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ANFAHRT, INFOS UND VORVERKAUF AHLEN vs. AUE

Wersestadion in AhlenAhlen – Sonntag, 13. Februar 2005 – Wersestadion (Anstoß 15.00 Uhr)
Ahlen mit seinen 56.000 Einwohnern ist die größte Stadt im Kreis Warendorf und zugleich auch die Stadt, die seit der Schließung der Zeche Westfalen im Jahre 2001 dem größten strukturellen Wandel unterworfen ist. Auf der einen Seite steht so das Selbstverständnis der Stadt Ahlen als aktiver Wirtschaftsstandort im Umbruch, auf der anderen Seite ist die Stadt in die münsterländische Parklandschaft eingebettet und rund 80 Prozent des Stadtgebietes werden als land- und forstwirtschaftliche Flächen genutzt.


Mit einem soliden Konzept für den Strukturwandel konnte in Ahlen dafür Sorge getragen werden, dass nach der Schließung der Zeche Westfalen in Ahlen nicht auf einen Schlag eine große Belegschaft in die Arbeitslosigkeit entlassen wurde. Die bevorstehende Schließung der Zeche war bereits seit 10 Jahren bekannt. Obwohl das Bergwerk Westfalen der größte Arbeitgeber in Ahlen war, ist daher die Wirtschaftsstruktur mittlerweile keineswegs einseitig auf den Bergbau ausgerichtet. Das verarbeitende Gewerbe übersteigt mit 5000 Beschäftigten erheblich die Belegschaft der Schachtanlage. Eindeutiger Schwerpunkt Ahlens ist nunmehr die eisen-, blech- und metallverarbeitende Industrie.

Das Wersestadion kann sich mittlerweile sehen lassen. Innerhalb von nur 13 Jahren hat sich nicht nur der Verein eindrucksvoll entwickelt, auch die von seinen Kickern bearbeitete Spielstätte genügt nunmehr höheren Ansprüchen. Diesen Aufschwung hätten Anfang der 90er Jahre allenfalls unverbesserliche Optimisten oder professionelle Spinner vorhergesehen. Damals kämpften Ahlens Fußballer um den Klassenerhalt in der Bezirksliga – und das in einem Stadion, das einem besseren Bolzplatz glich. Die Glückaufkampfbahn, der Vorläufer des Wersestadions, war kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs von Grubenarbeitern der Zeche Westfalen erstmals zum fröhlichen Kicken genutzt worden und kam lange Zeit gut mit seiner kleinen Holztribüne, der Hand voll Stehtraversen und einer Kapazität von rund 6.000 Zuschauern aus. Dann übernahm Helmut Spikker die Führung und führte den Verein in einem atemberaubenden Tempo nach oben. Ahlen liegt so etwa zwischen Münster und Dortmund.

Der Weg dorthin könnte für den mitreisenden Schlachtenbummler so lauten: Die Route über Kassel (zuletzt vs. Osnabrück/Pokal im August ´04 gefahren) rauskramen. Wie so oft auf die A4 (Auffahrt-Meerane) und über Hermsdorfer Kreuz und Eisenach bis zum Kirchheimer Dreieck fahren. Nach kurzer Sprintstrecke über die A7 (Richtung Dortmund) am Kasseler Kreuz jetzt Wechsel auf die A44 (Richtung Dortmund bleiben) und ca. 115 Km bis zur Abfahrt Soest-Ost (ca. 40 km nach dem Kreuz Wünnenberg-Haaren) auf der „44“ bleiben. Hier abfahren (ARAL-Rasthof!) und auf der B475 gen Beckum orientieren. In Lipporg nach der Brückenampel links in Richtung Dolberg/Ahlen abbiegen, unter der A2 hindurch und weiter immer den Ausschilderungen Richtung Ahlen folgen. In Dolberg an der T-Kreuzung kurz links auf die B61 und gleich die nächste wieder rechts abbiegen. Am Ortsausgangsschild von Dolberg weißt nun mit „Ahlen 7 km“ ein Schild die letzte Etappe. Gleich am Ortseingang von Ahlen (am Kreisverkehr) findet man ein Schild mit den Stadionsymbol. Dieses rechts folgen und wenig später sind auch schon die Flutlichtmasten auszumachen. Parkplätze befinden sich im anschließenden Gewerbegebiet. Zu Fuß gelangt man von dort (immer die Masten im Auge) entlang der „Werse“ direkt zum Eingang Gästeblock an der August-Kirchner-Straße. Wer den Kreisverkehr am Ortseingang von Ahlen geradeaus fährt, in Richtung Zentrum, kommt an zwei Tankstellen vorbei. Am zweiten Kreisverkehr rechts, geht’s in die August-Kirchner-Straße, die direkt am Haupteingang und Gästeeingang des Wersestadion vorbeiführt. An Spieltagen wird aber diese Straße ab einem bestimmten Zeitpunkt für den Auto-Durchgangsverkehr gesperrt. Zumindest Inhaber von speziellen Parkkarten (Presse und VIPs etc.) können aber passieren. Für die Zugfahrer: Vom Bahnhof sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Links raus (Südbrede), an der Ampel links auf die Dolberger Straße, geradeaus über die Werse und links in die August-Kirchner-Straße. Nach ca. 300 m liegt das Stadion auf der linken Seite.

Gästefans stehen in den Blöcken M (Osttribüne auf der Gegengeraden überdacht) und Block O (Nordtribüne, offen hinterm Tor) insgesamt 1700 Stehplätze zur Verfügung. Außerdem gibt es ein kleines Kontingent (ca. 100 Stück) Sitzplätze für Gäste auf der Haupttribüne (Block A). Die Preise betragen an der Tageskasse für den überdachten Stehplatz: 8,50 €/Vollzahler, 6,00 € ermäßigt. Kinder (4-12 Jahre) zahlen hier 4,50 €. Im unüberdachten Stehplatz: 7,50 €/Vollzahler, 5,00 € ermäßigt und Kinder 3,50 €. Preise im Sitzplatzbereich: 20,00 € Vollzahler und 18,50 € ermäßigt. Ermäßigungen erhalten beim LR Ahlen gegen Vorlage eines Ausweises: Schüler, Studenten, AZUBIS, Rentner und Schwerbehinderte. Erlaubt sind im Gästebereich 1 Magaphon, Trommeln, kleine Schwenkfahnen mit einer Stocklänge von nur 1 Meter und Zaunfahnen. Verboten sind große Schwenkfahnen und Doppelhalter. Alle Angaben unter Vorbehalt.

Der Vorverkauf für dieses Auswärtsspiel in Ahlen startete am 03.02.2005 im Fanshop Aue in der Auerhammerstraße und läuft bis zum Samstag (12.02.2005) vor dem Spiel. Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-18 Uhr und Sam 9-12 Uhr. Infos unter der Ticket-Hotline (24h Band) 03771-340 7777. Traditionell verkauft auch das Fanprojekt Aue Ahlen-Karten zum Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth (06.02.2005) an ihrem Stand oberhalb der großen Treppe.

Entfernung Aue – Ahlen ca. 473 km. © by burg
Geschrieben von Burg am 04.02.2005, 15:23   (764x gelesen)