Bavaria II b Kleinfeldturnier in Fürth, Juli 2006

Der Fanclub "Block-A" nutzt die freie Zeit zwischen WM und Bundesligastart für eine weitere Kleinfeldturnierteilnahme.

Block-A erstrahlt im neuen Look

(zu Gast bei „Bavaria II b“ – Kleinfeldturnier am 22.07.06)

Nachdem wir im letzten Winter beim Hallenturnier der „Bavaria II b“ aus Veitsbronn, in der Nähe von Fürth, nicht nur für gute Stimmung und durchaus ansehnlichen Fußball, sondern auch für reichlich Umsatz am Tresen sorgten, erreichte uns auch für das Kleinfeldturnier eine Einladung aus Franken, die wir gerne annahmen.

Jahrelang war die Teilnahme an solchen Fanclub - Turnieren für uns immer wieder eine „logistische Meisterleistung“. Neben der Besetzung des Kaders, stand vor allem die Trikotbeschaffung des Öfteren auf wackligen Beinen (wobei wir uns am Ende immer wieder auf unsere Gönner von „Aue-Mitte“ verlassen konnten ... Die Firma dankt!).
Aber das Verlangen nach einem eigenen Satz Trikot steigerte sich von Turnier zu Turnier. Dank des organisatorischen Talents und ein paar guter Kontakte unseres „Capos“ Kay sollte dieser Wunsch nun endlich in Erfüllung gehen.

Pünktlich, einen Tag vor dem Kleinfeldturnier in Veitsbronn, stellte unser „Modell“ Otze das jungfräuliche Trikot vor. Eingerahmt wurde diese „Modenschau“ von der, traditionell am Turniervorabend stattfindenden, Taktikbesprechung, welche unser „Herbergsvater“ Schuh gut organisiert hatte. (Soll heißen, es gab genügend kühles Bier und leck`ren Leberkäs`.) Mit dabei auch 3 Neulinge. Neben Tino, dem „Bergkgeschrey“ aus Erlangen, konnten wir auch Penne aus Grünhain als Neuzugang bei „Block-A“ begrüßen. Für die „Frauenquote“ zeigte sich erstmals Elke, die „bessere Hälfte“ von Tino, verantwortlich.

Samstag früh fuhren wir dann hochmotiviert zum Ort des Geschen nach Veitsbronn, wo insgesamt 8 Mannschaften, welche in 2 Vierergruppen aufgeteilt wurden, zu diesem Kleinfeldturnier eintrafen.

Mit dem Herz in der Hand und den neuen Trikots am Leib bezwangen wir im Eröffnungsspiel die Gastgeber von „Bavaria II b“ verdient mit 3:0 und einige träumten insgeheim schon von unserem 1. Turniersieg. Nachdem wir auch die 2. Partie gegen „Oli`s Brasilianer“ 3:0 für uns entscheiden konnten, standen wir sicher im Halbfinale. Da uns im abschließenden Gruppenspiel, mit einem 4:1 Sieg gegen „Grün-Weiß Fürth“, erneut ein überzeugendes Match gelang, fanden wir uns am Ende der Vorrunde sogar auf Tabellenplatz 1 wieder.
Nach einer kurzen Pause, stand im Halbfinale unsere persönliche WM-Revanche gegen die Kicker vom „FC Viktoria Azzurri“ auf dem Spielplan. In einer spannenden und ausgeglichenen Partie hatten wir zwar die besseren Torchancen, aber diese sollten lediglich für 2 Pfostentreffer reichen. Da auch hinten die Null stand, musste die Entscheidung im 9-Meter Schießen fallen. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen hatten wir es während des Turnierverlaufes vermieden zuviel „Zielwasser“ zu konsumieren. Dies sollte sich nun rächen. Obwohl unser Torwart Sven, den wir erst kurz vor Turnierstart „verpflichteten“, einen Neuner hielt, unterlagen wir, vom ominösen Punkt aus, den Franken-Italienern mit 3:1. Folglich war für uns nicht nur die WM-Revanche missglückt, auch unser 1. Turniersieg wurde somit unweigerlich - bis auf weiteres - verschoben.
Im abschließenden Spiel um Platz 3 gingen wir zwar (mit dem schnellsten Tor des Tages durch Tino) bereits nach ca. 10 Sekunden in Führung, konnten nach dem 1:1 Ausgleich vom „Team Krautwasser“ aber nicht mehr nachlegen, unterlagen am Ende 3:1 und belegten daher den 4. Platz. Insgesamt muss man jedoch die im Grunde unwürdigen – ja fast schon weltmeisterschaftlichen – klimatischen Bedingungen berücksichtigen, wäre es nur ein bisschen bewölkt gewesen ... (Bester Torschütze unseres Teams, mit 4 Treffern, war diesmal Hexer.)

Turniersieger wurden die Kicker vom „FC Viktoria Azzurri“, welche sich im Endspiel gegen den Gastgeber „Bavaria II b“ im 9-Meter Schießen erneut als nervenstärker erwiesen.

Im Anschluss an die Siegerehrung begann für unser hitzegeplacktes Team endlich der gemütliche Teil des Tages. Wir feierten, wie immer, den FCE, natürlich uns selbst und verlagerten den Ort des Geschehens immer näher an die Bar. Was, bei den erwähnten Temperaturen, dem Einen besser, dem Anderen nicht ganz so gut bekommen sollte ...

Nachdem am nächsten Morgen alle, mehr oder weniger fit, aus ihren diversen Schlafkojen (Zelt, Auto, Umkleidekabine) geschlichen kamen, starten wir zunächst mit einem aufmunternden Frühstück im örtlichen Sportlerheim in den Tag und resümierten danach, bei einem kleinen Frühschoppen, nochmals die Ereignisse vom Vortag.

Anschließend trat der Großteil unseres „Block-A“ Teams wieder die Heimreise an. Für Kay und mich stand am Nachmittag noch das DTM-Rennen auf dem Nürnberger Norisring auf dem Programm, bevor auch für uns dieses sportliche und „intensive“ Wochenende sein Ende fand.

Glück-Auf, Alex!