Letztes Spiel

7. Spieltag, 19.09.2021

FC Erzgebirge Aue vs. SC Paderborn 1-4

Aktuelle News

Aue verliert gegen den VFC im 2. Testspiel

Einen Tag nach dem 6-0 Testspielsieg gegen den Drittligisten Halle gab es für die Auer Mannschaft ein Ergebnis in die andere Richtung. Beim Tabellenvierten der Oberliga-Süd, dem VFC Plauen, gab es eine 2-6 Niederlage. Zur Halbzeit führte der Gast aus dem Erzgebirge noch 1-0 durch ein Nazarov-Tor.
Das Team von Cheftrainer Aliaksei Shpileuski war mit einem 19-Mann starken Kader ins Vogtlandstadion gereist. Neun Spieler aus dem Profikader, Neun Spieler aus der U19 plus Probespieler Nikola Trujic, der sich noch einmal in der 1. Halbzeit zeigen konnte. Ließ Shpileuski im ersten Durchgang noch sieben Spieler der Ersten Mannschaft auflaufen, so waren es beim Anpfiff zur 2. Halbzeit fünf und beim Abpfiff dann nur noch drei Spieler aus der Ersten Mannschaft. In Halbzeit Eins spielte sich das Geschehen meistens in der Plauener Hälfte ab. Die Führung durch Nazarov mit einem schönen Schlenzer aus der Drehung war folgerichtig nach einer Viertelstunde. Erst zum Ende der 1. Halbzeit konnten sich die Plauener etwas mehr freispielen und Akzente nach vorne setzen. In der 38. Minute mußte Klewin im Auer Tor zum ersten Mal so richtig zupacken. Mit der 1-0 Gästeführung ging es in die Kabinen.
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Aue siegt 6-0 im Testspiel

Der FC Erzgebirge Aue hat sich im Testspiel gegen den Halleschen FC ein wenig den Frust von den Seele geschossen. Mit 6-0 Toren gewann die Mannschaft von Trainer Aliaksei Shpileuski gegen den Drittligisten Halle. Die Ränge blieben leer. Weil nicht genügend Polizei-Einsatzkräfte zur Verfügung standen, musste das Testspiel ohne Zuschauer stattfinden. Aus diesem Grund wurde auch die Drittliga Paarung HFC vs. Zwickau abgesagt. Deshalb kam es zum Test in der Länderspielpause.
Bei Aue begannen die beiden Spättransfers Gueye und Mance erstmals gemeinsam und drückten der ersten Halbzeit gleich ihren Stempel auf, obwohl die Gäste zunächst den Ton angaben. Doch bereits früh zeigten die Veilchen, wie man aus wenig viel macht. In der sechsten Minute wurde

Probespieler Nikola Trujic (Nr. 16) trifft mit links zum 3-0 für Aue. Foto: St. Colditz

Gueye von Mance freigespielt und traf trocken ins kurze Eck zur 1-0 Führung. Keinesfalls geschockt zeigte sich Halle vom frühen Rückstand und hatte in der Folge die besseren Chancen durch Eberwein (22.) und Boyd (29.). Dennoch kassierten die Saalestädter das 0-2 aus ihrer Sicht. Einen weiten Ball von Strauß nahm Mance im Strafraum direkt und traf den rechten Pfosten. Im zweiten Versuch drückte er den Ball dann ins leere Tor (37.). Auch danach versteckte sich Halle keineswegs, ließ aber die nötige Effektivität vermissen, so z. B. Boyd, der einen Kopfball aus nächster Nähe drüber setzte (41.). Derstroff (42.) ließ auch eine Chance liegen.
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August 1983 - Punktgewinn beim BFC

