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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN KAISERSLAUTERN

KAISERSLAUTERN, 28. Oktober 2007 - Fritz-Walter-Stadion (Anstoß 14 Uhr)
Fritz-Walter-Stadion KaiserslauternKaum ein Stadion hat eine derart herrliche Lage aufzuweisen wie Kaiserslauterns Fußballtempel, der hoch über der kleinen Stadt thront und wie eine Herrscherburg davon kündet, wer in der Pfalz das Sagen hat: Der Fußball. Wenn man dieses Stadion sieht, und die Art, wie es sich über der Stadt erhebt, dann wird einem klar, dass Kaiserslautern eine Fußballstadt sein muss. Davon konnten sich am 15. Oktober 2006 ca. 2.500 Auer Schlachtenbummler mit eigenen Füßen und Augen überzeugen.


Trotz der 4-0 Niederlage bereuten die meisten mitgereisten Fans in keinster Weise die Fahrt in die Pfalz. Eins war schnell klar: Hier wird der Fußball noch gelebt und Pfälzer feierten mit Erzgebirger vor und nach dem Match. So muss es sein. Tradition steht hier noch an erster Stelle. Fast überall wurde man als Lila-Weißer freundlich begrüßt. Durch den Ausbau aller Tribünen in den vergangenen Jahren hat das Fritz-Walter-Stadion auf dem Betzenberg jetzt eine Kapazität von 48.500 (bei nationalen Spielen) - alle Plätze sind überdacht. 32.137 Sitzplätze und 16.363 Stehplätze. Die Umbaumaßnahmen haben 2002 mit der Osttribüne begonnen. Die alte Tribüne wurde um den als Oberrang bezeichneten Bereich erweitert .
Das gleiche Spiel wiederholte sich mit der Erweiterung der Westtribüne im Jahr 2004 - auch dort kam ein Oberrang dazu.


Bild: Burkhard Schulz 15.10.2006 KL vs. Aue 4-0

Im Zuge dieser Umbau-Etappe wurde zwischen West- und Nordtribüne der Medienturm sowie zwischen Ost- und Nordtribüne der Logenturm errichtet.
Im September 2005 wurde schließlich noch das Dach der Südtribüne angehoben, damit es auf gleicher Höhe mit der West- und Osttribüne ist. Der Namenspatron für den Stadionnamen ist der Weltmeister von 1954 und Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft Fritz Walter. Bis 1985 kannte man das 1920 eröffnete Stadion unter den Namen: Betzenberg.
Die Fahrt in die Metropole der Westpfalz geht über Hof, Nürnberg und Heilbronn. Zuerst auf die A72 und über Plauen und Hof später dann weiter auf der A9 bis zum Kreuz Nürnberg-Ost fahren. Die ersten 216 km sind bis hierher absolviert. Nun auf die A6 (Richtung Heilbronn) und auf dieser über Kreuz Weinsberg (vor Heilbronn) und Kreuz Walldorf ca. 207 Km bis zum Dreieck Hockenheim bleiben. Ab hier die Saarbrücker Ausschilderung auf der A61 folgen und ca. 38 km bis zum Kreuz Frankenthal. Danach wieder auf die A6 bis zur Abfahrt Kaiserslautern-Centrum auf der A6 bleiben. Hier abfahren und auf der B40 (Mainzer Strasse) in Richtung Zentrum orientieren.
Parken für die Fußballfans direkt am Stadion soll so gut wie nicht möglich sein. Es sei den man ist Stunden vorm Anstoß vor Ort, denn die Zufahrtsstrassen hoch zum Stadion werden ab einem bestimmten Zeitpunkt gesperrt. Dann ist nur Besuchern mit Sonderausweisen wie z. Bsp. Presse und TV oder den Vereins Offiziellen die Zu- oder Auffahrt gestattet. Stadionbesucher können und sollten auf das gut ausgebaute und kostenlose Park & Ride - System der Stadt Kaiserslautern zurück greifen. Der Pluspunkt für Fans:
Die Eintrittskarte ins Stadion gilt bereits ab vier Stunden vor Spielbeginn gleichzeitig als Fahrkarte in den Linienbussen der Technischen Werke Kaiserslautern (TWK) und natürlich in den P&R - Bussen.
Der Weg zu den Park & Ride - Parkplätzen ist durch ein spezielles Schild gekennzeichnet. - Es gibt vier P&R - Plätze, von denen aus Pendelbusse im 10-Minuten-Takt die Fans ab zwei Stunden vor Spielbeginn kostenlos zum Stadion bringen.
Bei den P&R - Parkplätzen selbst ist im Osten der Stadt der Großparkplatz KL-Ost ("Schweinsdell") die zentrale Anlauf-Station für Besucher, die über die A 6 aus Richtung Mannheim und über die A 63 aus Richtung Mainz anreisen. Von hier sollen es ca. 10 Minuten zu Fuß sein. Parken am Hauptbahnhof soll eher schlecht sein. Die Tageskassen rund ums Stadion, öffnen 3 Stunden vor dem Anstoß. Bei Sonntagspielen ist ein Frühschalter am Ticketshop schon ab 9 Uhr geöffnet. Bei Spielen an Werktagen ist der Kartenservice am Stadion auch schon ab 9 Uhr geöffnet. Das Stadion selbst öffnet dann am Spieltag um 11 Uhr für die Imbißhallen. Der Zugang zu den Zuschauerplätzen soll ab 12 Uhr gestattet sein.

