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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN BRAUNSCHWEIG

Braunschweig - So. 21. April 20313, Eintracht Stadion (Anstoß 13.30 Uhr)

Braunschweig, die Stadt Heinrichs des Löwen ist die zweitgrößte Stadt Niedersachsens mit ca. rund 250.000 Einwohnern. Einst von Kaiser Otto IV. gekrönt, wurde sie später Heinrich dem Löwen zur stolzen Residenzstadt geformt: die Stadt Braunschweig, die Löwenstadt. Heute empfängt die Stadt am Harz seine Besucher mit einem sehr modernen Gesicht.

Luftansicht des Eintracht-Stadions mit aktueller Umbaumaßnahme im Oktober 2012. Foto: Archiv

Sie ist geprägt durch ein höchst reizvolles und spannendes Wechselspiel zwischen Historie und Gegenwart, Tradition und Zukunft. Unübersehbar sind die zahlreichen Fachwerkbauten, die Braunschweig ein einmaliges Gesicht verleihen und unverzichtbar ist ein Besuch auf der Burg Dankwarderode, ehemalige Residenz Heinrichs des Löwen, die den Burgplatz markiert. Dominant auch die Stiftskirche St. Blasil. Sie wurde im Auftrag Heinrich des Löwen erreichtet, später umgebaut und ist heute als geschichtsträchtiger Dom bekannt. Die Ursprünge der Stadt gehen bis in das frühe 9. Jahrhundert zurück. Insbesondere durch Heinrich den Löwen entwickelte sich die Stadt schnell zu einer mächtigen und einflussreichen Handelsmetropole, die ab Mitte des 13. Jahrhunderts der Hanse angehörte. Der Braunschweiger Löwe ist das Wahrzeichen Heinrichs des Löwen, der die Stadt im Mittelalter zu einem bedeutenden Gemeinwesen ausbaute. Auf der wahrscheinlich um 1300 entstandenen Ebstorfer Weltkarte ist Braunschweig mit dem Löwenstandbild eingezeichnet – so bekannt war der Braunschweiger Löwe bereits im ausgehenden Mittelalter. Die heutige offizielle Festlegung als Wahrzeichen der Stadt erfolgte erst 1953 in der Hauptsatzung der Stadt. Als „inoffizielles“, aber ebenfalls sehr altes Wahrzeichen der Stadt, gelten die Türme der Andreaskirche, die von alters her schon von weitem den Weg nach Braunschweig wiesen. Ihr unverwechselbares Profil erhielt die Stadt durch die stetige Entwicklung der Kultur-, Forschungs- und Technologielandschaften.


Vielfältig wie die Stadt präsentiert sich auch die Region mit ihrer kulturellen, historischen und wirtschaftlichen Reichhaltigkeit: eine fruchtbare Symbiose, wie sie in Deutschland einmalig ist.

Das Vereinswappen der Eintracht, mit den Vereinsfarben Blau und Gelb, die den Landesfarben des ehemaligen Herzogtums Braunschweig entsprechen, unterliefen im Laufe seiner Geschichte mehrere Veränderungen. Zumeist bestand es jedoch aus einem, an das Braunschweiger Stadtwappen angelehnten, roten Löwen auf silbernem Dreiecksschild innerhalb eines runden, blaugelben Wappens. Nachdem das Vereinswappen ab 1972 zwischenzeitlich durch eine leicht modifizierte Variante des Firmenlogos von Jägermeister ersetzt worden war, erhielt der Verein nach dem Ende des Engagements seines Sponsors 1986 ein völlig neu gestaltes, rautenförmiges Logo. Es zeigte einen roten Löwen auf weißem Grund, der von einer blau-gelben Raute umrandet wurde. Unter den Anhängern des Vereins gab es jedoch zunehmend Bestrebungen zum runden Traditionswappen zurückzukehren. Nachdem schließlich in einer Mitgliederbefragung Ende 2011 55 Prozent der befragten Mitglieder für die Wiedereinführung des traditionellen Vereinswappens votierten, präsentierte der BTSV im März 2012 ein neues, an das alte Traditionswappen angelehnte Vereinswappen, das die Raute mit Beginn der Spielzeit 2012/13 endgültig ersetzte. In einer Anfang 2013 veröffentlichten Studie des Deutschen Instituts für Sportmarketing wurde deutlich, dass Eintracht Braunschweig als eine der wenigen Marken im deutschen Fußball wahrgenommen wird.

