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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN REGENSBURG

REGENSBURG – Sonntag 17. März 2013 Städtisches Jahnstadion (Anstoß 13.30 Uhr)

Regensburg ist eine der ältesten Städte in Deutschland. Im Laufe der Jahrhunderte ist Regensburg mit einer Vielzahl von Namen bedacht worden. Das weist auf die reichhaltige Geschichte hin. Älteste Namen der Siedlung sind die keltischen Bezeichnungen „Radasbona“, „Ratasbona“ oder „Ratisbona“. Neben den bereits im Text genannten gebräuchlicheren Namen wurde die Stadt auch mit so illustren Bezeichnungen wie Quadrata, Germanisheim, Hyatospolis, Ymbripolis, Reginopolis und Tyberina bedacht. Der Regensburger Donaubogen ist bereits seit der Steinzeit besiedelt. Anfang 2006 wurden etwa 100 m östlich der Mauern des späteren Legionslagers keltische Gräber mit teilweise hochwertigen Grabbeigaben gefunden. Sie wurden auf etwa 400 v. Chr. datiert.

Stadion Nostalgie Pur in Regensburg. Blick aus der Gästekurve zum Spiel Regensburg vs. 1.FC Köln 2-3. Foto: ssv-jahn.de


Dass das Jahnstadion heute überhaupt noch steht, war lange Zeit nicht zu erwarten. Die 1926 eingeweihte und nach dem Zweiten Weltkrieg auf ein heute unvorstellbares Fassungsvermögen von 25.000 Fans gebrachte Arena, sollte nämlich längst dem Erdboden gleichgemacht und von schicken Wohnhäusern besetzt sein. Doch die Pläne, nahe der Donauarena, also dort, wo der Eishockey-Verein EV Regensburg spielt, eine neue Arena zu bauen, scheiterten wie so oft am fehlenden Geld.


Nach Aufstieg in die Regionalliga im Jahre 2000 und 3 Jahre später in die 2.Bundesliga, wurde angefangen, das Jahnstadion schrittweise zu sanieren. Die Flutlichtanlage wurde erneuert und im Bereich Vortribüne weitere Sitzplätze geschaffen. Denkmalschutzverdächtig ist zweifellos die Tribüne aus dem Jahre 1931!, die neben diversen Funktionsräumen auch eine kultige Gaststätte in ihrem „Bauch“ anzubieten hat.

Nach dem dritten Aufstieg in die 2. Bundesliga 2012, musste das Stadion erneut aufgerüstet werden, um den Ansprüchen der DFL gerecht zu werden. Dazu hätte eine Kapazität von 15.000 Zuschauern – darunter 3.000 Sitzplätze – nachgewiesen werden sollen. Zuvor hat das Jahnstadion aus Sicherheitsgründen eine auf 10.724 Zuschauer begrenzte Kapazität (statt der theoretisch möglichen 11.800), davon 2.000 Sitzplätze. Bis zum Saisonstart wurde durch eine Zusatztribüne in der Kurve in der Prüfeninger Straße die zusätzlichen Sitzplätze geschaffen, wodurch die Stadionkapazität aber nur auf insgesamt 12.500 Plätze vergrößert wurde. Der SSV Jahn erhielt eine Ausnahmeregelung von der DFL, da die 15.000 in dem mitten im Wohngebiet liegenden Stadion technisch nicht möglich sind und sich in ca. zwei Jahren die neue Arena ankündigt. Zusätzlich zur Stadion-Vergrößerung musste eine Rasenheizung installiert, die Kabinen und die Pressetribüne vergrößert und die Sicherheitsgegebenheiten aktualisiert werden. Die Kosten teilten sich Stadt und Verein.

Am 28. Juli 2011 beschloss der Stadtrat den Bau eines neuen Stadion. Bisher sehen die Pläne vor, das neue Stadion auf einem Gelände südlich der Autobahn A3, direkt bei der Anschlussstelle Regensburg-Klinikum, zu errichten. Vorbild soll unter anderem der Audi-Sportpark in Ingolstadt sein. Die Kosten sollen sich auf circa 20 Millionen Euro für den Bau und noch einmal die gleiche Summe für die Infrastruktur belaufen.
Das Regensburger Jahnstadion kann sich ehemaliges Olympiastadion nennen. Sechs Spiele des olympischen Fußballturniers von 1972 fanden an der Prüfeninger Straße statt. Unter anderem waren sowohl der Titelverteidiger Ungarn zu Gast als auch der spätere Olympiasieger Polen.

Zum vierten Mal geht es zu einem Punktspiel nach Regensburg. Die Fahrt in die ehemalige Herzogs- und Königsresidenz an der Donau, mit seinen ca. 145.000 Einwohnern, stellt sich als eine der einfachsten der 3. Liga dar. Einfach auf die A72 Richtung Hof auffahren und bis zum Dreieck Hochfranken auf dieser bleiben. Dort die A93 bis Regensburg (ca. 176 Km) nehmen. In Regensburg angekommen, die Ausfahrt „Prüfening“ (gleich nach dem 2. Tunnel) abfahren. Hier an der Ampel rechts und dann über 2 weitere Ampeln hinweg geradeaus auf der Prüfeninger Straße (Richtung Zentrum) bis zum Stadion, das dann kurz darauf rechter Hand auftaucht. Zum Gästeblock gelangt man ab der OMV-Tankstelle rechts in den Fußweg! „Heitzerstraße“. Bei hohem Gästeaufkommen ist der Zugang zum Stadion auch über die Dechbettener Straße Eingang Kleingartenanlage möglich.
Geparkt werden kann entweder beidseitig entlang der Prüfeninger Straße. Dies gilt aber nur bei rechtzeitiger Anreise. Alternativ an der Abfahrt „Prüfening“ links abbiegen und dort befindet sich unterhalb der Autobahn ein großer Parkplatz. Zu Fuß gelangt man dann in ca. 7 min bis zum Stadion. Weiterhin befinden sich ca. 300 m vom Stadion entfernt zwei kostenpflichtige Parkhäuser. Das EON-Parkhaus gegenüber Prüfeninger Str. 20 und das Parkhaus Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Prüfeningerstr. 86. In den Seitenstrassen, z. Bsp. gegenüber den beiden Tankstellen Shell und OMV (Goethestrasse), befinden sich auch, bei rechtzeitige Anreise, geeignete Parkmöglichkeiten.
Die Gästekurve befindet sich im Süden (Blöcke O, P und Q), in die 3.500 Zuschauer passen.

Naviadresse: Prüfeninger Strasse 57a | 93049 Regensburg

Entfernung Aue – Regensburg ca. 253 km


Blockplan Jahnstadion. Quelle: ssv-jahn.de
Geschrieben von Burg am 15.03.2013, 22:13   (598x gelesen)