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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN EMDEN

Emden, 1. November 2008 – Embdena Stadion (Anstoß 14 Uhr)

Emden ist eine kreisfreie Stadt an der Mündung der Ems in die Nordsee, gegenüber dem Dollart. Mit knapp 52.000 Einwohnern ist Emden die kleinste der kreisfreien Städte Niedersachsens. Die Einwohner heißen Emderinnen bzw. Emder.

Blick ins Embdena-Stadion in Emden. Kickers-Emden vs. Düsseldorf (1-0) am 4. 10 2008. Foto: Jens Doden

Die Stadt ist als friesischer Handelsort um das Jahr 800 entstanden und bis zum heutigen Tage wesentlich durch ihren Seehafen geprägt, der im vergangenen Jahrhundert auch die Basis für die Ansiedlung größerer Industriebetriebe wie den Nordseewerken und dem Volkswagenwerk war.


Als Wirtschaftsstandort hat die einzige kreisfreie Stadt Ostfrieslands für die Region eine überragende Bedeutung. Seit 1973 ist die Stadt Fachhochschulstandort. Die Landesplanung des Landes Niedersachsen weist Emden seit 2007 als Mittelzentrum mit oberzentralen Teilfunktionen aus. Emden liegt im Nordwesten Deutschlands in der historischen Landschaft Ostfriesland und ist die westlichste Seehafenstadt Deutschlands. Sie befindet sich nahe der Mündung der Ems in die Nordsee, südlich der Stadt liegt zudem die Bucht Dollart. Der Emder Hafen liegt 38 Seemeilen von der Emsmündung bei Borkum entfernt. Das gesamte Stadtgebiet Emdens liegt in der Marsch. Weite Teile der Stadtfläche im Westen Emdens wurden erst im 19. und 20. Jahrhundert eingedeicht und gelten als sehr fruchtbar. Auch darüber hinaus wurden viele landwirtschaftliche Flächen im Osten wie im Westen der Stadt im 20. Jahrhundert mit Schlick überspült, der bei Ausbaggerungen der Ems gewonnen wurde. Nach Trocknung dieser Flächen erfuhren diese nochmals eine Aufwertung, da der Schlick – um etwas anderes handelt es sich auch beim Polderboden nicht – als wertvoller Boden gilt. Diese Praxis wird auch derzeit noch fortgesetzt.
Bekannt ist Emden zudem als Geburtsort der Komiker Otto Waalkes und Karl Dall, die durch ihr Wirken den sprichwörtlichen Ostfriesenwitz stark geprägt haben. Insbesondere „Otto“ hat seiner Heimatstadt durch Filme und Musikalben zu größerer Bekanntheit verholfen.
Das Stadion trägt seit 2005 den Namen einer Emder Immobilien- und Finanzfirma, die als Sponsor beim BSV Kickers auftritt. Von 1998 bis 2005 war das Stadion nach dem ehemaligen Präsidenten Dr. Helmut Riedl benannt, zuvor hieß es schlicht Kickers-Stadion. Wegen der beengten Verhältnisse mitten in einem Wohngebiet wird seit Jahren über einen Stadionneubau auf dem benachbarten Gelände einer ehemaligen Kaserne diskutiert. Dies scheiterte allerdings bislang an den Finanzen. Ein neues ligataugliches Stadion für rund 10.000 Zuschauer ist derzeit in Planung. Mit dem Bau soll schnellstmöglich begonnen werden. Bis dahin behilft sich der Verein mit Provisorien wie dem Bau einer zusätzlichen Sitzplatztribüne. Diese beengten Verhältnisse und die Tatsache, dass es sich um ein reines Fußballstadion handelt, erlauben jedoch auch eine sehr dichte Atmosphäre. Dies gilt besonders bei Flutlichtspielen.
Die Fahrt an die Nordsee dürfte einen neuen Rekord für Auswärtsspiele des FCE gemessen in Kilometern, darstellen. Der letzte längste Strecke zu einen Auswärtspunktspiel (615 Km) datiert vom Dezember 2000 als die Veilchen beim SV Wilhelmshaven antreten mussten und an einem Freitagabend dort ein 2-2 remis erzielten. Los geht es übers Hermsdorfer (A4|A9) und Schkeuditzer Kreuz (A9|A14). Ab Schkeuditzer Kreuz weiter auf der A14 bis zum Magdeburger Kreuz bleiben. Hier jetzt auf die A2 in Richtung Braunschweig|Hannover bis zum Kreuz Hannover-Ost fahren. Weiter nun auf die A7 in Richtung Hamburg bis zum Dreieck Walsrode bleiben und dort auf die A27 in Richtung Bremen abbiegen. Auf dieser A27 bis zum Bremer Kreuz bleiben und dann abbiegen auf die A1 in Richtung Osnabrück. An der Abfahrt Delmenhorst runter von der A1 und in Richtung Delmenhorst halten. Nach wenigen Kilometern erreicht man die Auffahrt zur A28. Auf dieser geht es nun weiter in Richtung Oldenburg|Groningen bis zum Dreieck Leer. Hier auf die A31 gen Emden abbiegen. Auf dieser bleiben bis Emden|Mitte. Jetzt abfahren und an der Ampel links auf die Auricher Strasse. Richtung Stadtmitte orientieren. Nach ca. 800 Meter rechts in die Schützenstrasse. Das Stadion taucht wenig später linker Hand auf. Der Gästeblock befindet sich hinter dem Tor gegenüber des Haupteingangs (vor der Anzeigentafel). Hier gibt es auch einen Eingang an der Nordseehalle. Es stehen ca. 500 Parkplätze auf dem Schützenplatz gegenüber des Stadions zur Verfügung. Die Preise an der Tageskasse betragen für den Stehplatz-Hintertorbereich (ist nicht überdacht) 9 €|Vollzahler, 7 € ermäßigt und Kinder|Jugendliche (6-14 Jahre) zahlen 3 €. Im Sitzplatzbereich gibt es Gästekarten für 22 €. Als ermäßigt gelten in Emden: Schüler, Arbeitslose, Hartz IV Empfänger und Schwerbehinderte. Kinder unter 5 Jahre haben freien Eintritt.
Entfernung Aue – Emden ca. 630 Km.
Geschrieben von Burg am 26.10.2008, 15:54   (702x gelesen)