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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN FRANKFURT/MAIN

Frankfurt/a.Main - Sonntag, 02. September 2012, Volksbank-Stadion (Anstoß 13.30 Uhr)

Seit dem Mittelalter gehört Frankfurt zu den bedeutendsten urbanen Zentren Deutschlands. 794 erstmals urkundlich erwähnt, war es seit dem Hochmittelalter Freie Reichsstadt und bis 1806 Wahl- und seit 1562 auch Krönungsstadt der römisch-deutschen Kaiser.

Das Volksbank-Stadion in Frankfurt aus der Luft am 2.8.2009 zum DFB-Pokal FSV vs. M´gladbach (1-2). Foto: Kreft

Von 1816 bis 1866 war Frankfurt Sitz des Deutschen Bundes und 1848/49 des ersten frei gewählten deutschen Parlaments.
Heute ist Frankfurt am Main mit rund 680.000 Einwohnern (September 2010) die grösste Stadt Hessens und die fünftgrößte Deutschlands und ein bedeutendes europäisches Finanz-, Messe- sowie Dienstleistungszentrum sowie die einzige deutsche Großstadt, welche zu den sogenannten Alpha World Cities, also den international bedeutendsten Metropolen, gezählt wird. Die Stadt ist Sitz der Europäischen Zentralbank, der Deutschen Bundesbank, der Frankfurter Wertpapierbörse und der Frankfurter Messe. Durch ihre zentrale Lage gehört sie mit dem Frankfurter Flughafen, dem Hauptbahnhof, dem Frankfurter Kreuz und dem weltweit dichtesten Autobahnnetz zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten Europas.


Der FSV Frankfurt trägt seine Heimspiele im Frankfurter Volksbank Stadion aus, das im Juli 2009 nach einer fast anderthalbjährigen Umbauphase wiedereröffnet wurde und im Frankfurter Stadtteil Bornheim direkt an der A661 zu finden ist. Nach dem Umbau des "Stadion am Bornheimer Hang" ist das Frankfurter Volksbank Stadion nun ein reines Fußballstadion. Im Juli 2006 hatte die Frankfurter Volksbank e.G. das Namensrecht am zweitgrößten Stadion Frankfurts übernommen.

Der Verein wurde am 20. August 1899 unter seinem heutigen Namen gegründet. In seiner über 110-jährigen Geschichte hat der FSV Frankfurt – anders als die meisten heute höherklassig spielenden Vereine – nie fusioniert oder seinen Namen geändert. Vor dem Zweiten Weltkrieg nahm der FSV an mehreren Deutschen Meisterschaften teil und erreichte ein Meisterschafts- (1925) und ein Pokalfinale (1938 ). Mit Beginn der Saison 2008/09 spielt der Verein in der 2. Bundesliga und ist neben den Ortsrivalen Eintracht Frankfurt sowie Erstligist Mainz 05 und den Drittligisten SV Wehen-Wiesbaden, SV Darmstadt 98 und Kickers Offenbach einer von sechs Vereinen aus dem Rhein-Main-Gebiet mit einer Mannschaft im Profifußball.

Der lang erwartete Neubau der Hauptribüne. Foto: M.Gast|FSV – Sommer 2012

Die schon lange erwartete Rekonstruktion der Haupttribüne, die in der ersten Umbauphase von 2007 bis 2009 erhalten blieb, begann im Januar 2012 mit dem Abriss der alten Tribüne. Beim Abriss wurde Altöl unter der alten Bodenplatte gefunden, was zu Mehrkosten führte, da die verseuchte Erde abgetragen werden musste. Die Kapazität der FSV-Heimat steigt damit von zuletzt 10.826 auf 12.500 Zuschauer an.

Dem Stadion wurde Anfangs nicht die Baugenehmigung für ein Flutlicht als Voraussetzung zur Zulassung als zweitligatauglichem Stadion erteilt, da man eine mögliche Blendung der Verkehrsteilnehmer auf der benachbarten A661 fürchtete. Nach vielerlei Tests, inklusive einer Vollsperrung der Autobahn, wurde jedoch grünes Licht erteilt. Das umgebaute Stadion wurde am 23. Juli 2009 mit einem Freundschaftsspiel des FSV gegen Werder Bremen (1:2) eingeweiht. An diesen Tag wurde nach fast 50 Jahren, am Bornheimer Hang wieder unter Flutlicht gekickt. Um eine Blendung der Autofahrer auf der nahen Autobahn A661 zu vermeiden wurden die Scheinwerfer extra mit „Scheuklappen“ ausgestattet.

