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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN DUISBURG

Duisburg | Sonntag, 29. April 2012 – Schauinsland-Reisen-Arena (Anstoß 13.30 Uhr)

Die Halbmillionenmetropole (ca. 490.000 Einwohner) ist nach Köln, Düsseldorf, Dortmund und Essen die fünftgrößte Stadt in NRW. Duisburg liegt am Rande des niederbergischen Hügellandes, an der Mündung der Ruhr in den Rhein. Das Stadtgebiet erstreckt sich zu beiden Seiten dieser Flüsse. Im Norden der Stadt münden die Alte Emscher und die Kleine Emscher in den Rhein.

Aue gastierte bisher viermal in Duisburg und erreichte in den Jahren 2003 und 2005 jeweils ein Remis. 2006 und 2011 verlor man 2-4 und 1-3. Foto: Burg (August 2006| MSV vs. Aue 4-2

Mit zwei Superlativen kann Duisburg aufwarten, Zum einen beherbergt der Duisburger Zoo die artenreichste Fauna unter den Tiergärten des Kontinents. Die Institution Zoo ist schon seit vielen Jahren nicht mehr eine Anhäufung von engen Gehegen und Käfigen mit einzelnen Exoten, sondern eine attraktive Einheit aus Landschaftsgestaltung, biotoporientierter Präsentation und Haltung zumeist bedrohter Tierarten in großräumigen attraktiven Stallungen und großzügigen in die Landschaft eingebetteten Freigehegen. Außerdem besitzt er ein Aquarium, es leben dort Delphine und Wale (täglich geöffnet), die größte Population von Menschenaffen in Europa, und schließlich verfügt er über einen Chinesischen Garten.


Zum anderen ist der Duisburger Hafen der mit Abstand größte deutsche Binnenhafen. Duisburg dient als Umschlagplatz und Drehscheibe für die großen Seehäfen Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen. Jährlich werden dort rund 40 Millionen Tonnen Güter aller Art umgeschlagen. Über 20.000 Schiffe laufen pro Jahr den Hafen an. Kernstück sind die öffentlichen Hafenanlagen mit einer Ausdehnung von 740 Hektar, 21 Hafenbecken von über 180 Hektar ergeben eine Uferlänge von 40 Kilometer. Dazu kommt noch das Logport Logistic Center Duisburg mit 265 Hektar Fläche. Etliche Unternehmen verfügen darüber hinaus über private Hafenanlagen, so dass der Gesamtumschlag bei über 110 Millionen Tonnen liegt. Keimzelle des Hafens ist der heutige Duisburger Stadtteil Ruhrort. Die erste moderne Schiffswerft entstand 1712. Doch vor den Toren der Stadt fehlte ein geeigneter Umschlagplatz, so dass die Schiffe auf dem Rhein vor Anker gehen mussten. Die Schiffer forderten deshalb den Bau eines Hafens. So beschloss der Ruhrorter Magistrat im Jahre 1715, ein Hafenbecken zu bauen, und zwar „vom Kastellthore bis zur Ruhrpforte“. Die Bauarbeiten begannen im Herbst desselben Jahres. Allerdings gingen die Bauarbeiten schleppend voran, vor allem auf Grund der schlechten Witterungsverhältnisse. Am 16. September 1716 fasste der Magistrat einen erneuten Beschluss zum zügigen Bau des Hafens. Dieser Beschluss gilt heute als Geburtsstunde des Ruhrorter Hafens.

Die Schauinsland-Reisen-Arena liegt südlich vom Duisburger Zentrum im Stadtteil Neudorf und ist in den Sportpark Duisburg eingebettet, in dem sich auch die Regattabahn, das Schwimmstadion und die Eissporthalle befinden. 1921 erbaut und mit den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften 1922 erstmals sportlich genutzt, war die Arena nach dem Berliner Stadion im Grunewald die zweite Großsportstätte überhaupt in Deutschland. Mit einem Fassungsvermögen von 40.000 Zuschauern, aber ohne eine Großtribüne, da die finanziellen Mittell seinerzeit dafür fehlten. Es reichte lediglich für 50 Meter überdachte Sitzplätze auf der Westseite.

Anfang der sechziger Jahre, von der Bundesliga war noch nicht die Rede, fasste der Rat der Stadt Duisburg den Entschluss, die Anlage Wedaustadion mit einer Großtribüne auf den neuesten Stand zu bringen. In zweijähriger Bauzeit entstand für 6,7 Millionen Mark die modernste Großtribüne Westdeutschlands. Ihr Fassungsvermögen: 6.500 überdachte Sitzplätze sowie 3.428 Plätze auf der Vortribüne. Gleichzeitig setze die neue Flutlichtanlage für damilige Ansprüche neue Maßstäbe. Am 13. Februar 1964 konnte die Tribüne ihrer Bestimmung übergeben werden. In den siebziger Jahren reiften Pläne das Wedaustadion komplett zu überdachen leider nur in Form eines Modellbaus. Die Universiade 1989 brachte dem Stadion ein neues Farbleitsystem und etwas neuen Putz an der Fassade. Endlich erhielt das Stadion auch eine Anzeigentafel. Aber all das blieb - mehr oder weniger – Stückwerk.