13. August 1983 – Saisoneröffnung im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark (direkt an der Berliner Mauer) zur 36. Auflage der DDR-Fussballmeisterschaft 1983/84. Traditionell wurde die Zeremonie beim Titelträger durchgeführt. Karl Zimmermann, Generalsekretär des DFV und DTSB-Vizepräsident der DDR, eröffnete die Fußballmeisterschaft der Republik offiziell mit einer Ansprache. Der Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark war wieder einmal, nun bereits zum vierten Mal in Reihenfolge, Schauplatz der Eröffnung. Sportler trugen die Fahnen der an der Meisterschaft beteiligten Klubs und Gemeinschaften in die Arena. Zum Schluß die der beiden am Auftaktspiel beteiligten Kontrahenten des nunmehrigen fünffachen Meisters und der Oberliga-Elf von Wismut Aue. Und der Auftakt hatte es in sich. Die Sensation war der erste Punktverlust des Titelverteidigers BFC Dynamo im Heimspiel (!) gegen Wismut Aue. Die imponierende Heimspielserie von 31 ungeschlagenen Spielen blieb zwar erhalten, doch ein 0-0 stand für den Meister gegen die in Berlin seit Jahren „vorgeführten“ Veilchen eigentlich nicht zur Diskussion. „Es war unser schwächstes Spiel seit Jahren. Wir glaubten uns nach der Vorbereitungsphase gut gerüstet, doch nun wurden viele Vorsätze nicht verwirklicht, blieben wir klar unter unseren Möglichkeiten", konstatierte Trainer Jürgen Bogs. Der Meister mußte in seinem ersten Treffen noch auf Trieloff, Sträßer und Riediger verzichten. Nach 30 Minuten standen beim Titelverteidiger bereits 10 Ecken zu Buche (am Ende 20:6), doch die Gästeabwehr hatte es nicht allzu schwer, bei den meist zu ungestümen Angriffen des Titelverteidigers, dem beim Start noch spielerische Lockerheit fehlte, die Übersicht zu behalten. Bei vielen Aktionen drängte der ersatzgeschwächte BFC zu sehr in die Mitte, brachte sich so selbst um die Räume, um torgefährlich zu werden.
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Juli 1994 - Abschied von Volker Schmidt

31. Juli 1994 – Eine erzgebirgische Fußball-Legende sagte endgültig tschüs: Der 36jährige Volker Schmidt (links) wurde von 2.100 FCE-Fans vor dem Saisonauftakt gegen die Reinickendorfer Füchse frenetisch verabschiedet. "Das war für mich die Bestätigung, daß meine Leistungen auf dem Rasen anerkannt wurden", so Volker Schmidt. In 403 Pflichtspielen (22 Tore) von 1980 bis 1994 gab der Libero den Veilchen den nötigen Rückhalt.
„Wichtig bleibt die Erinnerung an den Zusammenhalt der Mannschaft und an tolle Fans, die aus

Vor Spielbeginn der Regionalliga Partie Aue vs. Reinickendorfer Füchse wünnschte Aue Präsident Uwe Leonhardt dem langjährigen Wismut-Spieler Volker Schmidt (links), der seine aktive Laufbahn beendete, alles Gute. Foto: Kruczynski

dem ganzen fußballverrückten Erzgebirge kamen, um uns anzufeuern. Welch eine Ehre, hier Stammspieler zu sein! Was für Derbys gegen Karl-Marx-Stadt, Sachsenring oder Dynamo! Abheben durftest du trotzdem nie, denn wir wohnten hier, mussten Fußballer zum Anfassen bleiben. Als es die kleine BSG in den IF- und UEFA-Cup schaffte, waren wir noch stolzer als die Kollegen aus den großen Klubs. Ähnlich ging es Harald Mothes, Steffen Krauß, Jörg Weißflog und mir, nachdem wir in die Olympiaauswahl berufen wurden, wo wir quasi auch die Auer Farben trugen“, erzählte er in einem Interview fürs Veilchen-Echo im April 2017.
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Testspiel-Niederlage gegen Drittligisten 1. FC Magdeburg

Zwei Wochen vor dem Saisonstart in der 2. Liga präsentiert sich Zweitligist Erzgebirge Aue in schwacher Form. Im Test gegen den Drittligisten 1. FC Magdeburg setzte es eine 1-2 Niederlage. Mit der knappen Niederlage waren die Veilchen noch gut bedient, denn über weite Strecken waren die Lila-Weißen dem Drittligisten unterlegen. Keine Frage, vor Aues neuem Trainer Shpileuski liegt noch viel Arbeit. "Es war kein gutes Spiel von uns. Die Spieler haben jetzt drei Wochen Input von mir bekommen. Das ist ein Prozess und braucht Zeit. Es wird am Anfang auch zäh sein, definitiv. Ich will das Spiel nicht überbewerten", so der neue Auer Coach nach dem Abpfiff. Er mußte auf die angeschlagenen Nicolas Kühn, Florian Ballas und Antonio Jonjic verzichten.
Die spielfreudigen Gäste erspielten sich sofort zahlreiche Torgelegenheiten. Schon in der 4. Minute rettete Strauß im letzten Moment gegen den einschussbereiten Krempicki. Dann brachte der quirlige Atik (9.), völlig frei vor Männel, den Ball nicht unter Kontrolle und Obermair traf das rechte Außennetz (19.). Nur zwei Minuten später parierte Männel erst gegen Obermair und auch den Nachschuß gegen Condé. Auch den 3. Versuch von Schuler konnte er abwehren. In dieser Phase spielte nur der 1. FCM. Sie kombinierten sehenswert und erarbeiteten sich eine gute Chance nach der anderen. Beim 0-1 wurde die Auer Abwehr komplett kalt gestellt. Condé (23.) schob aus Nahdistanz einen Querpaß unbedrängt zur verdienten Führung ein.
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Auslosung DFB Pokal – Aue reist nach Ingolstadt

