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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN ESSEN

ESSEN – Georg Melches Stadion, 19. November 2006 (Anstoß 14. 00 Uhr)
Georg-Melches-Stadion in Essen
Essen hat heute knapp 600.000 Einwohner und ist somit Deutschlands fünftgrößte Stadt hinter Berlin, Hamburg, München und Köln, aber noch vor Dortmund, Bremen oder Stuttgart. Das Stadtgebiet liegt auf gleicher Höhe mit London, Leipzig oder Kiew. Die Stadt besteht aus 50 Stadtteilen, die zum größten Teil 1929 eingemeindet worden sind. Da die Stadt vom 05.03.1943 bis kurz vor dem Kriegsende zwei Jahre lang durch die Alliierten bombardiert worden war, existiert keine gewachsene Altstadt, so dass sich das (Nacht-) Leben in den Außenbezirken und Stadtteilen abspielt. Noch heute sagen die Bewohner, wenn sie in die Innenstadt fahren: „Ich fahre nach Essen“.


Die Gründung der Stadt geht zurück in das Jahr 852. Der Gründer war Altfried, Bischof von Hildesheim. Er hatte eine Stiftung, so die Überlieferung, auf seinem persönlichen Besitz „Astnide“ (daraus wurde mit der Zeit der Name „Essen“) ins Leben gerufen.

Als Metropole einer Region von 7 Millionen Menschen war Essen auch der Mittelpunkt der Kohleförderung und Stahlindustrie in Deutschland. Namen wie Thyssen und Krupp sind weltberühmt. Doch in den 60ern begann das große „Zechensterben“ und 1986 schloss die letzte Zeche, die Zeche Zollverein, in Essen. Durch den folgenden Strukturwandel wurde Essen zu einer Stadt des Handels, der Verwaltung und der Dienstleistungen. Firmen wie RWE AG, Rheinstahl, Ruhrkohle, Ruhrgas, Krupp oder Karstadt haben hier ihre Zentralen. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören der GRUGA - Park, der Baldeneysee, das Essener Münster mit dem Münsterschatz, die Philharmonie, das Folkwangmuseum, das deutsche Plakatmuseum, die Villa Hügel, die Abtei in Werden, das Aalto-Theater sowie die Anlage der Zeche Zollverein, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Aue gastierte Dreimal (3 Niederlagen) zu Regionalliga Zeiten in Essen und zuletzt Anfang August 2004 (5-1 Sieg!) im immer wieder stimmungsreichen Stadion an der Hafenstrasse. Das am 13. August 1939 eingeweihte Stadion an der Hafenstrasse war im Zweiten Weltkrieg dem Erdboden gleichgemacht worden. Anfang der 50er Jahre entstand eine neues und vereinseigenes Stadion. Hauptverantwortlicher war, damit RWE nach 1945 wieder auf die Beine kam, Georg Melches. Er dirigierte die Aufbauarbeiten und besorgte das nötige Baumaterial. Am 8. August 1956 bescherte Rot-Weiss Essen den aus nah und fern angereisten Fußballfreunden dann einen besonderen Leckerbissen. Die erste Flutlichtanlage Deutschlands wurde mit dem 100. internationalen Spiel nach dem Zweiten Weltkrieg mit einem 4:0-Sieg gegen Racing Straßburg eingeweiht. "Ein Schauspiel von faszinierender Wirkung. Dem Flutlichtfußball gehört die Zukunft", schrieb man damals in den Tageszeitungen. Heute gehört es zur Tagesordnung, und doch hat es seinen eigenartigen Reiz und seine Anziehungskraft behalten. Am 5. August 1964, ein Jahr nach dem Tod des unermüdlichen Motors von Rot-Weiss Essen, wurde dem Stadion sein Name verliehen: Georg Melches. 25.000 Zuschauer, darunter viel Prominenz und als Festredner Innenminister Willy Weyer, Bundesligaboss Franz Kremer und Essens damaliger Oberbürgermeister und heutiges Ehrenmitglied, Wilhelm Nieswandt, waren an diesem Fußballfeiertag zugegen, der mit einem Freundschaftsspiel der RWE-Meistermannschaft von 1955 begann. Höhepunkt war ein Freundschaftsspiel gegen den Deutschen Meister der ersten Bundesligasaison, dem 1.FC Köln, dem die Regionalligamannschaft der Rot-Weissen ein verdientes 2:2 abtrotze.


