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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN BERLIN

BERLIN, Stadion an der Alten Försterei - So. 11. März 2018 (Anstoß 13.30 Uhr)

Der 1. FC Union Berlin baut sein Stadion „An der Alten Försterei“ bis 2020 zu einer erstligareifen rund 37.000 Zuschauer-Arena aus. Dafür will der

So soll die neue Alte Försterei aussehen. Die drei von den Fans in den Jahren 2008/09 sanierten Stehplatztraversen im Unterrang bleiben. Darüber wird ein Oberrang errichtet. Die Treppenhäuser werden wie die Haupttribüne gelb verklinkert. Foto: 1. FC Union Berlin e.V.
Zweitligist insgesamt 38 Millionen Euro investieren. „Wir wollen weiter ein Stehplatzstadion sein. Jetzt bauen wir 8.000 Sitzplätze, weil es die Lizenzbedingungen sind“, erklärte Vereinspräsident Dirk Zingler bei der Präsentation des Stadionprojekts im Juni 2017. Bisher können die Eisernen bei einer Gesamtkapazität von 22.012 Zuschauern nur 3.617 Sitzplätze vorweisen. Nun kommen 4.669 neue hinzu. Erstligastadien brauchen mindestens 8.000 Sitzplätze und Zweitligastadien 4.500. Die Stehplätze werden mit 28.692 aber weiter klar die Mehrheit bilden. Nach einem Bebauungsplanverfahren, für das zwei Jahren veranschlagt sind, soll die Aufstockung von drei Tribünenseiten im Frühjahr 2019 beginnen und zum 100-jährigen Stadion-Jubiläum im Sommer 2020 abgeschlossen sein. Gebaut werden soll bei laufendem Spielbetrieb. In der Saison 2016/17 war das Stadion zu über 95 Prozent ausgelastet. Die im Juli 2013 eingeweihte Haupttribüne bleibt jedoch so wie sie ist. Gleiches gilt für die beiden noch offenen Ecken rechts und links der Haupttribüne.


Das Stadion ist das größte, reine Fußballstadion in Berlin und bietet nach der Inbetriebnahme der neuen Haupttribüne im Juli 2013 nun stolze 22.012 Fans Platz. 18.395 davon sind reine Stehplätze. Bekannt geworden ist das Stadion auch durch das seit 2003 jährlich stattfindende Weihnachtssingen, das von Freunden des 1.FC Union Berlin organisiert wird. Internationale Aufmerksamkeit erlangte das „WM-Wohnzimmer" im Sommer 2014, ein Fanfest, zu dem Gäste ihr Sofa im Innenraum des Stadions aufstellen konnten, um gemeinsam auf einer Videowand Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien zu schauen. Die Anlage wird im Norden durch den Volkspark Wuhlheide, im Osten durch die Hämmerlingstraße, im Süden durch die Wuhle und im Westen durch die Straße An der Wuhlheide begrenzt. Namensgeber für das Stadion ist ein benachbartes altes Forsthaus, in welchem sich aktuell die Geschäftsstelle des Vereins befindet.

Das Stadion entstand 1920 als Ersatzspielstätte für den SC Union Oberschöneweide, der seinen bisherigen Platz an der Oberschöneweider Wattstraße (südwestlich der heutigen Trabrennbahn Karlshorst) zugunsten des Wohnungsbaus räumen musste. Das neue Stadiongelände und das


Beim letzten Gastspiel an der Alten Försterei, im April 2017, gewannen die Veilchen durch ein Tor von Rizzuto (79.) mit 1-0. Foto: Burg
namensgebende Forstamt lagen ebenfalls im Ortsgebiet der damals noch selbstständigen Gemeinde Oberschöneweide. Das erste Spiel fand am 7. März 1920 statt, bei dem sich Union Oberschöneweide und Viktoria 89 Berlin 1-1 trennten. Die offizielle Eröffnungsfeier erfolgte wenig später am 7. August 1920 mit einem Spiel des damals amtierenden Berliner Meisters Union (Anm.: Oberschöneweide war allerdings erst ab 1. Oktober 1920 ein Teil Berlins) gegen den amtierenden deutschen Meister 1. FC Nürnberg (1-2) vor etwa 7.000 Zuschauern. Die Kapazität des Stadions betrug zu dieser Zeit 10.000 Zuschauer, einschließlich 200 Sitzplatzmöglichkeiten.

Anfangs wurde die Spielstätte noch als „Sadowa-Platz“ (auch „Sportplatz Sadowa“) bezeichnet. Sadowa war einerseits die Bezeichnung eines nahe gelegenen Ausflugslokals, benannt nach einer Schlacht im preußisch-österreichischen Krieg 1866, und andererseits bis 1929 der Name des nahe gelegenen Bahnhofs Wuhlheide. Nach und nach etablierte sich jedoch der heute offizielle Name. Diese Bezeichnung resultierte aus dem neben dem Platz gelegenen Forsthaus, das den Namen „Alte Försterei“ trug. Die Heimspielstätte lag dadurch An der Alten Försterei.