Siebenmal waren die Auer-Veilchen bisher zu Ligaspielen Gäste in der Löwenstadt. Mit dem IFC-Spiel im Jahr 1985 waren es sogar acht. In den beiden Spielzeiten der Regionalliga-Nord 2000/01 und 2001/02 verloren die Lila-Weißen jeweils heftig mit 1-4 und 0-3. Trotzdem waren die damaligen Spiele in Braunschweig schon was Außergewöhnliches für die Auer-Fanseele vor immer zahlreicher und stimmungsvoller Kulisse. Den ersten Sieg (1-0, Tor Curri) in Braunschweig gelang den Auer Veilchen dann im April 2006 zu Zweitligazeiten. Zweimal erkämpfte man ein Remis - 2008 und 2011.

Am 2. Juni 2008 gab der Verein bekannt, dass die Namensrechte des Stadions von der Stadt an eine Gruppe aus fünf Sponsoren verkauft wurden. Das Stadion erhielt somit wieder ihren ursprünglichen Namen: Eintracht-Stadion zurück. Zuvor hieß es 27 Jahre Städtisches Stadion an der Hamburger Straße. Im Juni 2011 einigten sich auf einen weiteren Verbleib des Namens die fünf Sponsoren, die die Rechte hielten. Neu ist, dass der Deutsche Meister von 1967 statt 200.000 Euro nun 100.000 Euro mehr im Jahr kassiert. Den Vorschlag machte die Stadt Braunschweig, die die Eigentümerin der Spielstätte ist.

Am 22. Juli 2009, fand der 1. Spatenstich für den Ausbau der Nordkurve des EINTRACHT-STADIONS gemeinsam mit zahlreichen geladenen Gästen statt. Bei laufenden Spielbetrieb wurde in zwei Phasen bis Juni 2010 auf den schon bestehenden Traversen (wurden aber auch saniert) der Nordseite ein Oberrang mit kompletter Überdachung hinzugefügt. Der Gästebereich verfügt jetzt über 1.500 Stehplätze und 800 Sitzplätze. Auch die Sanitäranlagen wurden hier komplett neu gebaut. Insgesamt entstanden 48 Damen WC neu, dazu 24 Herren WC´s zzgl. 60 Urinale inklusive. Alle Plätze der Nordkurve sind jetzt überdacht. Die Lücke zwischen Nordkurve und Osttribüne wurde geschlossen.

Von September 2011 (Baubeginn) bis geplanter Fertigstellung im Sommer 2013 erhält das Stadion einen baulichen und funktionalen Standard, der die heutigen Anforderungen an eine Sportstätte für den Profi-Rasensport und für Leichtathletikwettkämpfe auf nationaler und internationaler Ebene erfüllen soll. Die Baukosten betragen 14,5 Millionen Euro. Diese steuert die Stadt Braunschweig als Inhaberin bei. Weitere drei Millionen Euro investiert Eintracht Braunschweig für eine Geschäftsstelle auf dem neu gestalteten Vorplatz. Die bestehende Haupttribüne (Westtribüne) wird in den Reihen 32 bis 25 rückgebaut um somit Platz für die VIP-Logen der Ebene 30 zu schaffen. Die beiden Marathon-Tore zwischen West- und Südtribüne und zwischen West- und Nordtribüne werden überbaut. Dadurch entstehen rund 300 neue Sitzplätze im Stadion. Ebenfalls neue Sitze bekam bereits die Osttribüne des Eintracht-Stadions. Die Gegengerade hat ihre Farbe gewechselt und ist ab sofort vollständig in den Vereinsfarben von Eintracht Braunschweig gehalten. Zudem weisen den Zuschauer nun 547 gelbe Sitzschalen auf den Stadtnamen hin.
Insgesamt hat die Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft als Betreiber des Eintracht-Stadions 5.683 Sitzschalen mit den entsprechenden Unterkonstruktionen ausgetauscht. Dabei hat sie sich für einen Farbwechsel von Rot auf Blau-Gelb entschieden. Die Sanierung war nötig geworden, da ein Großteil der Sitze nicht mehr den Anforderungen der Niedersächsischen Versammlungsstätten-Verordnung entsprach. Nun schließen sich die neuen Sitzplätze auf der „Gegengraden“ nahtlos an die blauen Sitzschalen der Nordkurve an.

