Allgemeine News

INFOS UND ANFAHRT ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN AHLEN

Ahlen – Freitag, 10. März 2006 – Wersestadion (Anstoß 19.00 Uhr)
Wersestadion in Ahlen
Ahlen mit seinen 56.000 Einwohnern ist die größte Stadt im Kreis Warendorf und zugleich auch die Stadt, die seit der Schließung der Zeche Westfalen im Jahre 2001 dem größten strukturellen Wandel unterworfen ist. Auf der einen Seite steht so das Selbstverständnis der Stadt Ahlen als aktiver Wirtschaftsstandort im Umbruch, auf der anderen Seite ist die Stadt in die münsterländische Parklandschaft eingebettet und rund 80 Prozent des Stadtgebietes werden als land- und forstwirtschaftliche Flächen genutzt. Mit einem soliden Konzept für den Strukturwandel konnte in Ahlen dafür Sorge getragen werden, dass nach der Schließung der Zeche Westfalen in Ahlen nicht auf einen Schlag eine große Belegschaft in die Arbeitslosigkeit entlassen wurde. Die bevorstehende Schließung der Zeche war bereits seit 10 Jahren bekannt. Obwohl das Bergwerk Westfalen der größte Arbeitgeber in Ahlen war, ist daher die Wirtschaftsstruktur mittlerweile keineswegs einseitig auf den Bergbau ausgerichtet. Das verarbeitende Gewerbe übersteigt mit 5000 Beschäftigten erheblich die Belegschaft der Schachtanlage. Eindeutiger Schwerpunkt Ahlens ist nunmehr die eisen-, blech- und metallverarbeitende Industrie.


Das Wersestadion kann sich mittlerweile sehen lassen. Innerhalb von nur 15 Jahren hat sich nicht nur der Verein eindrucksvoll entwickelt, auch die von seinen Kickern bearbeitete Spielstätte genügt nunmehr höheren Ansprüchen. Diesen Aufschwung hätten Anfang der 90er Jahre allenfalls unverbesserliche Optimisten oder professionelle Spinner vorhergesehen. Damals kämpften Ahlens Fußballer (Noch unter den Namen TuS Ahlen) um den Klassenerhalt in der Bezirksliga – und das in einem Stadion, das einem besseren Bolzplatz glich. Die Glückaufkampfbahn, der Vorläufer des Wersestadions, war kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs von Grubenarbeitern der Zeche Westfalen erstmals zum fröhlichen Kicken genutzt worden und kam lange Zeit gut mit seiner kleinen Holztribüne, der Hand voll Stehtraversen und einer Kapazität von rund 6.000 Zuschauern aus. Dann übernahm Helmut Spikker die Führung und führte den Verein in einem atemberaubenden Tempo nach oben. Ein Entschluss, der von vielen belächelt wurde. Niemand konnte so recht daran glauben, dass der Verein noch zu retten sei. Es wurde ein Konzept entwickelt, dessen Grundlage die enge Verbindung zwischen LR International und dem Verein TuS war. LR International stellte Arbeits- und Ausbildungsplätze zur Verfügung und gab damit Spielern die Chance auf eine langfristige berufliche Perspektive. So gelang es, eine Reihe von Akteuren aus höheren Spielklassen an den Verein zu binden. Mit Trainer Joachim Krug wurde ein zweitligaerfahrener Trainer verpflichtet, der die Mannschaft viermal in Folge zur Meisterschaft führte und so den unaufhaltsamen Aufstieg von der Bezirksklasse in die Regionalliga schaffte. Mit dem Aufstieg in die Regionalliga wurde die Verschmelzung aus den Vereinen TuS und Blau-Weiß Ahlen beschlossen. Die Mitgliederversammlung stimmte geschlossen dafür, in Zukunft unter dem Namen
Leichtathletik Rasensport Ahlen, kurz LR Ahlen, den Erfolgsweg fortzusetzen.

