Spielberichte
12. Spieltag, 28.10.2008

1

:

0

Erzgebirgsstadion Aue, Dienstag 28. Oktober 2008
(Kick off 19.00 Uhr)



Aue siegt im Traditionsduell gegen Rot-Weiß Erfurt

10.500 Zuschauer sahen am Dienstagabend ein kämpferisches aber stets faires Spiel zwischen den beiden Oldies des Ost-Fußballs. Seit nun mehr 1957 blieb das Erzgebirgsstadion eine uneinnehmbare Festung für Erfurt.

Teammanager Heiko Weber veränderte nur auf einer Position das Erfolgsteam von Burghausen, indem er Sebastian Glasner für Mohamed El Berkani aufstellte. Aue versuchte auf rutschigem Untergrund von Beginn an den Gegner unter Druck zu setzen und hatte nach einer Flanke von René Klingbeil auf Mabula Lukunku die erste Großchance, doch dessen Kopfball ging knapp übers Erfurter Tor (9. Minute). Nach einer Flanke von Arne Feick verschätzte sich der Erfurter Tormann Orlishausen und faustete den Ball auf den Kopf von Fabian Müller, von wo aus der Ball knapp ins Aus trudelte (19.).Weitere Chancen durch Marc Hensel (18.) und Fabian Müller (31.) brachten nicht den frühzeitigen Torerfolg. In der 37. Minute war dann nach einer Auer Ecke der zweikampfstarke Mabula Lukunku zur Stelle, doch seinen platzierten Kopfball konnte der Erfurter Rockenbach da Silva noch auf der Torlinie klären. Kurz vor der Halbzeitpause hatte dann Rockenbach da Silva die größte Chance zur Erfurter Führung, nach einem Freistoß kam der Ball zum freistehenden Erfurter, doch Marc Hensel konnte noch in letzter Minute zur Ecke klären.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselte Erfurt Wolf für den in der 1. Halbzeit abgemeldeten Cannizzaro ein. Zunächst machte aber Aue wieder Druck. In der 48. Minute brachte Fabian Müller eine Ecke hoch in den Erfurter Strafraum, diese wurde von Schnetzler nur kurz auf den freien Arne Feick abgewehrt, dieser nahm den Ball volley aus 16 Metern und Orlishausen hatte keine Chance. In der Folgezeit verlegte sich Aue auf Konter und Erfurt kam besser ins Spiel, so setzten Bunjaku (56.) und Rockenbach da Silva (64.) erste Achtungszeichen. Die größte Auer Chance auf der Gegenseite hatte Mabula Lukunku, als er frei vor Orlishausen nur das Außennetz traf (71.), dies hätte eine Vorentscheidung sein können! In der Folgezeit kam dagegen eine Menge Arbeit auf Tormann Stephan Flauder und der Auer Hintermannschaft zu, Erfurt fehlte aber die Präzision im Abschluss, um zum Torerfolg zu kommen. Die letzte große Chance im gesamten Spiel hatten die Gäste in der Nachspielzeit, als Bunjaku auf halblinker Position aus zwölf Meter frei zum Schuss kam und knapp den Kasten verfehlte.

Am Samstag steht das nächste Spiel im Emden an der Nordseeküste an, wenn die Mannschaft mit einem Unentschieden vom Zweiten der Tabellen zurück käme, wäre dies ein gutes Ergebnis (frankie1966).


FC Erzgebirge Aue: Stephan Flauder - Jan Hochscheidt, Tomasz Kos, Thomas Paulus, René Klingbeil - Fabian Müller, Marc Hensel, Skerdilaid Curri (85. Steve Müller), Arne Feick - Sebastian Glasner (89. Pierre le Beau), Ali Lukunku (71. Eric Agyemang); Trainer: Heiko Weber


FC Rot-Weiß Erfurt: Dirk Orlishausen - Alexander Schnetzler, Bastian Pinske, Jens Möckel, Norman Loose - Thiago Rockenbach da Silva, Thorsten Judt (78. Tino Semmer), Martin Hauswald (85. Rinik Carolus), Samil Cinaz - Massimo Cannizzaro (46. Denis Wolf), Albert Bunjaku; Trainer: Karsten Baumann


Tore: 1:0 Arne Feick (48.)


Schiedsrichter: Robert Kempter (Sauldorf)


Zuschauer: 10.500


Gelbe Karte: - / Tino Semmer (82.)