlungen, zudem aber auch aufgrund seiner barocken und mediterranen Architektur in der landschaftlich reizvollen Lage amtskreisfreie Stadt.

Im Dezember 2010 wurde das ehemalige Rudolf-Harbig-Stadion in "glücksgas stadion" umbenannt. Unter den insgesamt 32.066 Plätzen sind 11.055 Stehplätze. Foto: Archiv (Mai 2010)
Archäologische Spuren auf dem späteren Stadtgebiet deuten auf eine Besiedlung schon in der Steinzeit hin. In erhaltenen Urkunden wurde Dresden 1206 erstmals erwähnt und entwickelte sich zur kurfürstlichen, später königlichen Residenz und Hauptstadt der sächsischen Republiken.


Jahrelang wurde die Modernisierung von Sportstätten in Dresden vernachlässigt. Am 19. November 2007 begann der Abriss des altehrwürdigen Rudolf-Harbig-Stadions. Das zuletzt max. für 23.000 Zuschauer zugelassene Stadions wurde durch einen Stadionneubau an gleicher Stelle ersetzt, der am 15. September 2009 fertiggestellt wurde. Seit Dezember 2010 trägt das Stadion den Namen glücksgas Stadion. Glücksgas ist ein bayrisches Energievertriebsunternehmen. Das neue Stadion, das als reine Fußballarena konzipiert wurde und in der Regel somit als Fußballstadion, aber teilweise auch für American Football, Konzerte und als Kongressstätte der Zeugen Jehovas genutzt wird, bietet Platz für maximal 32.066 Zuschauer und war Austragungsort von drei Vorrunden- sowie einem Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011.

Das Gelände des heutigen glücksgas stadions wurde schon in den 1890er-Jahren vom Dresden English Football Club benutzt. Von 1923 bis 1945 stand dort die Ilgen-Kampfbahn. Das im Krieg schwer beschädigte Stadion wurde 1951 unter dem Namen Rudolf-Harbig-Stadion neu eröffnet. Die FIFA verwendete während der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 den ursprünglichen Namen „Rudolf-Harbig-Stadion“.

Das neue Stadion wurde am 15. September 2009 mit einem Freundschaftsspiel gegen den FC Schalke 04 eröffnet (1:2). Während der Umbauphase wurde das Spielfeld mit Genehmigung des DFB um vier Meter verkleinert. Beim Rückbau der markanten Flutlichtgiraffen im Dezember 2007 verunglückte ein Bauarbeiter schwer. Die ehemaligen Giraffenleuchtmasten konnten in dem Ursprungsentwurf anfänglich erhalten bleiben, fielen aber in einer späteren Planungsphase weg. Das Stadion ist ein klassisches Einrangstadion. Dessen Konzept ist sehr stark am Ostseestadions in Rostock angelehnt. Die Erfahrung des Betriebs in Rostock zeigt die besondere Funktionalität und Zweckmäßigkeit der einzelnen Komponenten. Das Stadion ist zur Lennéstraße hin ausgerichtet, alle Funktionsbereiche sind dort integriert.
Die gegenüberliegene Westtribüne wurde mit einem Freundschaftsspiel gegen den niederländischen Erstligisten Willem II Tilburg am 9. August 2008 eingeweiht. Drei Tage zuvor besichtigte eine Delegation des Organisationskomitees für die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 das Stadion. Dresden bewarb sich als eine von elf Städten als Spielort und wurde am 30. September 2008 offiziell hierfür ausgewählt.

Am 11. Spieltag der 2. Liga Saison 2005/06 gewannen die Veilchen mit 4-1 im alten Rudolf-Harbig-Stadion. Foto: Burg (1.11.2005)

Der imposante Neubau, des derzeit größten Einrangstadions Deutschlands, ist etwa 195 Meter lang und 160 Meter breit. Das Stahlbeton-Gebäude umfasst fünf Geschosse und ist mit einer 2.000 Quadratmeter großen, transparenten Glasfassade verkleidet. Die Zuschauerränge, darunter auch die neue Familientribüne, bestehen aus etwa 8.000 Stahlbetonfertigteilen. Das Dach ist als Stahlfachwerkkonstruktion mit einer Fläche von 19.000 Quadratmetern ausgeführt. Davon sind zwei Drittel aus Trapezblech und ein Drittel aus Kunststoffbelag gefertigt. Das Stadion verfügt über zwei Videotafeln mit je 42 Quadratmetern und über 184 Flutlichtstrahler. 2.000 Lux beträgt die Beleuchtungsstärke der Lichtstrahler – fast doppelt so viel wie einst die „Giraffen“. Zwei Notstromaggregate sorgen für die unterbrechungsfreie Durchführung der Spiele.