Wer mit dem Auto anreisen möchte, Ahlen liegt so etwa zwischen Münster und Dortmund.
Der Weg dorthin könnte für den mitreisenden Schlachtenbummler so lauten: Die Route über Eisenach und Kassel nehmen. Wie so oft auf die A4 (Auffahrt-Meerane) und über Hermsdorfer Kreuz und Eisenach bis zum Kirchheimer Dreieck fahren. Nach kurzer Sprintstrecke über die A7 (Richtung Dortmund) am Kreuz Kassel - Süd jetzt Wechsel auf die A44 (Richtung Dortmund bleiben) und ca. 115 Km bis zur Abfahrt Soest-Ost (ca. 40 km nach dem Kreuz Wünnenberg-Haaren) auf der „44“ bleiben. Hier abfahren (ARAL - Rasthof!) und auf der B475 gen Soest (später dann Beckum/Lipporg) orientieren. In Lipporg nach der Brückenampel links in Richtung Dolberg/Ahlen abbiegen, unter der A2 hindurch und weiter immer den Ausschilderungen Richtung Ahlen folgen. In Dolberg an der T-Kreuzung kurz links auf die B61 und gleich die nächste wieder rechts abbiegen. Am Ortsausgangsschild von Dolberg weißt nun mit „Ahlen 7 km“ ein Schild die letzte Etappe. Gleich am Ortseingang von Ahlen (am Kreisverkehr) findet man ein Schild mit den Stadionsymbol. Dieses rechts folgen und wenig später sind auch schon die Flutlichtmasten auszumachen. Parkplätze befinden sich im anschließenden Gewerbegebiet. Zu Fuß gelangt man von dort (immer die Masten im Auge) entlang der „Werse“ direkt zum Eingang Gästeblock an der August-Kirchner-Straße. Wer den Kreisverkehr am Ortseingang von Ahlen geradeaus fährt, in Richtung Zentrum, kommt an zwei Tankstellen vorbei. Am zweiten Kreisverkehr rechts, geht’s in die August-Kirchner-Straße, die direkt am Haupteingang und Gästeeingang des Wersestadion vorbeiführt. An Spieltagen wird aber diese Straße ab einem bestimmten Zeitpunkt für den Auto-Durchgangsverkehr gesperrt. Zumindest Inhaber von speziellen Parkkarten (Presse und VIPs etc.) können aber passieren. Fanbusse auch, denn sie parken in unmittelbarer Nähe des Gästeeingangs.

Gästefans stehen in den Blöcken M (Osttribüne auf der Gegengeraden überdacht) und Block O (Nordtribüne, offen hinterm Tor). Das sind insgesamt 1700 Stehplätze. Außerdem gibt es ein kleines Kontingent (ca. 100 Stück) Sitzplätze für Gäste auf der Haupttribüne (Block A). Die Preise betragen an der Tageskasse für den überdachten Stehplatz 8,50 €/Vollzahler, 6,00 € ermäßigt. Kinder (4-14 Jahre) zahlen hier 4,50 €. Im unüberdachten Stehplatz : 7,50 €/Vollzahler, 5,00 € ermäßigt und Kinder 3,50 €. Preise im Sitzplatzbereich 20,00 € Vollzahler und 18,50 € ermäßigt. Ermäßigungen erhalten beim LR Ahlen gegen Vorlage eines Ausweises: Schüler, Arbeitslose, Studenten, Wehr- und Zivildienstleistende, Rentner und Schwerbehinderte. Kinder unter 4 Jahre heben freien Eintritt.

Erlaubt sind im Gästebereich 1 Megaphon + Capo, 2 Trommeln, kleine Schwenkfahnen mit einer Stocklänge von 1,50 Meter. Dazu zwei große Schwenkfahnen. Verboten sind Doppelhalter. Alle Angaben unter Vorbehalt.

Der Vorverkauf für dieses Auswärtsspiel in Ahlen startete am 27.02.2006 im Fanshop Aue (Auerhammerstraße 4) und im Fanshop Schwarzenberg (Markt 15).
Entfernung Aue – Ahlen ca. 468 km.
Geschrieben von Jacky am 08.03.2006, 11:50   (742x gelesen)