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Leonhardt hält Vorwurf der Inszenierung aufrecht

Im Streit mit den Cottbusern um die Knallkörper-Attacke kurz vor dem Abpiff, bei der Energie-Trainer Petrik Sander ein Knalltrauma erlitt, blieb Uwe Leonhardt bei seinem Vorwurf, der Vorfall sei inszeniert worden. Cottbus hatte deshalb zunächst Strafanzeige gegen Ihn wegen Verleumdung gestellt, diese nach einem Telefonat zwischen Leonhardt und Energies Klubchef Dieter Krein am Montagnachmittag aber zurückgezogen.


Leonhardt erklärte Krein, die Behauptung sei nicht gegen Energie Cottbus, sondern gegen die möglicherweise aus Cottbus stammenden Täter gerichtet gewesen. "Herr Leonhardt hat sich entschuldigt. Daraum ging es mir. Wir ziehen die Anzeige zurück", sagte Krein.

Der Cottbuser Protest gegen die Spielwertung bleibt aber bestehen, auch wenn Aue noch auf einen Sinneswandel der Lausitzer hofft. "Bei einer Spiel-Wiederholung hätten die Täter doch genau ihr Ziel erreicht", so der Präsident der Sachsen. Zudem wolle sein Klub ein derart brisantes Wiederholungsspiel gar nicht erst organisieren.

Bei der Suche nach den Zündern des Knallkörpers verhört die Polizei Zwickau indes vier weitere Personen. Die zunächst hauptverdächtigen beiden Männer aus Cottbus beteuern ihre Unschuld.

Desweiteren will Präsident Uwe Leonhardt in Zukunft mit einer härteren Linie gegen Randalierer im eigenen Stadion vorgehen. "Vielleicht müssen wir künftig Wasserwerfer einsetzen, um ähnliche Vorfälle zu vermeiden", sagte der 46-Jährige.
Geschrieben von Leif am 04.04.2005, 23:58   (727x gelesen )