Das Haltbarkeitsdatum des alten Wedaustadions war im MSV-Jubiuläumsjahr 2002 dann endgültig überschritten. Bei der 100-Jahr-Feier des MSV Duisburg wurde es von Vereinspräsident Walter Hellmich noch bescheiden als „neue Hütte“ angekündigt. Die Idee zum Neubau eines modernen Stadions war geboren und das über 80 Jahre alte Stadion wurde ab Oktober 2003 Zug um Zug abgerissen und schrittweise durch einen Neubau ersetzt. Im Frühjahr 2005 feierte Duisburg die Einweihung der neuen MSV Arena. Damit begann für Duisburg ein neues und modernes Fußball-Zeitalter, dass mit der Umbennung im Jahr 2010 in SCHAUINSLAND-REISEN-ARENA einen weiteren Meilenstein zu verzeichnen hat. Die reine neue MSV-Arena, mit zwei Rängen, verfügt jetzt über eine Kapazität von 31.000 Zuschauern.
Die Fahrt in den Ruhrpott beginnt wie fast immer auf der A4. Diese wie gewohnt (über Hermsdorfer Kreuz und Eisenach) bis zum Kirchheimer Dreieck durchfahren fahren und dort in Richtung Dortmund|Kassel auf die A7 abbiegen. Diese dann „hochfahren“ bis zum Südkreuz-Kassel und wechseln auf die A44 (Richtung Dortmund), auf der man nun ca. 150 Km bis zum Kreuz Dortmund/Unna bleibt. Vor Dortmund geht die A44 in den Ruhrschnellweg (B1) über. Durch Dortmund hindurch (13 Km Stadtautobahn) und noch vor dem Bochumer-Kreuz geht die B1 über in die A40. Über Essen bis zum Kreuz Kaiserberg auf der A40 bleiben. Das Kreuz, entstand ab Oktober 1966, wird täglich von etwa 200.000 Fahrzeugen befahren, damit zählt es zu den meistbefahrenen in NRW. Das als „Spaghettiknoten“ bezeichnete Autobahnkreuz ist in einer ungewöhnlichen Form errichtet. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse und der in spitzem Winkel kreuzenden Autobahnen wurden die Verbindungsrampen auf geringem Raum mit aufwändigen und zahlreichen Brückenkonstruktionen angelegt. Alle Rampen befinden sich südlich des zentralen Brückenbauwerks, an dem die Autobahnen kreuzen.
Hier dann am Kreuz Kaiserberg in Richtung Köln/Düsseldorf auf die A3 und gleich an der nächsten Abfahrt (5 Km), Duisburg-Wedau, herunterfahren. Rechts abbiegen auf die Bissingheimer Straße die später dann zur Koloniestraße wird. Von dieser dann an der Ampel Eisenbrückenstrasse links in die Kruppstraße abbiegen und dem Straßenverlauf folgen. Das Stadion (Sportpark Wedau) ist ab der Abfahrt/Wedau sowieso vorbildlich ausgeschildert und ansonsten gut optisch auszumachen. Parkmöglichkeiten sind schon entlang der Kruppstrasse (P5) vorhanden. Alternativ geht es von der Kruppstraße, vor dem Stadion, links in die Bertalllee. Dort können Gäste auf dem P6 parken. Die Kapazität soll aber begrenzt sein. Bedingung: Zeitiges kommen sichert die besten Plätze. Die Bertaallee liegt günstig in der Nähe des Gästeblocks. Wie fast überall auch, wird die Bertallee ab einem bestimmten Zeitpunkt dann für die normalen Zuschauer gesperrt. Ansonsten können die Parkplätze P4 (Kalkweg/Kruppstrasse) und P5 (Kruppstrasse) genutzt werden. Diese sind ebenfalls kostenpflichtig.

Blick aus Block Q (Gäste). Foto: Burg - August 2006


Berühmt ist der MSV, der aufgrund ihrer gestreiften Trikots „Zebras“ genannt wird. 1963 gehörte der MSV zu den Gründungsmitgliedern der Fußball-Bundesliga und spielt nach wechselhaften Jahren in der Saison 2011/2012 in der 2. Bundesliga. Schon vor 1963 sorgte der Meidericher SV für Furore. Damals galt Duisburg als Fußballhochburg im Ruhrgebiet. In der Stadt gab es insgesamt drei große, landesweit bekannte Vereine, obwohl nie ein Duisburger Verein nationale Erfolge verbuchen konnte. Neben dem MSV waren dies der Duisburger SV (der 1964 mit dem TuS Duisburg 48/99 zu Eintracht Duisburg fusionierte) und die Sportfreunde Hamborn 07.

Der Gästeblock (Block Q) befindet sich im Unterrang der Süd-Ost-Ecke (Eingang über Bertallee). Es ist ein Stehplatzbereich, der ungefähr 1.200 Fans der Gastmannschaft Platz bietet. Bei Bedarf stehen im Oberrang für die Gäste noch Sitzplätze im Block 19 zur Verfügung. Von der Südtribüne aus ist das Spielfeld komplett einsehbar und durch die Bestuhlung bietet sie einen großen Komfort für die Fans. Besucher der Südtribüne haben eine sehr gute Sicht auf die Videowand der Nordkurve. Eine Besonderheit der Südtribüne ist, dass auf Höhe des Tores auf dem Oberrang die Bestuhlung zu einer Schweizer Flagge umgestellt wurde. Dies geschah zu Ehren eines Duisburger Fanclubs in der Schweiz.

Navi-Adresse: Margaretenstraße 5-7 | 47055 Duisburg, Alternativ Bertaallee oder Kruppstrasse | 47055 Duisburg

Entfernung Aue - Duisburg 542 Km. (Strecke über Kassel und Dortmund)

Alternativ kann auch über Gießen (A5), Siegen (A45) und Kölner Ring gefahren werden. Ab hier dann (über LEV) die A3 hoch bis zur Abfahrt DU-Wedau. Entfernung von Aue dann 558 Km.

Blockplan der MSV Arena. Foto: MSV
Geschrieben von Burg am 25.04.2012, 21:28   (1592x gelesen)