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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN HAMBURG 19.04.2019

Hamburg, Volksparkstadion - Samstag, 20. April 2019 (Anstoß 13.00 Uhr)

Zu Ostern 2019 wird wieder einmal ein neues Stadion Kapitel in der Auer Historie aufgeschlagen. Zum ersten Mal spielen die Auer Veilchen im berühmten Hamburger Volksparkstadion. Mit einer Kapazität von 57.000 ist es in dieser Saison somit das größte Stadion in der 2. Bundesliga. Somit können Fans und Verein vorweisen schon in zehn von zwölf WM-Stadien von 2006 mindestens einmal zu einem Pflichtspiel gewesen zu

Am 1. Juli 2015 erhielt die ehemalige Imtech Arena ihren ursprünglichen Namen zurück: Bis 2019 soll die Arena erneut Volksparkstadion heißen. Diesen Namen trug sie bereits bis ins Jahr 2001. Die folgenden sechs Jahre war sie als AOL Arena, bis Juni 2010 als HSH Nordbank Arena und danach als Imtech Arena bekannt. Foto: Witters
sein. In der „Sammlung“ fehlen jetzt nur noch Dortmund und Gelsenkirchen.
Das Stadion im Volkspark ist mehr als nur eine Sportarena, es gehört nicht nur zu Hamburg wie die Elbe, die Alster und der HSV, es ist auch ein Beispiel für die Entwicklungen im Sport und in der Wirtschaft seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Also ein Stück Zeitgeschichte der Nachkriegsjahrzehnte. Wenn man das Stadion betritt, kann man ins Staunen geraten und muss sich erst mal im gesamten Rund umschauen, so bombastisch kommt die Arena rüber. Nicht umsonst wird es als eines der schönsten Stadien Deutschlands gelobt. Architektonisch hält das Stadion allen Vergleichen stand. Da sind zum Beispiel einige Charakterisika die es von anderen unterscheidet. Die mächtigen Treppentürme (21 gibt es) vermitteln den Eindruck einer Trutzburg. Oder die 40 Pylonen die das Dach tragen. 460 Tonnen schwer ist das Seiltragewerk für das Stadiondach. Dies entspricht etwa dem Gewicht von 60 ausgewachsenen afrikanischen Elefanten.
45 m beträgt die Höhe des Daches über dem Spielfeld. Das Dach überspannt den gesamten Zuschauerbereich des komplett umgebauten Stadions. Es besteht aus einem innen liegenden Zugring, der über 40 radial angeordnete Seilbinder mit einem außen liegenden Druckring kurzgeschlossen wird. 40 Stahlmasten, angeordnet hinter den Tribünen um das Stadion herum, tragen den Druckring. Die Spannweite der Seilbinder und damit die Dachtiefe beträgt bis zu 72 m. Die Dacheindeckung wird von einer PVC-beschichteten Polyestermembran gebildet, die durch ein Sekundärtragwerk in einer doppelt gekrümmten Form gehalten wird. Und dann ist die Lage des Stadions. Im ca. 205 ha große Altonaer Volkspark im Stadtteil Bahrenfeld. Dieser Park wurde zwischen 1914 und 1933 von dem Altonaer Gartenamtsleiter Ferdinand Tutenberg angelegt. Ein Stadion im Grünen. Das Stadion zählt seit jeher zu den Hauptattraktionen der Grünanlage, denn das erste städtische Stadion entstand hier bereits 1925, als Altona noch eine eigene Stadt war. Mit einem Fassungsvermögen von 40.000 Fans war es größer als alle Stadien auf Hamburger Stadtgebiet - und deshalb trugen Vereine wie der HSV, St. Pauli, Victoria und der Eimsbütteler TV dort schon vor dem Krieg die Spiele aus, bei denen sie besonders viele Zuschauer erwarteten. Unter anderem wurde der HSV dort im Jahr 1928 vor ca. 47.000 Zuschauern deutscher Meister nach einem 5-2 Sieg gegen Hertha BSC.
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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN BIELEFELD 03.04.2019

Bielefeld, SCHÜCOArena - Freitag, 05. April 2019 (Anstoß 18.30 Uhr)

Das Stadion an der Melanchthonstraße (so steht es im Grundbuch der Stadt), dessen Namensrechte am 13. Januar 2004 an die Firma Schüco International KG vergeben wurden, bietet 26.515 Zuschauern Platz, womit es das größte Stadion der Region Ostwestfalen-Lippe ist. Das Stadion ist in der heutigen deutschen Stadionlandschaft beinahe ein Unikum: Die Heimstätte der Arminia liegt mitten in einem Wohngebiet im Stadtteil Bielefeld-Mitte.

