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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN SANDHAUSEN

Sandhausen, Sa. 02. März 2019 – BWT-Stadion am Hardtwald (Anstoß 13.00 Uhr)

Die Gemeinde im nordwestlichen Baden-Württemberg gehört zum Rhein-Neckar-Kreis und liegt etwa acht Kilometer südlich von Heidelberg. Sandhausen – das klingt nach Dorffußball. Doch Vorsicht: Der SV Sandhausen kickt schon seit den 1940er Jahren in den oberen Spielklassen im deutschen Fußball mit und hat schon für so manche Überraschung sorgen können. 1978 und 1993 wurden die Nordbadener Deutscher Amateurmeister. Stolze 13 mal wurde man Badischer Pokalsieger und 6 mal Meister der Oberliga Baden-Württemberg.

Jahrzehntelang hat der SV Sandhausen im Hardtwaldstadion gespielt. Im März 2017 sicherte sich das österreichische Unternehmen Best Water Technology mit Sitz in Mondsee, die Namensrechte am Hardtwaldstadion. Foto: svs1916.de

Sandhausen mit seinen 15.024 Einwohnern (Stand Dez. 2017) wurde im Jahr 1262 unter dem Namen „Santhusen“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Name kommt von den eiszeitlichen Sanddünen die an den Ort angrenzen. Schon zu Zeiten des Römischen Reiches existierte auf dem Gebiet der Gemeinde eine Siedlung namens Lochheim. Westlich von Sandhausen befand sich eine Tiefburg, deren Herren die Edelfreien von Bruch waren. Später wurde die Ortsherrschaft von den Edelfreien von Bruchsal ausgeübt. Otto von Bruchsal übertrug das Lehen 1262 an Pfalzgraf Ludwig.
1351 kaufte die Kurpfalz die Herrschaft über Sandhausen und gliederte den Ort zur Kirchheimer Zent und später an das Oberamt Heidelberg. Während der Mainzer Stiftsfehde 1462, im Dreißigjährigen Krieg und 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde Sandhausen zerstört. Nach der Französischen Revolution wurde die Kurpfalz im Rahmen der Koalitionskriege besetzt und Sandhausen wurde badisch, was 1803 im Reichsdeputationshauptschluss bestätigt wurde.

Seit dem 15. März 2017 trägt das Stadion des SV Sandhausen den Namen BWT-Stadion am Hardtwald und liegt in einem Waldstück am südlichen Ortsausgang von Sandhausen. Eröffnet worden ist das Hardtwaldstadion, wie die Heimspielstätte ursprünglich hieß, im Jahr 1951. Nach zahlreichen Umbaumaßnahmen umfasst das Stadion inzwischen 15.414 Plätze. Die letzte größere Umbaumaßnahme ist der VIP-Turm zwischen Haupt- und Sparkassentribüne (Hintertorseite) gewesen, der Ende 2016 eröffnet worden ist. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 hat die Anlage als Trainingsgelände für die Nationalmannschaft von Costa Rica gedient. Zur Weltmeisterschaft 2018 ist das BWT-Stadion in die „Fan-Arena Sandhausen“ verwandelt worden. Auf einer 100 Quadratmeter großen LED-Leinwand sind alle Spiele mit deutscher Beteiligung sowie weitere ausgewählte Topspiele gezeigt worden.