Der FC Erzgebirge Aue muss in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Zweitliga-Aufsteiger FC Ingolstadt ran. Das ergab die heutige Auslosung im Rahmen der ARD-Sportschau im Fußballmuseum Dortmund am Sonntagabend. Der frühere Fußballprofi und heutige TV-Experte Thomas Broich zog die 64 Kugeln aus den zwei Töpfen. Gleich bei der 4. Los-Kugel fischte er die Auer aus dem Topf.

Der DFB-Pokal 2021/22 wird die 79. Austragung des Fußballpokalwettbewerbs der Männer sein. Das Finale wird am 21. Mai 2022, wie seit 1985 üblich, im Berliner Olympiastadion stattfinden. Quelle: fussball.de

Die Moderation übernahm Stephanie Müller-Spirra und als Ziehungsleiter funguierte Peter Frymuth, Vizepräsident für den Spielbetrieb. Die Schanzer und die Veilchen standen sich bisher in 17 Pflichtspielen gegenüber. Im DFB-Pokal gab es dieses Duell schon einmal. Im August 2016 unterlag der FCE zu Hause im heimischen Stadion gegen den damaligen Erstligisten mit 7-8 erst im Elfemeterschießen. Nach 120 Minuten stand es 0-0. In der Liga treffen die Veilchen am 11. Spieltag auf Ingolstadt. Gespielt wird dann am vorletzten Oktoberwochenende in Aue.
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Veilchen Sieger im Blitzturnier

Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue hat Samstag-Nachmittag ein Blitzturnier im vogtländischen Auerbach gegen zwei Regionalligisten aus der 4. Liga gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Aliaksei Shpileuski gewann vor 500 Zuschauer beide Spiele über jeweils 45 Minuten gegen die SpVgg Greuther Fürth II (3-0) und Gastgeber VfB Auerbach (4-1). Die erste Partie zwischen Fürth II und Auerbach endete 1-1. Aues Trainer Aliaksei Shpilevski nach dem Spiel: "Es war gut, dass wir ziemlich zeitnah nach dem ersten Test den zweiten Test bekommen haben. Dafür geht auch ein Dank an den VfB Auerbach, der das kurzfristig ermöglicht hat. Durch die zwei Spiele konnten wir den kompletten Kader einsetzen. Ich habe viele gute Dinge gesehen. Die Jungs sind auch bei heißen Temperaturen mit schweren Beinen marschiert und haben Gas gegeben."
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Aue siegt im ersten Testspiel für die neue Saison

Platz 2 im Erzgebirgsstadon. Hier fand das erste Testspiel von Erzgebirge Aue statt. Foto: Kai Ebert

Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue hat sein erstes Testspiel der Saisonvorbereitung für die neue Saison in der 2. Liga gewonnen. Gegen den Fünftligisten FC Eintracht Bamberg (Bayernliga Nord) siegte die Mannschaft von Neu-Trainer Aliaksei Shpileuski am Donnerstag-Abend mit 5-0. Gespielt wurde auf Platz 2 im Erzgebirgsstadion. Für die Tore sorgten Jan Hochscheidt in der 1. Halbzeit und nach dem Seitenwechsel Dimitrij Nazarov (2), Antonio Jonjic und Ben Zolinski. Shpileuski brachte neben den vier Neuzugängen Anthony Barylla, Nicolas Kühn, Ramzi Ferjani und Soufiane Messeguem auch Probespieler Meris Skenderovic sowie vier Nachwuchsspieler aus der U19 Mannschaft zum Einsatz. Zur Pause wechselte Aues Trainer sein Team komplett durch. „Es war wichtig das wir mal zu einem Spiel kommen konnten. Insgesamt war es schon gut, obwohl ich mit der 1. Halbzeit weniger zufrieden war. Da haben wir leider den Weg zu oft nach hinten gesucht zum Keeper. Ich bevorzuge mehr Zug zum Tor. Im zweiten Durchgang spielten wir mit mehr Dynamik, mit mehr Intensität und Tempo. Aber fürs Erste haben wir es gut gemacht, dafür, dass wir erst seit zwei Wochen in der Vorbereitung sind", bilanzierte Shpilevski. Nicht zu überhören war während des Spiels seine lebhaftes und lautstarkes Coaching oberhalb vom Platz. "Unsere Spielart soll lebendig sein, dementsprechend ist auch mein Coaching."
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Aue startet auswärts beim 1. FC Nürnberg

