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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN KAISERSLAUTERN

KAISERSLAUTERN, Di. 19. September 2017 – Fritz-Walter-Stadion (Anstoß 18.30 Uhr)

Der Name Kaiserslautern ist aus seinem historischen Namen "Caesarea lutra" enstanden. Lutra steht für den kleinen Fluss, der damals durch die Stadt floss. Heute wird dieser unterirdisch geführt. Der Zusatz "Caesarea" bzw. "Kaiser" kam vermutlich durch das Wirken Kaiser Friedrichs I. Barbarossa zustande, der ab 1152 die Kaiserpfalz erbauen ließ. Bis zum Jahre 1186 hat er sich fünfmal in Kaiserslautern aufgehalten, um Kreuzzüge vorbereiten zu können.

Blick auf das Fritz-Walter Stadion mit der Stadt Kaiserslautern im Hintergrund. Die zahlreichen Erweiterungen und Modernisierungen der Tribünen seit 1972 sowie der Ausbau zur Fifa WM 2006 erfolgten nach Plänen der Fiebiger GmbH Architekten + Ingenieure unter der Leitung des Architekten Folker Fiebiger (Kaiserslautern). Foto: view-die Agentur

Die Großstadt Kaiserslautern zählt zu den wichtigsten Industriestandorten in der Pfalz und liegt am nordwestlichen Rand des Pfälzerwaldes. Sie hat den Status einer kreisfreien Stadt und ist gleichzeitig Sitz der Kreisverwaltung des Landkreises Kaiserslautern und der Verbandsgemeinde Kaiserslautern-Süd. Am 30. Juni 2017 zählte Kaiserslautern 100.341 Einwohner und ist damit neben Trier, Mainz, Ludwigshafen und Koblenz ein Oberzentrum des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Hinzu kommen knapp 50.000 US-Amerikaner (Soldaten, ehemalige Soldaten, amerikanische Zivilangestellte und ihre Familienangehörigen), die in Kaiserslautern und auf dem Luftwaffenstützpunkt Ramstein Dienst tun und in Stadt und Landkreis wohnen. Die Stadt bildet somit den weltweit größten US-Militär Stützpunkt außerhalb der USA.


Auf dem Betzenberg steht das "Betze"-Stadion - die Heimat der roten Teufel. Südlich vom Hauptbahnhof Kaiserslautern erhebt sich das Stadion auf dem 285 m hohe Betzenberg. Ein bereits seit vielen Jahren erprobtes Park & Ride-System verhindert die Bildung von Blechlawinen, sammelt Busse mit den Fans auf Parkplätzen am Stadtrand ein und liefern sie mit erstaunlicher Effizienz am Stadion ab. Wer gut zu Fuß ist, sollte den Berg trotzdem mittels Muskel- statt Motorkraft bezwingen. Steigt man, den Kopf im Nacken gelegt, auf einer der steilen Stiegen (Treppen) dem Stadion entgegen, taucht irgendwann zwischen den Bümen der Nordtribüne auf: Stahl, Glas und Beton auf fast vierzig Höhenmetern. Und dabei soll im Norden die niedrigste Tribüne des Stadions stehen. Wie hoch müssen dann erst die anderen Seiten des Stadions sein? Doch die Schlußfolgerung ist falsch, wieder einmal ist die Lage des Stadions direkt am Hang der Grund für die optische Täuschung. Die unteren Ebenen des gewaltigen Bauwerks liegen nämlich deutlich unter Spielfeldniveau, fast die Hälfte ihrer Höhe benötigt die Tribüne allein, um die Lücke aufzufüllen, die ein ehemaliger Steinbruch in den Betzenberg gerissen hat.

