|
1. FC Lokomotive Leipzig: Joachim Niklasch - Gunter Sekora, Roland Hammer, Peter Gießner, Joachim Fritsche - Wolfgang Altmann (68. Eberhard Köditz), Hans-Jürgen Naumann, Lutz Moldt - Bernd Tramp (56. Rainer Lisiewicz), Manfred Zaspel, Manfred Kupfer; Trainer: Horst Scherbaum
BSG Wismut Aue: Ulrich Ebert - Claus Kreul (62. Eberhard Haubold), Lothar Schmiedel, Dietmar Pohl, Lothar Spitzner - Dieter Schüßler, Konrad Schaller, Bernd Bartsch - Ernst Einsiedel, Andreas Pekarek (46. Jürgen Escher), Günter Seinig; Trainer: Bringfried Müller
Tore: 1:0 Manfred Zaspel (7.); 2:0 Manfred Kupfer (43.); 3:0 Manfred Kupfer (55.); 4:0 Lutz Moldt (70.); 4:1 Dieter Schüßler (80.); 5:1 Joachim Fritsche (83.)
Schiedsrichter: Siegfried Kirschen (Frankfurt/Oder)
Zuschauer: 3000
Lok frisch und unbekümmert
In ihrem letzten Heimspiel der "fuwo"-Pokalrunde trumpfte die junge Lok-Elf genauso überzeugend auf wie in den vorangegangenen Heimpartien gegen Dresden (2:0) und Jena (3:0). Wieder gefiel das frische, bewegliche Angriffsspiel der Leipziger, so daß die in bester Besetzung angetretenen Gäste oft recht hilflos aussahen. So sehr sich Pohl um die Formierung seiner Deckung, Schüßler und Schaller im Mittelfeld mühten, Einsiedel vorn verzweifelt kämpfte, Wismut kam zu keinem geordneten Spiel.
Und diesmal verstanden die Gastgeber, ihren klaren spielerischen Vorteil konsequent in Treffer umzusetzen. Sehenswerte Tore aus der zweiten Reihe ließen Aue schließlich keine Abwehrchance, so bei Kupfers Freistoß zum 2:0, einem herrlichen Direktschuß Moldts von der Strafraumgrenze und einem ebenso unhaltbaren Fernschuß Fritzsches. Dr. H.-W. Stadie, Sportecho, 08.06.1972
|