Die Preise betragen an den Stadionkassen: Block 18.1 und 17.2 Sitzplätze für 19,50 € (ermäßigt für 15,50 €), Block 17.3 für 16,50 € (ermäßigt 13,50 €) und Block 17.4 für 14,50 € (ermäßigt 12,50 €). Zu beachten ist, das Aufgrund der geringen Anzahl der Stehplätze (700 im Block 17.1) diese alle im Vorverkauf vergriffen sein könnten. Sollten noch Stehplätze an den Tageskassen erhältlich sein, kosten diese dann: 10,00 € für Vollzahler und 7,50 € ermäßigt. Im Gegensatz zu 2006 sind es aber diesmal echte Stehplätze, da die Sitze nach der WM ausgebaut worden sind. Im Sitzplatzbereich gibt es im Vorverkauf keine! ermäßigte Karten. Ermäßigungen erhalten in Kaiserslautern: Schüler bis zum 16. Lebensjahr (Stichtag 31.07.1991), Schüler und Studenten bis zum 25. Lebensjahr (Stichtag 31.10.1982) gegen Vorlage des entsprechenden Nachweises, Wehrpflichtige (Grundwehrdienst) und Zivildienstleistende, Rentner (ab dem 60. Lebensjahr), Personen mit Schwerbeschädigten-Ausweis ab 70 Prozent. Die entsprechenden (amtlichen) Nachweise sind beim Kauf vorzulegen. Der 1.FCK weißt auch darauf hin, das jeder einen Eintrittskarte vorzuweisen hat, auch Kleinstkinder unter 6 Jahren!

Erlaubt sein sollen: Zaunfahnen, Doppelhalter (Stablänge max. 1,60m), Fahnenstocklänge max. 1,60m, Trommeln, Spruchbänder nach Absprache, Konfetti, Klopapier und Luftballons ebenfalls nach Absprache, Mapaphon, Selbstgemalte Schals nach Absprache, Klebeband, Trinkpäckchen, Obst und Schokoriegel. Nicht erlaubt sind: Regenschirme, Riucksäcke und Plastikflaschen. Quelle: STADIONWELT (ohne Gewähr).

Entfernung Aue - Kaiserslautern ca. 522 Km.
Geschrieben von Burg am 23.10.2007, 15:00   (21966x gelesen)