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Do. 28. Oktober 2004 – Stadion der Freundschaft (Anstoß 20.15 Uhr)
Die Tribüne im Stadion der Freundschaft Das Gelände, auf dem das Stadion gelegen ist, befand und befindet sich seit der Übergabe durch die Treuhand im Februar 1993 im Besitz der Stadt. Als die Bundesgartenschau 1995 nach Cottbus vergeben wurde, bedeutete dies für das Stadion der Freundschaft umfangreiche Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen.


Das brandenburgische Ministerium für Bildung, Jugend und Sport bezog die im denkmalgeschützten Eliaspark gelegene Sportanlage mit in den Förderplan ein und übernahm den Löwenanteil der Sanierungskosten in Höhe von 4,2 Millionen Mark. Für diese Summe wurden u.a. das Funktionsgebäude bzw. der Sozialtrakt rekonstruiert, der sog. "Verbinder" zwischen Umkleide und Sporthalle geschaffen, ein besandeter Kunstrasenplatz mit Beleuchtung sowie Verkehrsflächenangelegt. Nach dem Erreichen des DFB-Pokal-Halbfinals durch den FC Energie im Jahre 1997 wurde im Stadion noch einmal richtig Hand angelegt. Einer Sauna und einem Entmüdungsbecken für die Energie-Kicker folgte die am 15. April 1997 offiziell eingeweihte 1.800Lux starke Flutlichtanlage. Nach dem Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga mussten die DFB-Normen für den Bundesliga-Fußball erfüllt werden. So wurden die Traversen befestigt, die Zäune erneuert, ein Teleskop-Tunnel installiert, sowie eine Video-Überwachungsanlage errichtet. Im April 1998 wurde die Modernisierung des Stadions mit dem Bau einer Video-Anzeigetafel in der Südkurve fortgeführt. Das größte Bauprojekt im Stadion des FC Energie Cottbus nimmt die Lausitz mit Beginn der Saison 2003/2004 in Besitz. Im »Wohnzimmer« der Energie-Fans ist die neue zweigeschossige Osttribüne fertiggestellt. Genau 2.760 Sitzplätze im Oberrang und 4.500 Stehplätze im Unterrang sowie 50 Rollstuhlfahrerplätze sind komplett überdacht worden. Mit einer neuen Brücke über die angrenzende Spree hat das Stadion zudem eine zweite Zufahrt bekommen. Der Ausbau ist damit zwar weit vorangeschritten, jedoch noch längst nicht abgeschlossen. Geht es nach den Wünschen der Fans und vorsichtigen Planungen von Verein und Architekten, sollen in Zukunft auch die Hintertor-Bereiche begradigt werden um das Stadion der Freundschaft zu einem echten Fußballtempel zu machen.
Der Weg nach Cottbus führt über Dresden. Einfach die erstbeste Auffahrt (Hartenstein oder STL-West) zur A72 nehmen und über Kreuz Chemnitz dann weiter auf der A4 gen Dresden fahren. Am Dresdner - Dreieck auf die A13 Richtung Berlin wechseln. Nun hat man die Qual der Wahl. Entweder den Rest der Strecke über die Autobahn (A13 und ab Dreieck Spreewald dann auf der A15). Diese Variante ist knapp 30 km länger. Oder aber an der Ausfahrt Großräschen die A13 verlassen und über die B96/169 ca. 39 km auf Bundesstrasse zum Cottbuser Stadion. Immer den Ausschilderungen in Richtung Cottbus folgen. In den Ortslagen: Freienhufen (B96) , Lindchen und Domsdorf (beide auf der B169) ist teilweise in beiden Richtungen auf Blitzkästen zu achten! Am Stadtrand von Cottbus wird die Autobahn A15 unterquert (AS Cottbus – West). Hier auch abfahren wenn man über die A15 fährt. Nun immer Richtung Zentrum orientieren. Ca. 1.500 m nach der Autobahn tauchen auch schon die ersten Hinweisschilder (Ball) für das Stadion auf. Entweder diesen nun immer einfach folgen (gute Beschilderung innerhalb der Stadt) oder an der 2. Ampelkreuzung links auf die Thiemestrasse