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Vorbericht zum Spiel beim Karlsruher SC

Die drittgrößte Stadt von Baden-Württemberg liegt im Nordwesten des Bundeslandes. Die ehemalige badische Residenz- und Landeshauptstadt erstreckt sich von der Rheinebene bis an den Rand des Schwarzwaldes. Ihren Namen erhielt sie von Markgraf Karl III. Wilhelm von Baden-Durlach, der seine Residenz 1715 "Carols-Ruhe" taufte. Die Überreste des Stadtgründers sollen sich in einer Gruft unter der 6,50 Meter großen und aus rotem Sandstein erbauten Pyramide liegen. Dieses Wahrzeichen von Karlsruhe, was auch im Wappen vom KSC verankert ist, befindet sich inmitten des zentral gelegenen Markplatzes.


Die 270.000 starke Einwohnerstadt überzeugt auch durch ausgedehnte Grünflächen. Die fächerförmig angeordnete und überwiegend klassizistisch geprägte Innenstadt um die Hauptachse "Kaiserstraße" ist allemal ein Besuch wert. Der KSC ging am 16. Oktober 1952 aus der Fusion zwischen FC Phönix-Alemannia und dem VfB Mühlburg hervor. Drei Jahre später wurde das neue Wildparkstadion eröffnet. Dafür waren ca. 150.000 Kubikmeter vornehmlich Kriegstrümmerschutt bewegt worden. Das Stadion fasste für damalige Verhältnisse imposante 55.000 Zuschauer. 1957 bekam das Stadion eine erste bescheidene Flutlichtanlage, die im Laufe der Zeit noch zweimal verbessert wurde. Die noch heute erhaltene zweistöckige Gegentribüne (mit Sitz- und Stehplätzen!) wurde im August 1978 eingeweiht. Später, in den 90er Jahren, wurde die alte Haupttribüne auf der Südseite gegen einen Neubau ersetzt. Die Fahrt ins Badische nach Karlsruhe dürfte sich verkehrstechnisch nicht sonderlich schwer gestalten. A72 (Auffahrt Zwickau-Ost) anvisieren, über Hof und weiter auf der A9 bis Nürnberg fahren. Am Autobahnkreuz Nürnberg-Ost Wechsel auf die A6 (Richtung Heilbronn). Knapp 60 km nach Heilbronn ist das Kreuz Walldorf erreicht und hier abbiegen auf die A5 in Richtung Karlsruhe/Basel. Nach ca. 45 km an der Ausfahrt Karlsruhe-Durlach runter von der A5 und über die Durlacher-Allee (B10) gen Zentrum fahren. An der großen Kreuzung Bernhadus-Platz rechts auf den Adenauerring fahren (ist auch ausgeschildert). Das Wildparkstadion erscheint dann wenig später linker Hand. Mann sollte aber nicht auf den letzten Drücker zum Stadion fahren, denn der Adenauerring ist schon mal schnell staugefährdet. Die Kapazität am Hauptparkplatz ist begrenzt (800 Plätze) und alternativ bleiben die Waldwege rund ums Stadion. Doch Vorsicht! Bei verkehrswidrigem Parken wird in Karlsruhe rigoros abgeschleppt. Für Zugfahrer: Der ÖPNV verfügt nach wie vor über keine vernünftige Anbindung bis zum Stadion. Vom Hbf geht es mit den Linien 3 (Richtung Siemensallee) oder Nr. 4 (Richtung Waldstadt), zum Mühlburger bzw. Durlacher Tor. Von dort sollen Sonderbusse fahren. Die Preise für den Gästeblock (Eingang Ost) betragen im Wildpark, 8,00 € für Vollzahler und 5,00 € ermäßigt. Die Kassen sollen schon am Spieltag ab 10 Uhr geöffnet haben. Fahnenstöcke (Ø 3 cm) sind in Karlsruhe bis zu einer Länge von max. 1,50 Meter erlaubt. Gaströten sind leider verboten.
Entfernung Aue - Karlsruhe ca. 465 km.

Geschrieben von Burg am 23.03.2004, 22:47   (682x gelesen)