Die Fahrt-Route nach Dresden für PKW-Fahrer ist wie gewohnt über die A72 in Richtung Chemnitz und dann weiter auf der A4 bis zum Dreieck Dresden West. Dort auf die A17 (Richtung Prag). An der Autobahnabfahrt Dresden-Südvorstadt (A17) abfahren und auf der B170 immer in Richtung Zentrum bleiben. Vor dem Hauptbahnhof rechts auf den Friedrich-List-Platz abbiegen. Wird dann zur Strehlener Strasse. Individuell Anreisende sollten in der Nähe des Gästebereichs parken. Parkplätze sind u.a. in der Strehlener Strasse zu finden bei zeitiger Anreise. Gästefans wird empfohlen, die Fanutensilien auf dem Weg zum Stadion oder nach dem Spiel zum Auto nicht offen zu tragen. Alternativ kann unmittelbar am Hauptbahnhof auch das Parkhauses "Wiener Platz" genutzt werden. Die Gästeblöcke S (Stehplatz) und T2 (Sitzplatz) sind über den Eingang Süd/Südwest (Ecke Blüherstraße/Parkstraße) erreichbar.

Innenansicht vom Glücksgas Stadion. Blick aus Block J. Foto: Dynamo Dresden

Zusätzliche Infos | Quelle: Fanprojekt Aue:
• Es öffnet eine Gästekasse ab 11:30 Uhr nur für Programmhefte!!!! Keine Tickets!!
• Gästefans ohne (oder mit gefälschter) Eintrittskarte erhalten keinen Zutritt zum Stadion _
Der Versuch den Gästeblock mit gefälschter Eintrittskarte zu betreten, wird vom Veranstalter
zur Anzeige gebracht.
• Sollten Gästefans für Dynamobereiche Karten besitzen und am Einlass als diese erkannt
werden, können diese Fans nicht in den Gästebereich umgesetzt werden.
• Es wird am Spieltag keinen Alkoholausschank geben!
• Aufenthalt von Stadionverbotlern vor dem Bereich Gästeblock und im Stadionumfeld ist nicht möglich!

Wichtige Hinweise zur Anreise:
Busse
 Anreise über A4  A17
Polizeibegleitung ab Raststätte „ Dresdner Tor“ bis Stadion / Gästeblock

Das Auer Fanprojekt empfiehlt:
Für alle Busse!!!! Bitte auf dem Rasthof „Dresdner Tor“ sammeln und von dort erfolgt eine Polizei-Eskorte bis zum Stadion!

Die Polizei hat speziell für Busse darauf hingewiesen nicht nach Navy zu fahren und sich dem Konvoi anzuschließen!


Busse werden während des Spiels weggebracht und nach Spielende wieder am Gästeeingang aufgestellt.
PKW
 Gästeparkplatz im Parkhaus Wiener Platz (Hbf Dresden)
 Anfahrt über A4 A17 Hbf Dresden(Parkhaus Wiener Platz)
 Busshuttle von Hbf zum Stadion und zurück wird eingerichtet,
Fahrzeitraum: 11.00 Uhr – 12.30 Uhr, Sicherung erfolgt durch Polizeikräfte!!!
 Rückfahrt zum Parkhaus/Hbf nach dem Spiel wiederum durch Bus Shuttle

Adresse für Navifreunde: Stadion-Lennéstrasse 12|01069 Dresden
Parkhaus Wiener Platz-Wiener Platz|01069 Dresden
Parkplatz Strehlener Strasse | 01069 Dresden

Entfernung Aue – Dresden/Harbigstadion ca. 117 km.
Geschrieben von Burg am 13.11.2011, 17:54   (2928x gelesen)