Wenn man dieses Stadion sieht, und die Art, wie es sich über der Stadt erhebt, dann wird einem klar, dass Kaiserslautern eine Fußballstadt sein muss. Gegründet wurde der 1. FCK bereits 1900. Noch heute lebt er vom Mythos illustrer Spielerpersönlichkeiten, die für traditionelle sportliche Werte stehen. Der Namensgeber Fritz Walter war schon zu Lebzeiten eine Legende. Das Stadion gehört wohl zu den magischsten unter Deutschlands Fußballarenen das den Namen des größten Kickers seiner Vereinsgeschichte trägt. Seinen heutigen Namen erhielt das Stadion am 2. November 1985, anlässlich des 65. Geburtstags des Ehrenspielführers der Nationalmannschaft, Fritz Walter. Er war dabei, als die deutsche Nationalmannschaft 1954 das „Wunder von Bern“

Blick aus dem Gästestehplatzblock 17.1 in Kaiserslautern. Gegenüber befindet sich die Westkurve. Auch wenn das Stadion aufgrund seines annähernd rechteckigen Grundrisses schon lange keine der früher für Fußballstadien typischen Kurven mehr aufweisen kann, so wird die Westtribüne (offizieller Name: Karlsberg-Westtribüne) umgangssprachlich nach wie vor als Westkurve bezeichnet. Foto: Burg (Oktober 2007)
vollbracht hat und den Weltmeister-Titel errang. Fritz Walter war unter anderem der erste Ehrenspielführer der Nationalelf. Faszinierend war und ist der 1. FCK wegen seiner spektakulären Höhenflüge und niederschmetternden Tiefs. Unvergessen bleibt der Gewinn des DFB-Pokalfinales kurz nach dem Abstieg aus der 1. Liga im Jahr 1996 – und natürlich zwei Jahre später das Erringen der Meisterschale direkt nach dem Wiederaufstieg, übrigens der vierte Meistertitel für den 1. FCK. Damit offenbarte der traditionsreiche Verein einmal mehr, dass die „Roten Teufel“ ihrem Namen alle Ehre machen – so die unter Fans berühmt-berüchtigte Bezeichnung des Vereins. Die roten Trikots tragen die Spieler schon seit 1948, und eingeführt hat sie – natürlich – Fritz Walter. Tradition steht hier noch an erster Stelle. Zuvor wurde es schlicht Betzenbergstadion oder Stadion auf dem Betzenberg genannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg trug das Stadion für kurze Zeit den Namen „Stade Monsabert“, benannt nach dem Befehlshaber der französischen Besatzungsstreitkräfte, General Joseph de Goislard de Monsabert.

Die Fahrt in die Metropole der Westpfalz geht über Hof, Nürnberg und Heilbronn. Zuerst auf die A72 und über Plauen und Hof später dann weiter auf der A9 bis zum Kreuz Nürnberg-Ost fahren. Die ersten 216 km sind bis hierher absolviert. Nun auf die A6 in Richtung Heilbronn wechseln und auf dieser ca. 213 Km bis zum Dreieck Hockenheim bleiben. Jetzt hier die Saarbrücker Ausschilderung auf der A61 folgen und ca. 38 km bis zum Kreuz Frankenthal fahren. Ab hier wieder auf die A6 und die restlichen 40 Kilometer bis zum Dreieck Kaiserslautern auf der A6 bleiben. Dort abfahren (Richtung Centrum) und auf der B40 (Mainzer Strasse) wenig später links abbiegen um sich dann weiter über die Donnersbergerstrasse immer in Richtung Hauptbahnhof/TU/Barbarossahalle zu orientieren. Am Ende der Donnersbergerstrasse dann rechts in die Barbarossastrasse abbiegen. Auf