Der alte Bornheimer Hang vor Umbauphase 2007-2009. Foto: Archiv

Vom alten Bornheimer Hang, hier spielt der FSV seit 1931, einem offenen Oval mit Traversen hinter den Toren und auf der Gegenseite und einer überdachten Haupttribüne, ist nichts mehr geblieben. Nur diese Hauptribüne, aus den 1950er Jahren, erinnerte bis zum Abriss im Januar 2012 noch an den alten „Bornheimer Hang“. Die Gegenseite wird heute von einer überdachten Tribüne mit blauen und schwarzen Sitzen geziert, wobei das Dach sehr hoch und ohne Rückwand über den Zuschauern schwebt und nicht bei jeder denkbaren Wetterlage einen Schutz vor dem Regen bieten kann. Selten haben sich Architekten so verhauen wie beim Stadionumbau des 2007 bis 2009. Die Gegentribüne ist schlicht zu lang. Und so ist ein Außenbereich entstanden der locker hunderten Fans Platz bieten könnten der aber aufgrund der behördlichen Verordnungen und Einhaltung von Fluchtwegen nicht freigeben werden darf. Ähnlich süffisant beschreiben Fans die gesperrte und von Ordnern bewachte Zone als Begegnungsstätte. Der Gästeblock erwartet zudem ein baulich besonderes Konstrukt: Die WC sind auf Höhe der ersten Reihe angebracht. Das angebrachte Hinweisschild „Toiletten befinden sich in den Mundlöchern“ wurde verständleicherweise zum begehrten Sammlerobjekt.

Anfahrt
Die Strecke in die Mainmetropole geht Anfangs erst einmal westwärts übers Hermsdorfer Kreuz, Erfurt und Eisenach. Dann weiter wie gewohnt auf der A4 bleiben bis zum Kirchheimer Dreieck. Dort auf die A7 in Richtung Fulda abbiegen und 2 Km später am Hattenbacher Dreieick weiter auf der A5, Richtung Frankfurt, orientieren. 108 Kilometer weiter am Bad Homburger Kreuz von der A5 auf die A661 in Richtung Frankfurt-Ost|Offenbach wechseln. An der Anschlussstelle Nr. 14 „Frankfurt-Ost“ die A661 in Richtung Frankfurt-Bornheim, Eissporthalle, Stadion verlassen und rechts auf den Ratsweg (B8/B40) fahren. nach ca. 1,5 Km rechts, nach der ARAL-Tankstelle. Nach 1,5 Km geht es rechts in die Strasse „Am Bornheimer Hang“. Ausreichend Parkplätze für Gästefans befinden sich gleich rechter Hand auf dem Festplatz am Ratsweg direkt an der Frankfurter Eissporthalle. Sollte der Parkplatz Ratsweg aufgrund von Parallelveranstaltungen besetzt sein, können die Parkplätze der Ostparkstraße (links vom Ratsweg) benutzt werden.

Alternativ kann bei fast gleicher Entfernung auch über A72 (Hof), A9 (bis Dreieck Bayreuth-Kulmbach), A70 (Schweinfurt), A7 (Würzburg), A3 (bis Offenbachr Kreuz), A661 (bis Ausfahrt Frankfurt/Ost) gefahren werden.

Die Blöcke H (überdachte Sitzplätze auf der Gegengeraden) sowie F und G (Stehplätze nicht überdacht) sind für die Fans und Zuschauer der Gastmannschaft reserviert.
Die Gäste werden nur über einem seperaten Gästeeingang (Eingang Nord-West) eingelassen. Zugang über die Straße "Am Bornheimer Hang".

Blick von der zu lang geratenen Gegengeraden. Foto: Burg (FSV vs. Aue 0-2, Mai 2011)

In den im Vorfeld gekauften Tickets ist die Anreise im kompletten RMV-Netz am Spieltag inbegriffen (ab 3 Stunden vor Spielbeginn). Gästefans, die mit der U-Bahn (Linie U7) anreisen, fahren bis zur Haltestelle "Eissporthalle/Festplatz". Von dort erreicht man direkt den Eingang zum Gästeblock.
Naviadresse: Am Bornheimer Hang | Frankfurt, Alternativ: Ratsweg | Frankfurt

Entfernung Aue – Frankfurt/Main ca. 400 Km (Route über Eisenach)


Blockplan des Frankfurter Volksbankstadion. Quelle. FSV
Geschrieben von Burg am 28.08.2012, 22:13   (662x gelesen)