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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN BIELFELD

Bielefeld, SCHÜCOArena - Samstag, 14. April 2018 (Anstoß 13.00 Uhr)

Der DSC Arminia trägt seine Heimspiele in der SchücoArena aus. Bis 2004 offiziell und im Volksmund auch weiterhin nur „Alm“ genannt, verfügt das am westlichen Rand der Innenstadt gelegene reine Fußballstadion aktuell über 26.515 Plätze. Die SchücoArena ist in der heutigen deutschen Stadionlandschaft beinahe ein Unikum: Sie liegt mitten in der Stadt, im studentischen Bielefelder Westen. Vor und nach dem Spiel kann man die Anhänger auf dem nahe gelegenen Siegfriedplatz Ihr Bier trinken sehen, ohne dass

Mitten in Bielefeld gelegen, ist das Fußballstadion mitsamt der zwischen 1996 und 2008 rundum neu errichteten Tribünen. Die Dächer auf der Süd- und Ostseite der „SchücoArena” sind mit innovativen Photovoltaikanlagen versehen, wodurch das Stadion Teile seines Stromverbrauchs decken kann. Foto: stopfel.de
sich jemand in überfüllte Shuttle-Busse zwängen muss. Und mag die letzte Ausbaustufe von manchen Geburtswehen begleitet gewesen sein, wie zu enge Sitzreihen auf der neuen Hauptribüne, schlechte Sicht auf den Gästeplätzen und eine oftmals schwache Auslastung, ist doch die enge Bauweise und der „englische“ Charakter der Alm etwas, nach dem man sich an vielen anderen Orten die Finger lecken würde.


Mit über 337.219 Einwohnern (Stand Dez. 2017) ist Bielefeld die größte Stadt der Region Ostwestfalen-Lippe und deren wirtschaftliches Zentrum. Auf der Liste der größten deutschen Städte steht sie an 18. Stelle und kann mittlerweile auf eine über 800-jährige Geschichte zurückblicken. 1214 gegründet, hat sich Bielefeld entlang des leinenen Fadens zur modernen Großstadt entwickelt. Die erste Erwähnung lässt sich auf den Anfang des 9. Jahrhunderts datieren, als Stadt wird sie als Kaufmannstadt erstmals 1214 bezeichnet. Heute präsentiert sich Bielefeld heute als junge Hochschulstadt mit rund 35.000 Studenten. Der Bielefelder Campus entwickelt sich gerade zu einem der modernsten Hochschulstandorte Deutschlands. Bekannte Marken – wie Oetker, Seidensticker, Schüco oder Alcina - haben ihren Standort im Zentrum der wirtschaftsstarken Region Ostwestfalen-Lippe.

Der noch heute legendäre Ruf der Alm entstand hingegen erst in den 1970er Jahren. Eigenwillige Stahlrohrtribünen vermittelten damals zwar den den Eindruck eines Provisorium, machten aber die Alm zugleich auch zum exotischen Unikum. Fast 35.000 Zuschauer passten damals auf die Alm und hatten ihre ganz eigene Art, das Stadion in einem Hexenkessel zu verwandeln. Durch rythmisches Getrampel auf dem hölzernen Tribünenboden

Im Stadion Bielefeld gab es 1985 noch Stehplätze aus Holz. Foto: Archiv
erzeugten sie einen gewaltigen Lärm. Mit der Zeit wurden die Tribünen jedoch erst morsch und später abgerissen. Erst als der Verein 1996 nach elf Spielzeiten Unterklassigkeit in die 1. Bundesliga zurückkehrte, kam auch die Alm zu neuem Glanz und man einigte sich darauf, die „Alm“ Stück für Stück auszubauen. In vier Ausbaustufen wurde das Stadion komplett neu umgebaut. Die neuen Tribünen wurden größtenteils in Fertigbauweise hergestellt und vor Ort zusammengesetzt. Die offizielle Einweihung des Stadions wurde am 1. Juni 2008 im Rahmen eines Konzertes von Herbert Grönemeyer vollzogen.

Anfahrt
Für die Fahrt nach Ostwestfalen stehen zwei Streckenvarianten zur Auswahl. Einmal über Eisenach (A4) oder Alternativ über Leipzig (A72) und dann weiter auf der A38 in Richtung Göttingen. In beiden Fällen kommt man am Dreieck Kasssel-Süd heraus um dann über die A44 und A33 weiter gen Bielefeld zu fahren.
Hier die Route über Leipzig. Die seit Ende 2016 bestehende umständliche Verkehrsführung bei Borna wird sich vorerst nicht ändern: Die provisorische Überleitung des Autobahnverkehrs auf die B 95 über eine 2016 verlegte Ampelkreuzung bleibt – bis der gesamte Abschnitt vom südlichen Bauanfang bis zur Anschlussstelle Borna-Nord einschließlich der Auf- und Abfahrten fertig ist – entgegen ursprünglichen Plänen aber wahrscheinlich noch 2018. Espenhain wird dann später in großem Bogen umfahren, damit der Ort nach Jahrzehnten extremer Verkehrs- und Schmutzbelastung endlich zur Ruhe bekommt. Momentan läuft der Verkehr aber noch durch Espenhain.
Erst wenn die neue Anschlussstelle Borna-Nord in Betrieb geht, wird der Verkehr an dieser Stelle wieder flüssiger rollen. Ende 2019 soll dann der gesamte 9,5 Kilometer lange vorletzte Abschnitt bis Rötha in Betrieb gehen. Für den dann letzten Abschnitt von Rötha bis zur Anbindung an die A 38 südlich von Leipzig sollen die Arbeiten im Herbst 2018 beginnen. Das noch ausstehende 7,2 Kilometer lange Teilstück stelle eine besondere Herausforderung dar. Diese letzte Lücke der Autobahnverbindung zwischen Chemnitz und Leipzig wird dann voraussichtlich bis Ende 2026 geschlossen sein.