Die Spielstätte im Bielefelder Westen ist heute ist ein traditionsreicher Ort, den die DSC-Fans noch immer „Alm“ nennen, auch wenn das stimmungsvolle Stadion in Bielefeld mittlerweile „Schüco-Arena“ heißt. Foto: DSC
Auch eine Schrebergartensiedlung grenzt an die Arena. Ende 2018 wurde das Stadion in Bielefeld an eine Investorengruppe regionaler Unternehmen verkauft. Eine zufriedenstellende Lösung für Verein und Fans, zumal die Gruppe unter anderem aus sechs regionalen Unternehmen besteht, die sich im Rahmen des "Bündnis Ostwestfalen" zur Arminia bekannt haben. Arminia Bielefeld hat mit der Bündnis Alm GmbH einen Mietvertrag über 15 Jahre geschlossen, mit einer vereinsseitigen Verlängerungsklausel von zweimal fünf Jahren. Zudem verfügt der DSC über ein Rückkaufsrecht nach fünf Jahren sowie über ein dauerhaftes, exklusives Vorkaufsrecht. Außerdem behält der Verein neben dem Namensrechts alle weiteren Rechte am Stadion.
Mit dem Verkauf an heimische Unternehmen ergibt sich für alle Beteiligten eine Win-win-Situation. Die neuen Käufer können zukünftig die Infrastruktur der Alm etwa für Veranstaltungen nutzen. Der Vereien hatte in der Vergangenheit immer wieder betont, dass die Schüco-Arena mit ihren unterschiedlichen Möglichkeiten viel Potenzial für eine weitere Nutzung neben den Fußballspiele biete. Hinsichtlich dieser Möglichkeiten wurden bereits erste Gespräche geführt. Es wird auch zukünftig keine lauten Veranstaltungen geben, bezüglich Auflagen und den Anwohnern am Stadion.
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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN KIEL 13.03.2019

Kiel, Fr. 15. März 2019 – Holstein Stadion (Anstoß 18.30 Uhr)

Das Kieler Stadion ist seit Monaten eine Baustelle. Hinter dem Tor im Osten klafft seit dem Abriss des ehemaligen Gästebereichs im Juni 2018 eine große Lücke, aber keiner will Holstein Kiels neue Tribüne bauen. Eine Stahlrohr-Tribüne Tribüne soll deswegen bis auf Weiteres die Stadion-Probleme von Holstein Kiel lösen. Die Stadt Kiel hatte Holstein eine Sondergenehmigung erteilt, zum Pokalspiel am 6. Februar 2019 gegen den FC Augsburg eine Zusatztribüne zu errichten. Die Teileröffnung zu diesen Spiel sollte eine einmalige Sache sein. Grund für die Planänderung war, dass sich auch nach zwei europaweiten Ausschreibungen kein Generalunternehmer für das Bauprojekt neue Osttribüne gefunden hatte. Für das rund vier Millionen Euro teure und 22 Meter hohe Stahlrohr-Gerüst nehmen die Kieler laut

Blick aufs Holstein Stadion in Kiel im Februar 2019. Im Vordergrund die im Bau befindliche Osttribüne. Foto: wikipedia (Allmightyjonny)
Geschäftsführer Schwenke einen Kredit auf. So können sie ein weiteres Ausschreibungsverfahren umgehen und endlich loslegen. Die neue Konstruktion darf zunächst bis zu vier Jahre lang genutzt werden.
Wie der Zweitligist auf einer Pressekonferenz Anfang März 2019 dann bekanntgab, wurde die Baugenehmigung für die Kieler Osttribüne offiziell erteilt. "Der Verein hofft, im Heimspiel gegen den FC St. Pauli am 6. April 15.000 Zuschauer im Holstein-Stadion begrüßen zu können", erklärte der Zweitligist in einer Pressemitteilung. Die Kapazität des Holstein-Stadions wird so von derzeit rund 10.000 auf 15.034 Zuschauer erweitert. Der Bau der neuen, 5.000 Zuschauer fassenden Osttribüne des Holstein-Stadions soll vor der Zweitligapartie der Störche gegen St. Pauli Anfang April 2019 vollendet sein. Die Baugenehmigung für die komplette Stahlrohrkonstruktion fehlte bis zuletzt. Durch den Ausbau erfüllt das Stadion die Lizenzauflagen der Deutschen Fußball Liga (DFL).
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Auer Fußball Historisch - März 1989 Pokalfieber in Aue 11.03.2019