Die Fahrt nach Essen beginnt wie so oft von Aue aus Richtung Zwickau zur Autobahn A4 (Auffahrt Meerane). Nun immer westwärts über Hermsdorfer Kreuz, an Jena und Erfurt vorbei bis Eisenach fahren. Ca. 50 km hinter Eisenach ist dann auch das Kirchheimer Dreieck erreicht, an dem man sich Richtung A7 (Dortmund/Hamburg) orientiert. Am Kasseler Süd-Dreieck die A7 verlassen und weiter geht’s Richtung Dortmund auf der A44.
Die A44 bis zum Kreuz Unna/Dortmund (das sind ca. 150 km) fahren. Die A44 wird kurz vor Dortmund zur B1. Vom Kreuz Dortmund/Unna sind es noch ca. 57 km bis Essen. Auf der B1 (hat Stadtautobahn-Charakter) durch Dortmund durch. Etwa nach dem Kreuz DO - West wird diese zur A40. Bis zum nächsten Kreuz BOCHUM fahren und die A43 in Richtung Recklinghausen/Herne/Münster nehmen. Am Kreuz Herne wieder die A43 verlassen und in Richtung A42-Duisburg orientieren. Auf dieser A42 bleiben bis zum Kreuz Essen-Nord. Jetzt abfahren und auf der B224 (Gladbecker Straße) erst mal gen Essen-Zentrum/Solingen bleiben. Die nächste Abbiegemöglichkeit nach der ersten Ampel in die Daniel-Eckardt-Straße rechts rein nutzen. Das Stadion ist ab hier auch gut ausgeschildert. Nachdem das Gewerbegebiet durchfahren ist, weist ein nächstes Hinweisschild zum Stadion links herum auf die Hafenstraße. Nach ca. 2 km erscheint das Stadion rechter Hand. An der letzen großen Kreuzung (Kiosk mit RWE-Fans rechter Hand) unmittelbar vor dem Stadion rechts abbiegen auf die Strasse „Sulterkamp“. Von der geht rechts die Aluminium-Allee ab, wo es Parkplätze auch für Gäste geben soll. Der Gästeblock (mit separaten Eingang) in Essen wurde verlegt und ist jetzt auf der Nordseite des Stadions über die Sulterkamp Strasse erreichbar. Grund war die Trennung der RWE und Gästefans vor der Osttribüne. Der neue Gästeblock (G) hat eine Kapazität von 2.200 überdachten Stehplätzen. Vollzahler zahlen an der Tageskasse 9 € und ermäßigt 6 €. Ermäßigungen erhalten auf den Stehplätzen: Schüler, Studenten, AZUBIS, Zivis, Schwerbehinderte und Wehrpflichtige. Kinder bis einschließlich 6 Jahre haben freien Eintritt, allerdings keinen Anspruch auf einen eigenen Sitzplatz. Auf der Haupttribüne (Süd) gegenüber gibt es auch ein Kontingent an Sitzplätzen (350) im Block A. Diese Karten kosten an der Tageskasse 19 €. Hier gibt es keine Ermäßigte Karten. Die Tageskassen sollen traditionell im Westen Zwei Stunden vor Anstoß öffnen.

Preistafel zum Kartenvorverkauf:



Entfernung Aue – Essen/Hafenstraße ca. 531 km

Geschrieben von Burg am 11.11.2006, 14:06   (1044x gelesen)