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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN AALEN

Aalen – Freitag, 7. Februar 2014 (Scholz Arena | Anstoß 18.30 Uhr)


Blick von der Westtribüne in Aalen. Foto: Burg | VfR vs. Aue 2-0, 21.9.2012
Aalen mit rund 67.000 Einwohnern (in 7 Stadtbezirken), ist eine Stadt im Osten Baden-Württembergs etwa 67 km östlich von Stuttgart und 48 km nördlich von Ulm. Sie ist die Kreisstadt und größte Stadt des Ostalbkreises sowie der gesamten Region Ostwürttemberg, in der sie ein Mittelzentrum bildet. Wird auch das Tor zur Schwäbischen Alb genannt und war um 150 nach Christus das größte römische Reiterkastell nördlich der Alpen. Entlang des Schutzwalls Limes tritt um das Jahr 1136 das Dorf Aalen (Alon) erstmals in Erscheinung. 1241 beziehungsweise 1246 vollziehen vermutlich die Staufer die Stadtgründung und im Jahr 1360 erfolgt die Ernennung zur freien Reichsstadt. 1803 endet die Reichsfreiheit, Aalen wird württembergische Oberamtsstadt. 1947 wird Aalen Große Kreisstadt, in den Jahren 1970 bis 1975 werden die Gemeinden Waldhausen, Ebnat, Dewangen, Fachsenfeld, Unterkochen und Wasseralfingen/Hofen im Rahmen der baden-württembergischen Gemeindegebietsreform eingegliedert. Aalen wird zur Flächenstadt. In Aalen kommt alles zusammen: Vergangenheit und Gegenwart, Kultur und Geschichte, Arbeiten und Leben, Landschaften, Orte und Menschen in einer Konstellation, wie kaum sonst wo.


Der Verein für Rasenspiele Aalen wurde am 8. März 1921 aus der Fußballabteilung des MTV Aalen gegründet. Schon von 1939 bis 1945 gehörte er der Gauliga Württemberg an, wo zweimal der 5. Platz erreicht wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er nie mehr erstklassig, lediglich 1951/52 spielte Aalen in der 2. Liga Süd, stieg aber als Tabellenletzter gleich wieder ab. Die meiste Zeit verbrachte die Mannschaft in den jeweiligen Amateur und Ober-Ligen und konnte dabei vier Meisterschaften feiern. Die erste Mannschaft des VfR Aalen spielte mit einjähriger Unterbrechung seit 1999 in der jeweils dritthöchsten Liga, ehe sie 2012 den Aufstieg in die 2. Bundesliga erreichte. Am vorletzten Spieltag der Saison 2011/12 machte der VfR Aalen durch ein 2-2 Unentschieden gegen den VfB Stuttgart II den Aufstieg perfekt; nach Saisonende belegte die Mannschaft mit 64 Punkten und 50-42 Toren den zweiten Tabellenplatz. Somit spielt der VfR Aalen in der Saison 2012/13 erstmals in der 2. Bundesliga.

Als Heimspielstätte dient seit 1949 die Scholz-Arena in Aalen (bis 2008 Städtisches Waldstadion Aalen, davor bis 1988 VfR-Stadion im Rohrwang), im Volksmund nach der Umbenennung von 1988 weiterhin auch nur kurz „Rohrwang“ genannt. Hier spielte der VfR Aalen in den 70er Jahren vor teilweise bis zu 9.000 Zuschauern seine Aufstiegsspiele zur zweiten Liga aus, teilweise ergänzt durch Zusatztribünen. Im normalen Liga-Alltag der Oberliga und der tieferen Ligen in den 80er und 90er Jahren kamen meistens nur rund 1.000 Zuschauer zu den Spielen.
In den Jahren 1999 bis 2003 erfuhr das Waldstadion der Stadt Aalen eine erhebliche infrastrukturelle Aufwertung, unter anderem durch die Erstellung einer Sitztribüne mit 850 Plätzen, Video-Displaywand, Kioskgebäude und den Ausbau der Stehstufen an der Ostseite. Seit seiner endgültigen Fertigstellung im Sommer 2003 hatte das Stadion eine Kapazität von 11.183 Plätzen, davon 4.773 Sitzplätze. Weitere Investitionen stellen eine neue, fernsehgerechte Flutlichtanlage bis 1.000 Lux, die Installation einer neuen Beschallungsanlage, die Erweiterung des Umkleidegebäudes einschließlich Sanierung des bestehenden Gebäudes, der Neuaufbau des Rasenspielfeldes einschließlich Verbreiterung auf 68 m und die Erweiterung der Medienplätze dar. Der Deutsche Fußballbund konnte in diesem Zusammenhang bereits bestätigen, dass das Stadion auch die Anforderungen für einen Spielbetrieb in der 2. Bundesliga erfüllte. Insgesamt beliefen sich die Baukosten für die komplette Ausbaumaßnahme auf rund 12,87 Mio €.