Blockplan vom Stadion. Quelle: der betze brennt.de
dieser Barbarrossastrasse ca. 500 m geradeaus bleiben. Nach passieren (linker Hand) von den NETTO und ALDI Märkten danach links in die Kantstrasse abbiegen. Ab der kurz darauf folgenden Bahnunterführung könnte man schon im Prinzip mit der Parkplatzsuche beginnen. Eine Möglichkeit wäre die Zufahrt links zum „Stadion Erbsenberg“ des VfR Kaierslautern. Dort kann man parken inklusiver Stadionkneipe mit preiswertem Essen und Trinken. Das urige alte Stadion Erbsenberg des VfR Kaiserslautern gibt es gratis dazu. Der Rest des Weges bis zum Stadion muss per Fuß erfolgen. Vorteil ist aber, man kommt von der Kantstrasse aus, direkt an der Ostkurve (Gästebereich) heraus. Man kann zwar die Kantstrasse weiter hoch fahren, dort gibt es hin und wieder kleine Parkmöglichkeiten, aber später an der AGIP-Tankstelle dürfte Schluss sein. Rechts führt die Fritz-Walter-Strasse bis zum Stadion. Diese ist aber an Spieltagen gesperrt. Fast überall besteht Parkverbot an Spieltagen oder die Anwohner haben ihre privaten Stellplätze deklariert. Man kann es trotzdem versuchen, aber dies ist alles basiert auf gut Glück. Alternativ wäre noch die Möglichkeit auf der Barbarrossastrasse weiter zufahren bis zum Hauptbahnhof. Dort gibt es aber auch nur wenige Parkplätze (Nur am Wochenende aber ohne Gebühr) und das Stadion ist schon in Sichtweise. Wer kurzfristig Geld braucht, findet in der Nähe des Hbf drei verschiedene Geldautomaten. Der Weg hoch zum Stadion geht dann vom HbF auch per Fuß. Vorbei am Löwenburgkreisel. Dort stehen seit 2004 die 11 Fußballer als Beton-Denkmal. Oben am Stadion angekommen entschädigt der Ausblick aber für den steilen Aufstieg. Zu erwähnen ist noch das Denkmal direkt oben am Eingang zur Westkurve. Den fünf Kaiserslauterer Spieler gewidmet die 1954 den WM Titel errungen für Deutschland. Parken für die Fußballfans direkt am Stadion soll so gut wie nicht möglich sein. Es sei denn man ist Stunden vor dem Anstoß vor Ort, denn die Zufahrtsstrassen hoch zum Stadion werden ab einem bestimmten Zeitpunkt komplett gesperrt. Dann ist nur Besuchern mit Sonderausweisen wie z. Bsp. Presse und TV oder den Vereins Offiziellen die Zu- oder Auffahrt gestattet. Rollstuhlfahrern ist selbstverständlich die Zufahrt gestattet.

Stadionbesucher können und sollten deshalb auf das gut ausgebaute und kostenlose Park & Ride - System der Stadt Kaiserslautern zurück greifen. Der Pluspunkt für Fans:
Die Eintrittskarte ins Stadion gilt bereits ab vier Stunden vor Spielbeginn gleichzeitig als Fahrkarte in den Linienbussen der Technischen Werke Kaiserslautern (TWK) und natürlich in den P&R – Bussen. Der Weg zu den Park & Ride - Parkplätzen ist durch ein spezielles Schild gekennzeichnet. Von den P&R – Plätze (z. Bsp. Messeplatz/Entersweilerstraße 1,), bringen Pendelbusse die Fans im 10-Minuten-Takt ab zwei Stunden vor Spielbeginn kostenlos zum Stadion. Vom Messeplatz-Parkplatz ist der Gästebereich des Fritz-Walter-Stadions fußläufig in ca. zwei Kilometern zu erreichen. Bis zu vier Fan-Busse werden durch die Polizei direkt an den Gästeblock geleitet.

Die Gästebereiche befinden sich in der Osttribüne. Eingang: Werner Liebrich Tor. Stehplatz Block 17.1 mit einer Kapazität von 1.000 Plätzen. Sitzplätze darüber in den Blöcken 17.2./17.3 und 17.4. Im gesamten Stadion – auch im Gästebereich – ist eine Bezahlung ausschließlich über JustPay-Karten möglich. Die Öffnung des Stadions und des Gästebereichs erfolgt 2 Stunden vor Anpfiff. Ab Stadionöffnung bis eine halbe Stunde vor dem Anpfiff hat an Spieltagen das FCK-Museum geöffnet. Der Eingang zu diesem befindet sich im Aufgang Block 18.1 Obergeschoss, also genau hinter dem Gästeblock. Alle interessierten Gäste-Fans sind herzlich willkommen. Der Eintritt beträgt 4 €/Vollzahler und 2 €/ermäigt.

Naviadresse. Kantstrasse 5-7 | Kaiserslautern. Alternativ: Stadion Erbsenberg oder Messeplatz/Entersweilerstraße 1

Entfernung Aue - Kaiserslautern ca. 515 Km.











Infos auf der Auer Website zum Spiel
Geschrieben von Burg am 17.09.2017, 14:11   (142x gelesen)