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BSG Stahl Riesa: Detlef Hindenberg - Rainer Kaube, Klaus Härtel (63. Klaus Schlutt), Johann Ehl, Reinhard Hauptmann - Bernd Runge, Frieder Steuer - Wolfram Meinert, Peter Kotte (63. Schollbach), Lothar Paul, Werner Pafel; Trainer: Vogel
BSG Wismut Aue: Manfred Fuchs - Manfred Weikert, Dietmar Pohl, Lothar Schmiedel, Lothar Spitzner - Dieter Schüßler, Thomas Teubner, Konrad Schaller - Ernst Einsiedel, Holger Erler, Jürgen Escher; Trainer: Bringfried Müller
Tore: 1:0 Frieder Steuer (31.); 2:0 Bernd Runge (32.); 2:1 Dieter Schüßler (56.)
Schiedsrichter: Günter Männig (Böhlen)
Zuschauer: 1500
Aue kam noch stark auf
Nach vierjähriger Oberligazugehörigkeit abgestiegen, erbrachte Stahl im fuwo-Pokalspiel gegen Wismut bereits den Beweis, daß die Mannschaft Willens ist, den Wiederaufstieg kontinuierlich anzusteuern. So gab es bei den Gastgebern im Mannschaftsgefüge personelle und positionelle Veränderungen. Die Junioren-Spieler Runge und Kotte wurden eingesetzt, der bisherige Rechtsaußen Meinert erschien auf der Rechtsverteidiger-Position. Es war überraschend, wie gut sich diese Umstellungen bewährten. Überzeugend wurden die Gäste beherrscht. Die 2:0-Führung hätte der Mannschaft eigentlich Sicherheit geben müssen, leider blieb dies aus. So konnten die Gäste aus dem Erzgebirge bereits in der der ersten Hälfte im Feldspiel Ausgeglichenheit erreichen.
Nach dem Wechsel veränderte sich das Bild noch mehr zugunsten der Wismut-Elf. Nun offenbarte sich, woran es Riesa fehlt, und worauf auch das schwache Abschneiden in der letzten Meisterschaft zurückzuführen war: Der Mangel an Kondition machte sich bei einigen Spielern kraß bemerkbar, die Fehlpässe häuften sich, und im Abwehrzentrum gab es große Unsicherheiten. Manfred Moritz, FUWO, 30.05.1972
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