Die Scholz-Arena war Austragungsort

Blick von der Gegentribüne in Richtung Gästeblock. Foto: Archiv
vereinzelter Spiele des Liga-Pokals und von Nationalspielen. Am 21. Juli 2003 spielten im Liga-Pokal vor ausverkauftem Haus der VfB Stuttgart gegen Borussia Dortmund, und im Jahr darauf der VfB Stuttgart gegen den VfL Bochum ebenfalls im Ligapokal. Die Nationalmannschaft "Team 2006" spielte am 4. September 2003 gegen Russland vor über 6.000 Zuschauern, und die Frauen-Nationalmannschaft gewann am 25. Oktober 2006 vor ausverkauften Rängen mit 5-1 gegen England. In der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2007/08 spielte der Oberligist 1. FC Normannia Schwäbisch Gmünd sein Heimspiel gegen Zweitligist Alemannia Aachen mangels eigener tauglicher Spielstätte in der Scholz-Arena.

Mit dem Verkauf der Namensrechte des Stadions an die Scholz AG und die Scholz Edelstahl im Juli 2008 für die Dauer von fünf Jahren, sicherte sich die Scholz AG im Gegenzug seine Beteiligung an der Finanzierung einer Rasenheizung und beim späteren Bau einer weiteren Zuschauertribüne zu. Der Vorsitzende Berndt-Ulrich Scholz ist gleichzeitig Präsident des Fußball-Zweitligisten. Die Scholz AG ist ein europäisches Stahl- und Metallrecyclingunternehmen. Im Oktober 2012 zog der Namenssponsor die Option für fünf weitere Jahre Namensgeber der Heimat des VfR Aalen zu bleiben. So wird das Stadion bis mindestens 2018 Scholz Arena heißen. Die langfristige Zusammenarbeit soll mit dabei helfen, den Club in der 2. Bundesliga zu etablieren.

Nach dem erfolgten Aufstieg in die 2. Bundesliga erteilte die DFL die Lizenz mit der Auflage, übergangsweise mindestens 12.000 Plätze (anstatt der eigentlich geforderten 15.000 Plätze) anzubieten. Daher wurde im Juni 2012 ein Provisorium in Form einer mobilen Tribüne mit 2.088 überdachten Stehplätzen errichtet. Diese wird zur „Stehtribüne Ost“ gerechnet und bietet zusammen mit den bereits vorhanden 1.150 unüberdachten Stehplätzen insgesamt Platz für 3.238 Zuschauer. Somit fasst die Scholz Arena derzeit 13.271 Plätze, davon sind 4.773 überdachte Sitzplätze, 6.400 unüberdachte Stehplätze, sowie 2.088 überdachte Stehplätze. Mittelfristig ist jedoch eine Erweiterung auf mindestens 15.000 Plätze nötig.

Die Fahrt in das Ostwürttembergische Aalen beginnt auf der A72 und geht weiter über Hof und dann später auf der A9 bis zum Kreuz Nürnberg-Ost. Hier nun die Autobahn A6 in Richtung Heilbronn nehmen und auf dieser rund 80 Kilometer bleiben bis zum Kreuz Feuchtwangen/Crailsheim. Hier auf die A7 in Richtung Ulm fahren. Die A7 ist mit derzeit 945,6 Kilometern die längste deutsche Autobahn und auch die längste nationale Autobahn in Europa. 40 Km nach dem Kreuz geht es an der Abfahrt Aalen|Westhausen schon wieder runter von der A7 und man orientiert sich weitere 11 Km den Strassenverlauf auf der B29 (später B29+19) immer Richtung Aalen folgend. An der Ausfahrt Aalen|Zentrum (1. Ampel, Stadion ist ausgeschildert) links in die Wellandstrasse abbiegen die später zur Rombacherstrasse wird. Von dieser geht die erste Abbiegemöglichkeit links auf die Anton-Huber-Strasse die zum Gästeparkplatz führt. Dort wird eine Polizeistreife sowohl den Individualverkehr, als auch den/die Fanbusse in diesen Bereich einweisen. Im näheren Umkreis des Stadions sind ca. 3.000 Parkplätze vorhanden.
Gästefans stehen auf der unüberdachten Hintertortribüne (Block H mit 1.365 Stehplätzen) auf der Westseite mit immerhin respektablen 35 Stehstufen. Die Gästesitzplätze befinden sich links daneben im Block I (mit 413 Plätzen) auf der überdachten Nordtribüne (Gegentribüne). Stadionöffnung ist an Spieltagen 1,5 Stunden vor dem Anpfiff.

Navi-Adresse: Stadionweg 5 – 73430 Aalen ein. Alternativ: Anton-Huber-Straße|Gästeparkplatz

Entfernung Aue – Aalen 353 Km.

Erlaubte und nicht erlaubte Fanutensilien: [url]http://www.fc-erzgebirge.de/index.php?shlink=1659&artins=by_number&artval=9191[/url]

Spielvorschau: [url]http://www.veilchenpower.de/news/index.php[/url]



Blockplan Scholz-Arena. Quelle: vfr-aalen.de
Geschrieben von Burg am 05.02.2014, 19:57   (722x gelesen)