Anfahrt mit dem PKW
Für die Fahrt mit dem Auto ins nordbadische Sandhausen empfiehlt sich die Route über Nürnberg (analog wie zu den Fahrten nach Kaiserslautern/Karlsruhe). Die A72 in Richtung Hof anvisieren und dann später weiter auf der A9 bis zum Autobahnkreuz Nürnberg-Ost fahren. Dort

Blick aus dem Gästesteplatzblock B1. Foto: Burg (Oktober 2014)
Wechsel auf die A6 in Richtung Heilbronn und ca. 207 Kilometer später auf der A6 ist das Kreuz Walldorf erreicht. Am Kreuz Walldorf in Richtung Heidelberg auf der A5 abbiegen und 3 Kilometer später schon die nächste Ausfahrt Walldorf/Wiesloch (Nr. 39) runterfahren. Nach der Abfahrt gleich links an der 1. Ampel in die „Josef-Reiert-Straße“ (Richtung IKEA) abbiegen, bis zum Kreisverkehr und dann rechts ab in die „Carl-Zeiss-Strasse“. Auf dieser vorfahren bis zur B291 und links in Richtung Heidelberg/Sandhausen orientieren. Auf dieser Schnellstrasse immer in Richtung Sandhausen bleiben (ist nach einem weiteren Kreisverkehr dann später ausgeschildert) bis zur Abfahrt Sandhausen-Süd. Ab hier werden die Gästeanhänger auf den Parkplätzen "Sandhäuser Höfe" weitergeleitet. Dort parken neben den PKW auch die 9-Sitzer und grosse Busse. Dieser Parkplatz wurde vom Verein dauerhaft von einem Landwirt angemietet. Danach muß ein rund 800 Meter langer Fußweg zum Stadion mit ca. 10 Minuten durch den Wald eingeplant werden. Dieser führt direkt zum Gästeblock-Eingang.
Die Weiterfahrt auf der Hauptstrasse ab der Abfahrt Sandhausen-Süd bis zum Stadion wird nicht möglich sein. Nach dem Aufstieg des SV Sandhausen in die 2. Fußball Bundesliga musste der bestehende Verkehrslenkungsplan erweitert werden. Die Verkehrslenkungsmaßnahmen gelten ca. 4 - 5 Stunden vor Spielbeginn des SVS und enden ca. 2 Stunden nach Spielschluss. Parken am Stadion entlang der Hauptstraße ist vor! Straßensperrung auch möglich. Man muß aber beizeiten vor Ort sein. Ein Fußweg hinter der neuen Gegengerade führt dann zu den Gästeblöcken und ist ausgeschildert.
Der Zugang zum Gästeblock erfolgt über die separaten Eingänge B1, B2 und B3 zwischen den INWO - Tribüne und der Volksbank Fan-Tribüne. Unmittelbar vor den Gästeeingängen befinden sich auch die Tageskassen für die Gästeblöcke, die zwei Stunden vor Spielbeginn öffnen. Stadionöffnung und Kassenöffnung wird gegen 11.00 Uhr sein. Auf der Volksbank-Fan Tribüne (Hintertorseite) befindet sich der überdachte Gästestehplatzblock (B1). Dieser müßte nach Lage der Dinge vollkommen ausreichen. 1.700 Gästeanhänger finden hier Platz. Wer im Februar 2017 oder März 2018 mit vor Ort war, konnte diese Tribüne dort nutzen. Die Sicht und Komfort ist um Längen besser, wie sie noch beim hochdramatischen Abstiegsfinale im Mai 2013 vorgefunden wurde.


Der Gästesitzplatzblock (B3) befindet sich auf der überdachten Gegengeraden. Block B2 ist im Unterrang unterhalb des B3 zu finden und wird als Stehplatz genutzt. Insgesamt stellt der SV Sandhausen den Gästefans mit großen Anhang mehr als die übliche 10% Regel zur Verfügung. Weil das Stadion bei den meisten Spielen eh nicht voll wird, macht der Verein dadurch noch zusätzlichen Umsatz.

Navi-Adresse: Jahnstraße 1 | 69207 Sandhausen
Alternativ: Sandhäuser Hof 1 | Sandhausen (Gästeparkplatz)

Entfernung Aue – Sandhausen ca. 430 Km (über A72/A9/A6/A5)

Blockplan Stadion Sandhausen. Quelle: SVS
Geschrieben von Burg am 26.02.2019, 20:10   (241x gelesen)