Am 11. März 1989 grassierte in und um Aue das Fußballfieber. Selbst eingefleischte Fans konnten sich nicht genau daran erinnern, wann die Zufahrtsstraßen ins Lößnitztal zum letzten Mal derart verstopft waren. Zwei Stunden vor Spielbeginn – und noch mehr als eine danach –

Das Stadion in Aue beim Pokal Halbfinale im März 1989 war eine Baustelle. Foto: W. Wagner
waren nämlich diese komplett zu. Zuschauerlawinen in Blau-Weiß und Lila-Weiß wälzten sich in Richtung Otto-Grotewohl-Stadion. Zum sechsten Mal nach 1955, 1956, 1959, 1965 und 1975 standen die Wismut Fußballer in einem Halbfinale des FDGB-Pokals. Natürlich wollte man endlich wieder einmal nach fast 30 Jahren ins Finale einziehen. „Es wird keine Stecknadel mehr zu Boden fallen können“, hatte Aues Sektionsleiter Werner Lorenz im Vorfeld prophezeit. Wismut-Trainer Uli Schulze formulierte: „Wir wollen den Heimvorteil nicht aus der Hand geben.“ Auch die Gäste aus dem nur 36 Kilometer entfernten Karl-Marx-Stadt wollten sich nicht verstecken und die Chance auf ihre dritte Finalteilnahme nutzen. Ihr Weg bis ins Halbfinale nach Aue schien mit Blick auf die Gegnerschaft der leichtere gewesen sein. Mit dem BFC Dynamo II (1.R/3-1 n.V.) und Motor Ludwigsfelde (VF/4-1) hatten sie gleich zwei Mannschaften aus der zweitklassigen Liga-Staffel A aus dem Weg geräumt. Dazu in der 2. Hauptrunde den Bezirksligisten (3. Liga) HFC Chemie II (2.R/6-0). Die Härteste Nuss war zweifelsfrei das Achtelfinale im heimischen Stadion gegen Dynamo Dresden. Mit einem 2-1 n.V. rang die Mannschaft von Trainer Hans Meyer den damaligen souveränen Tabellenführer der DDR Oberliga nieder. Damit gelang dem FCK in der Saison 1988/89 das Kunststück den späteren DDR Meister gleich 3 mal zu schlagen.
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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN SANDHAUSEN 26.02.2019

Sandhausen, Sa. 02. März 2019 – BWT-Stadion am Hardtwald (Anstoß 13.00 Uhr)

Die Gemeinde im nordwestlichen Baden-Württemberg gehört zum Rhein-Neckar-Kreis und liegt etwa acht Kilometer südlich von Heidelberg. Sandhausen – das klingt nach Dorffußball. Doch Vorsicht: Der SV Sandhausen kickt schon seit den 1940er Jahren in den oberen Spielklassen im deutschen Fußball mit und hat schon für so manche Überraschung sorgen können. 1978 und 1993 wurden die Nordbadener Deutscher Amateurmeister. Stolze 13 mal wurde man Badischer Pokalsieger und 6 mal Meister der Oberliga Baden-Württemberg.

Jahrzehntelang hat der SV Sandhausen im Hardtwaldstadion gespielt. Im März 2017 sicherte sich das österreichische Unternehmen Best Water Technology mit Sitz in Mondsee, die Namensrechte am Hardtwaldstadion. Foto: svs1916.de

Sandhausen mit seinen 15.024 Einwohnern (Stand Dez. 2017) wurde im Jahr 1262 unter dem Namen „Santhusen“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Name kommt von den eiszeitlichen Sanddünen die an den Ort angrenzen. Schon zu Zeiten des Römischen Reiches existierte auf dem Gebiet der Gemeinde eine Siedlung namens Lochheim. Westlich von Sandhausen befand sich eine Tiefburg, deren Herren die Edelfreien von Bruch waren. Später wurde die Ortsherrschaft von den Edelfreien von Bruchsal ausgeübt. Otto von Bruchsal übertrug das Lehen 1262 an Pfalzgraf Ludwig.
1351 kaufte die Kurpfalz die Herrschaft über Sandhausen und gliederte den Ort zur Kirchheimer Zent und später an das Oberamt Heidelberg. Während der Mainzer Stiftsfehde 1462, im Dreißigjährigen Krieg und 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde Sandhausen zerstört. Nach der Französischen Revolution wurde die Kurpfalz im Rahmen der Koalitionskriege besetzt und Sandhausen wurde badisch, was 1803 im Reichsdeputationshauptschluss bestätigt wurde.
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