Anfahrt mit dem PKW
Die Fahrt in die deutsche Hauptstadt sollte nicht sonderlich aufwendig sein. Über die A72 bis zum Chemnitzer Kreuz und ab da weiter auf der A4 via Dresden bis zum Dreieck Dresden-Nord. Ab hier den Abzweig auf der A13 in Richtung Berlin nehmen und 151 Kilometer bis zum Schönefelder Kreuz „hochfahren“. Aufgepasst! Verborgen in einer weißen Box wartet auf der A13 in Fahrtrichtung Berlin vor der Abfahrt „Ortrand“ ein neuer Super-Blitzer. Der hochmoderne „Poliscan Speed-Blitzer“ soll 30.000 Euro gekostet haben und mit Laserstrahlen permanent beide Fahrspuren abdecken. Damit soll er mehr Raser erwischen als mit herkömmlicher Technik. Erlaubt sind dort wegen eines Unfallschwerpunktes nur 120 Stundenkilometer. Am Kreuz Schönefeld die A113 weiter in Richtung Berlin-Zentrum folgen und am nächstfolgenden Waltersdorfer Dreieck (5 Km) auf die A117 in Richtung Treptow/Zentrum abbiegen. Von nun an immer geradeaus den Schildern in Richtung Zentrum folgen. Die A117 geht an deren Ende – Ausfahrt: Am Seegraben/Friedrichshain/B96a - über zum „Adlergestell“ (B96a). An der 1. Ampel auf dem Adlergestell (beim grossen OBI Werbeturm, Ausschilderung Köpenick) rechts in den „Glienicker Weg“ einbiegen, der nach den beiden Bahnunterführungen zur Glienicker Strasse wird. Kurz darauf den Strassenverlauf links in Richtung Lichtenberg/Altstadt Köpenick auf der Spindlersfelder Strasse folgen. Nach der Spree-Brücke an der folgenen Ampel nach rechts in der Straße „An der Wuhlheide“ abbiegen. Die Flutlichtmasten sind jetzt schon zu sehen. Wenig später erscheint linker Hand das Stadion. Einen echten offiziellen Gästeparkplatz gibt es nicht. Bei rechtzeitiger Anreise läßt sich vielleicht ein

Der 1. FC Union Berlin und Aue stehen sich zum insgesamt 68. Mal in einem Liga Punktspielspiel gegenüber. Die Bilanz sieht die Lila-Weißen im Vorteil: 28 Siege, 15 Remis bei 24 Niederlagen. In bisher 33 Gastspielen beim 1.FC Union sprangen 11 Siege heraus.
Parkplatz entlang der Strasse „An der Wuhlheide“, im späteren Verlauf Lindenstrasse, finden. Ansonsten gilt: In der unmittelbaren Umgebung des Stadions gibt es nur wenige Parkplätze. Rollifahrer parken mit dem blauen EU Parkausweis auf den Behindertenparkplätzen vor der Tribüne. Stadionöffnung 12 Uhr. Eine frühzeitige Anreise wird emphohlen, da nur eine begrenzte Kapazität vorhanden ist. Wer mit viel Zeitpolster anreist kann sich aber ganz entspannt einen Parkplatz in den Seitenstrassen suchen. Tip: Über Joachimstrasse oder Cardinalstrasse gelangt man auf die Hämmerlingstrasse und von dort auf die Strasse „Am Bahndamm“. Hier gibt es entlang dieser Straße Parkplätze, aber auch schon davor. Gästebusse können direkt auf dem ehemaligen Lidl Parkplatz (Lindenstrasse 18-20) 100m vor dem Gästezugang geparkt werden. Auch ein Parken der 9er Busse ist möglich, solange die Kapazität vorhanden ist.

Der Gästebereich befindet sich wie in früheren Zeiten auf der Südseite (Wuhleseite). Insgesamt bietet der Sektor 5 Platz für 2.440 Gästefans die alle stehen können. Sitzpläze für Gäste werden linker Hand auf der Hauptribüne (A1) angeboten. Von der Straße „An der Wuhlheide“ führt ein Fußweg parallel zur Wuhle zum Gästeeingang: Sektor 5. Mit Stadionöffnung um 12 Uhr werden auch die Tageskassen geöffnet sein. Karten für den Gästebereich sind dann noch erhältlich.

Adresse für Navigationsgeräte: An der Wuhlheide 263 – Alternativ: Lindenstrasse 18-20 (Gäste Parkplatz für Fanbusse beim ehemaligen LIDL)

Entfernung Aue – Berlin (Köpenick) 284 km

Blockplan. Quelle: 1. FC Union Berlin


Vorschau zum Union Spiel bei veilchenpower.de

Infos zum Spiel auf der FCE Homepage
Geschrieben von Burg am 10.03.2018, 14:05   (158x gelesen)