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Niederlage im letzten Testspiel gegen Slavia Prag


Erzgebirgsstadion Aue - Mittwoch Abend. Einlauf der Mannschaften. Foto: Burg
Erzgebirge Aue verlor am Mittwochabend unter Flutlicht sein letztes Testspiel vor dem Restrückrundenstart gegen den tschechischen Erstligisten Slavia Prag mit 2-4. Für die Auer Veilchen trafen Diring (16.) zum 1-1 und Mugosa (63.) zum 2-3. Trainer Tommy Stipic ließ alle vier Leihspieler (Rankovic, Fandrich, Hertner und Mugosa) ran. Stürmer Stefan Mugosa, der zuletzt aus Kaiserslautern kam, spielte über die gesamte Spielzeit. "Er braucht jetzt einfach Spielpraxis damit er Vertrauen in seinem Körper gewinnt und auch das Selbstbewußtsein wiederkommt¨, erklärte Stipic zum Debüt des 22-jährigen Montenegriner. ¨Beim Anschlußtor zum 2-3 (73.) sah das schon richtig gut aus¨, schwärmte Stipic, vergaß aber nicht zu erwähnen das Aue noch unbedingt bis spätestens zum Wintertransferschluß am Montag-Mittag 12.00 Uhr, einen zweiten Stürmer Neuzugang präsentieren möchte. Zu einem weiteren Testspiel, wie erst ursprünglich, angedacht wird es nicht kommen. Einen geeigneten Spielort zu finden sei fast aussichtslos, so Stipic, weil die Option in Aue zu spielen gegen Null tendieren. Man möchte den Rasen bis zum Spiel gegen RB Leipzig am kommenden Freitagabend (Anstoß:18.30 Uhr) nicht noch mehr belasten.

Im Ersten Durchgang zeigten die Veilchen phasenweise guten und schnellen Kombinations Fussball, doch die Toren machten die schnörkellosen Tschechen. Skoda brachte Slavia schon nach 5 Minuten in Front, die Diring (16.) nach schöner Vorarbeit von Alibaz und Schönfeld egalisieren konnte. Als Aue drauf und dran war in Führung zu gehen - Chancen von Alibaz (19. + 22.) und Diring (25.) waren vorhanden - zog Skoda ganz trocken flach aus ca. 19 Meter ab und traf unten links zum 1-2 (27.). Die Veichen schockte das nicht, der sehr bewegliche und trickreiche Alibaz verzog per Schlenzer (30.) nur um Zentimeter. Mit einem Luftloch, das Fandrich vor dem eigenen Tor schlug, bauten die Prager ihren Vorsprung auf zwei Tore aus. Hrubý (34.) nutzte die ihm bietende Möglichkeit eiskalt und schob unter den Jubel des mitgereisten 40 Mann starken Slavia Anhang ein. Schönfeld (43.) hatte kurz vor dem Wechsel mit einem Hinterkopfball Versuch Pech, Hrubés im Slavia-Kasten war aufmerksam.

Im Zweiten Durchgang wechselte Aues Trainer nach und nach seine restlichen Feldspieler von der Bank ein. Man war bemüht, hatte aber so gut wie keine Durchschlagskraft. Die guten spielerische Momente aus der Ersten Halbzeit waren nicht mehr vorhanden. Einzig Mugosa deutete mit einem Drehschuß (62.) aus 20 Metern an was er kann, um es eine Minute später auch in zählbaren zu dokumentieren. Einen Ball der ihn vor die Füsse fällt, verwandelte er eiskalt und blitzschnell zum 2-3 Anschlußtreffer (63.). Schönfeld hatte drei Minuten später den Ausgleich auf dem Fuß, verzog aber knapp. Die Prager waren da aus einem anderen Holz geschnitz. Prosek nutzte ein Durcheinander zum 2-4 (73.). In der Schlußphase stand Slavia mehrmals vor weitere Tore. Kenia (74.) und Skoda (88.) scheiterten aber an Männel. Gefährliche Momente vor dem Tor des aktuellen tschechischen Tabellen Achten gab es keine mehr. Stipic gab ehrlich zu: ¨Slavia war eine erfahrene abgezockte Mannschaft¨. (Burg)

Aue (Lila/Schwarz/Lila): Männel - Miatke (46. Hertner), Klingbeil (64. Krug), Fink (64. Vucur), Rankovic - Schönfeld (73. Hauck), Schröder - Alibaz (73. Jungen), Diring (46. Könnecke), Fandrich - Mugosa

Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)

Zuschauer: 700 - im Auer Sparkassen-Erzgebirgsstadion

Tore: 0-1 Skoda (5.), 1-1 Diring (16.), 1-2 Skoda (27.), 1-3 Hrubý (34.), 2-3 Mugosa (63.), 2-4 Prosek (73.)

Freie Presse|28.1.

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Freie Presse|30.1.

Mopo24
Geschrieben von Burg am 28.01.2015, 17:26   (943x gelesen)