Die DFL hat die Spielpläne der 2. Bundesliga für die kommende Saison 2021/22 am Freitag-Nachmittag veröffentlicht. Zum achten Mal in Folge beginnen die Auer Veilchen auswärts in der 2. Bundesliga und müssen, wie schon in der Saison 2014/15, am 1. Spieltag ins Max-Morlock-Stadion zum 1. FC Nürnberg reisen. In den Genuß eines Heimauftakts in der 2. Liga kam man zuletzt in der Saison 2012/13 mit dem Spiel gegen den FC St. Pauli (0-0).

Die 2. Liga startet am Freitag, 23. Juli in ihre 48. Spielzeit. Das Eröffnungsspiel bestreiten ab 20.30 Uhr Schalke 04 und der Hamburger SV im größten Zweitliga-Stadion - der Veltins Arena. Nach Aue reisen am 2. Spieltag die Mannschaft vom FC St. Pauli. Danach findet vom 6. bis 8. August die erste Hauptrunde im DFB-Pokal statt. Diese wird am 4. Juli ausgelost. Schon der 3. Spieltag hält aus Auer Sicht ein Highlight bereit. Zum ersten mal überhaupt trifft man in einem Pflichtspiel auf den FC Schalke 04. Gepielt wird in der heuer größten Arena der 2. Bundesliga - der Veltins Arena. Nach Bremen, zum zweiten Absteiger, geht es am 16. Spieltag. Am letzten Advents-Wochenende (17. bis 19. Dezember) wird in der 2. Liga der Rückrunden-Start ausgetragen. Erzgebirge Aue empfängt den 1. FC Nürnberg. Anschließend ist Winterpause. Im neuen Jahr 2022 geht es mit dem Auswärtsspiel am Millerntor beim FC St. Pauli (14. bis 16.01.) am 19. Spieltag weiter. Brisant aus Auer Sicht ist diesmal der 34. und letzte Spieltag. Der steigt diesmal ausgerechnet bei Aues Rekord-Gegner Dynamo Dresden. Neu ist das nur dieser 34. Spieltag zeitgleich angepfiffen wird. Der vorletzte Spieltag (33.) wird ein normaler Regelspieltag mit gestaffelten Anstoßzeiten.
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Vor 40 Jahren - Abstiegsdrama im Lößnitztal

Blick ins Auer Stadion nach dem Schlußpfiff von Schiedsrichter Scheurell am letzten Spieltag der 29. Oberligasaison von Wismut Aue 1980/81. Foto: Burg Archiv

Vor 40 Jahren am 30. Mai 1981 pilgerte anscheinend das ganze Erzgebirge ins Auer Otto-Grotewohl-Stadion um ihre Veilchen, die sich am letzten Spieltag der Saison 1980/81 in allergrößter Not befanden, beizustehen. Die Nerven der 18.000 Zuschauern und der Wismut Akteure waren zum zerreißen gespannt. Denn ihre Wismutelf war in eine äußerst prekäre Situation geraten. Ein Erfolg im letzten Saisonspiel gegen den 1. FC Magdeburg konnte nur dann den Klassenerhalt sichern, wenn Böhlen oder Zwickau nicht gewinnen. „Die Zuschauer standen von Anfang an hinter uns und haben uns den Rücken gestärkt. Das war der 12. Mann den wir gebraucht haben um gegen die Nationalspieler von Magdeburg zu bestehen. Bei denen ging es ja noch um den 3. Platz“. Dies sagte der damals 22-jährige Erhard Süß von Wismut Aue, wenn er heute 40 Jahre später gefragt wird: Wie war das damals? Sofort erinnerte er sich auch an den enormen Zuschauerzuspruch im Lößnitztal, „...denn daran haben wir in der Mannschaft nicht im geringsten gerechnet. Eigentlich waren wir schon abgestiegen. Doch dann kamen wir wie Phönix aus der Asche nach oben. Als ich die Treppe runter das gefüllte Stadion sah, konnte ich es nicht glauben. Ich hatte das ja noch nie gesehen“, ist Erhard auch heute noch überwältigt.
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