Die Strecke von Borna-Süd und der Anbindung zur A38 am Kreuz Leipzig-Süd (17 Km) muß deshalb noch auf der alten B95 zurückgelegt werden. Ist aber akzeptabel. Achtung: in der Ortslage Espenhain lauern in beiden Richtungen fest installierte Blitzerkästen. Am Kreuz Leipzig-Süd dort dann auf die A38 in Richtung Göttingen fahren. 207 Kilometer später am Dreieck Drammetal auf die A7 in Richtung Frankfurt/M.|Kassel, um dann am Dreieck Kassel-Süd auf die A44 in Richtung Dortmund abzubiegen. Die folgenden 72 Km bis zum Kreuz Wünnenberg|Haaren auf der A44 bleiben und am besagten Kreuz die A33 in Richtung Bielefeld nehmen. Später dann, am Autobahnkreuz Bielefeld, weiter auf einem neuen Teilstück der A33 bleiben und in Richtung Bielfeld/Osnabrück bis zur Ausfahrt Nr. 19 Bielefeld-Zentrum. Ab hier aus der Stadionwegweisung über den Ostwestfalendamm (B61) bis zur Ausfahrt Stapenhorststrasse/Uni/Schüco Arena folgend. Achtung! Auf dem Ostwestfalendamm steht je ein Blitzerkasten in jeder Richtung. Das Stadion liegt etwa 2 km weiter auf dieser Stapenhorststrasse, dann rechter Hand. Aufgrund der geringen Parkplatz-Kapazitäten in unmittelbarer Stadionnähe (Wohngebiet) wird das Großraum-Parkhaus an der Bielefelder Universität empfohlen. Von den Uni-Parkplätzen müssen aber gut 20 Minuten Fußweg eingeplant werden. Wer an der Universität parkt, für den ist es sinnvoll

Gäste- Blick aus dem Gästeblock A1. Foto: Burg (März 2014)
etwas früher zu kommen, da diese Plätze sehr begehrt sind. Das Stadion ist auch mit der Stadtbahn-Linie 4 (Eintrittskarte gilt als Fahrausweis; Haltestellen: "Rudolf Oetker-Halle" oder "Graf-von-Stauffenberg-Straße") zu erreichen. Wer noch keine Eintrittskarte besitzt, kann von der Universität mit einem Kurzstreckenticket fahren. An der SchüoArena selber gibt es nur ca. 100 Parkplätze, da die Schüo Arena mitten in einem Wohngebiet liegt. Außerdem werden die angrenzenden Strassen, wie z. Bsp die Melanchthonstraße die direkt am Stadion vorbeiführt, an Spieltagen für den Durchgangsverkehr gesperrt. Von der Schloßhofstrasse aus beginnt der Fußweg zum Gästeblock. Aufgrund behördlicher Auflagen müssen alle Gäste-Karteninhaber den auf dem Ticket angegebenen Eingang nutzen. Das heißt, Gästefans nutzen bei Pflicht-Spielen den Eingang „Nord“ über die Schlosshofstraße.

Für die Fans der Gastmannschaft stehen in der SchücoArena die Blöcke A1 (Stehplatz mit 1.320 Plätze). Im Sitzplatz-Bereich A2 gibt es 880 Tickets. Die Kapazität der Sitzplätze ist mit dem Block B1 um weitere 650 Plätze erweiterbar. Diese drei Gästeblöcke befinden sich auf der Nordtribüne. Der Stehplatz-Block für die Gäste ist in Bielefeld nicht fanfreundlich. Er ist in die Nord-Ost Ecke gequetscht und man hat keine besonders gute Sicht. Der Grund Arminias architektonischer Stolz, die Haupttribüne, liegt im zentralen Sehfeld, das Spielfeld dafür weit rechts verrückt. Immerhin haben die Fans exakt die Seitenlinie im Blick, so dass aus tausend Kehlen ein kollektives "Aus" bei strittigen Situationen ertönen könnte. Dazu kommt noch, der Trennzaun zum rechts angrenzenden Sitzplatz-Block A2 liegt genau in der Sichtachse zum Tor. Die Tageskasse öffnet anderthalb Stunden (11.30 Uhr) vor Spielbeginn. Parallel erfolgt die Stadionöffnung.

Naviadresse: Schloßhofstrasse 73 | 33615 Bielefeld - Alternativ: Universitätsstrasse 25 (Parkhaus)

Entfernung Aue - Bielefeld ca. 476 Km, über Leipzig A72/A38/A7/A44/A33/B61) | Alternativ: über Eisenach A4/A7/A44/A33/B61 ca. 462 Km

Blockplan SchücoArena. Quelle: arminia-bielefeld.de
Geschrieben von Burg am 13.04.2018, 11:41   (223x gelesen)