und den Ausschilderungen in Richtung Messe folgen. In beiden Fällen kommt man wieder auf den Cottbuser Stadtring. Auf diesen weiter den Schildern mit den dem Ball und „Messe“ folgen, über die Brücke (Stadion hier nicht zu übersehen linker Hand) fahren und an der großen Kreuzung entweder geradeaus um die nächste links auf den gebührenpflichtigen Parkplatz Sandower - Dreieck abzubiegen, oder aber wenn keine Veranstaltungen sind, sein Glück auf den Messeparkplätzen zu suchen. Hierfür biegt man an der großen Kreuzung unmittelbar am Stadion rechts ab. Ortsunkundige können auch auf die Park + Ride Plätze ausweichen, die alle mit Straßenbahn-Anschluss zum Stadion verbunden sind. Für die Rückfahrt im Dunkeln ist anzumerken, auf den Stadtring (nach der Brücke in umgekehrter Richtung wieder in Richtung Zentrum) die 2. Abbiegemöglichkeit links nehmen und immer in Richtung B169/Senftenberg bleiben. Aber Achtung! In der Thiemestrasse (unmittelbar nach Abbiegung vom Stadtring) wartet ein Blitzkasten. Ganze Bataillone von Politessen treiben in Stadionnähe ihr „Unwesen“. Auch das Ausweichen in versteckten Wohngebieten ist daher nicht unbedingt ratsam. Gästefans (Eingang von der Brücke aus) stehen wieder 2.420 unüberdachte Stehplätze in den Blöcken N und O (neben der neuen zweistöckigen Osttribüne) zur Verfügung. Die Preise für Stehplätze betragen an der Tageskasse: 8 €/Vollzahler und 6,50 €/ermäßigt. Ermäßigung erhalten (Achtung! Strenge Einlaßkontrollen in Cottbus...) reine Schüler (keine Azubis!), Studenten, Rentner, Menschen mit Handicap unter Vorlage eines gültigen Ermäßigungsausweises. Die Kinderermäßigung (Karte zu je 2 €) gilt ab 6 Jahre bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres. Bei Behinderten, die in ihrem Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen „B“ haben, erhält eine Begleitperson freien Zutritt. Sind mehrere Begleitpersonen, besonderes Equipment oder besondere Betreuung erforderlich, ist das mit dem des FC Energie Cottbus abzusprechen. Im Sitzplatzbereich/überdacht, stehen im Block A der Haupttribüne ca. 250 Plätze zur Verfügung. Die Preise betragen hierfür: 16 € (Reihe 6 bis 14) und 20 € (Reihe 15 bis 23.). Die Kassen öffnen am Spieltag um 17.30 Uhr. Erlaubt sind im Gästeblock/Stehplatz Fahnenstangen bis zu einer Länge von max. 1,50 m, Trommeln und Zaunfahnen im begrenzten Maß aufgrund der Platzverhältnisse. Gaströten, Blockfahnen, Megaphone und Doppelhalter sind verboten. Transparente müssen vorher schriftlich angemeldet werden, Schwenkfahnen sind nur im Innenraum gestattet. Angetrunkenen Personen wird der Zugang zum Stadion verwehrt!

Für die Zugfahrer ist der Weg vom Hauptbahnhof bis zum Stadion in gut 15 Minuten zu bewältigen. Einfach links auf die Vetschauer Straße und über die Görlitzer Straße zum Stadtring. Diesen immer bergauf, bis die Flutlichtmasten die Lage des Stadions anzeigen.

Der Vorverkauf für diesen weiteren Ostklassiker startete im Fanshop Erzgebirge (Auerhammerstraße 4) bereits am Montag, 18.10.2004. Der Fanshop in Aue hat Mo-Fr von 9-18 und Sam von 9-12 Uhr geöffnet. Telefonische Vorbestellungen werden nicht angenommen. Des weiteren gibt es die Eintrittskarten zum Heimspiel gegen Duisburg am Stand des Fan-Projektes oberhalb der großen Treppe. Es stehen Stehplatzkarten für 8,50 €/Vollzahler und 7,00 €/ermäßigt zur Verfügung. Die Preise verstehen sich inkl. der Vorverkaufsgebühr.
Entfernung Aue – Cottbus ca. 210 km (über Großräschen)
Geschrieben von Burg am 22.10.2004, 13:36   (955x gelesen)