Anfahrt mit dem PKW:
Braunschweig ist verkehrstechnisch sehr gut zu erreichen. Diesmal geht es übers Schkeuditzer Kreuz. Dieses ist von Aue ca. 165 Km entfernt und ist über die A4 bis zum Hermsdorfer Kreuz und dann weiter auf der A9 in Richtung Leipzig anzusteuern. Eine 2. Variante gebe es auch noch über die unfertige A72. Einfach ab Kreuz Chemnitz weiter auf der A72 in Richtung Leipzig bis Autobahnende fahren. Nachteil: es geht dann teilweise auf Bundesstrasse (B95) weiter. Ab Kreuz Leipzig|Süd dann auf die A38 und A14 bis zum Schkeuditzer Kreuz. Vorteil bei dieser Variante: Von Aue sind es dann bis zum Schkeuditzer Kreuz nur 145 Km. Ab dem Schkeuditzer Kreuz geht es weiter ca. 109 Km auf der A14 bis zum Kreuz Magdeburg. Dort weiter auf der A2 in Richtung Hannover/Braunschweig ca. 75 Km bis zum Kreuz Braunschweig-Nord. Am Kreuz jetzt kurz auf die A391 (Richtung Braunschweig/Salzgitter) und sofort an der nächsten Abfahrt BS - Hansestrasse wieder abfahren. Zweimal rechts abbiegen (Stadion ist ausgeschildert) und man befindet sich auf der Gifhorner Strasse die später zur Hamburger Strasse wird. Das Stadion ist gut sichtbar nach 2 Km linker Hand zu sehen. Auf diesen letzten Kilometern dorthin, bestehen gute Parkmöglichkeiten in Stadionnähe rechts und links an der Hamburger Strasse, bei rechtzeitiger Anreise. Zu beachten hier: die Fahrbahn der Hamburger Strasse ist baulich getrennt. Eine Wendemöglichkeit besteht Höhe Stadion.

mitgereiste Auer Fans feiern den Punktgewinn nach dem 1-1 Unentschieden bei Eintracht Braunschweig beim letzten Auer Gastspiel am 20. August 2011. Foto. Burg

Das Parken mit dem PKW auf dem Gästeparkplatz P4 ist nicht möglich. Fan-Busse der Gästefans haben die Möglichkeit, auf dem Gästeparkplatz (P4) vor dem Stadion zu parken. Dort werden die Busse vom Ordnungsdienst bzw. der Polizei entsprechend eingewiesen. Auch 9-Sitzer haben die Möglichkeit den Gästeparkplatz (P4) zu nutzen. Der Bereich der Gästefans befindet sich in den Blöcken 19 (Stehplatz) und 18 (Sitzplatz). Der Zugang zu den Gästeblöcken erfolgt ausschließlich über den Gästeparkplatz (P4), der von der Hamburger Straße erreichbar ist. Von der Rheingoldstraße oder der Guntherstraße (Eingänge Südkurve) sowie dem Haupteingang gibt es keinen Zugang zu den Gästeblöcken. Bitte folgt der Ausschilderung „Nordkurve“. Auf dem Gästeparkplatz (P4) befinden sich auch die Tageskassen für Gästefans. Die Stadiontore öffnen 2 Stunden vor Spielbeginn.

Adresse für Navi-Freunde. Hamburger Strasse 210|38112 Braunschweig

Entfernung Aue – Braunschweig ca. 345 Km.
Geschrieben von Burg am 19.04.2013, 17:55   (1029x gelesen)