Letztes Spiel

25. Spieltag, 08.03.2020

SG Dynamo Dresden vs. FC Erzgebirge Aue 2-1

Aktuelle News

Elfmeterkönig – Holger Erler

Holger Erler ist Auer Urgestein, gehörte zur BSG Wismut wie das Erz zum gleichnamigen Bergb aubetrieb. Heute feiert Holger Erler seinen 70. Geburtstag. Als junger Bursche hat „Erle" in Hohndorf bei Stollberg mit dem Fußball begonnen. Erler spielte in seiner Jugend von 1957 bis 1968 bei der BSG Lokomotive Hohndorf. Von 1968 bis 1970 schnürte er seine Stiefel innerhalb

Erster Elfmeter in der Oberliga gegen Nationalkeeper Jürgen Croy am 9. November 1974.

seiner Armeezeit für die ASG Vorwärts Marienberg. Nach dem Dienst bei der „Fahne“ kam er nach Aue. „Andreas Pekarek hat mich damals bei Trainer Gerhard Hofmann vorgestellt. Als 25. Mann im Kader bin ich in meiner ersten Saison gleich 11 Mal in der Oberliga und zweimal im Pokal eingesetzt worden"» erinnert sich Holger Erler. Seinen ersten Pflichtspieleinsatz für Wismut hatte er am 3. Spieltag der Saison 1970/71 im Heimspiel gegen Rot-Weiß Erfurt (4-0). In der 67. Minute kam er für Klaus Zink auf den Rasen. Es folgte eine Karriere die ihresgleichen sucht. Kein anderer Kicker hat die lila-weißen Farben öfter vertreten als Holger Erler mit seinen 418 Pflichtspiel-Einsätzen. Der Mann mit den unverwechselbaren O-Beinen führte bei der BSG im Mittelfeld Regie, war aber auch sehr torgefährlich. Neben seinen Freistoßkünsten, die damals in der Oberliga gefürchtet waren, war er auch ein relativ sicherer Elfmeterschütze der Mannschaft. 1970/71, als er bei Aue anfing, hießen die Elfmeterschützen bei Wismut in der Regel: Dietmar Pohl, Dieter Schüßler oder Lothar Schmiedel. In der Spielzeit 1972/73 war Pohl der Elfmeter-Spezialist Nr. 1 der Oberliga. Siebenmal kam es zum Duell mit dem gegnerischen Torwart. Sechsmal verwandelte er eiskalt. Ende April 1973, riss die Serie dann. Im Derby beim FC Karl-Marx-Stadt jagte er einen Foulstrafstoß zwei Meter neben den Kasten von Torwart Wolfgang Krahnke.
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Saison 1969/70 – Wismut schickt Bezirksnachbar in die Liga

Zum Meisterschaftsauftakt in der höchsten DDR Spielklasse in die zweite Halbserie 1969/70 am 14. März 1970 konnten nur vier von sieben Begegnungen ausgetragen werden, da die Partien BFC - Erfurt, Magdeburg - Vorwärts Berlin und Aue - Zwickau den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer fielen. Zwischen dem letzten Oberliga-Punktspieltag der ersten (8. November) und dem Beginn der zweiten Halbserie 1969/70 lagen ewige 18 lange Wochen. Diese wurde nur für die Mannschaften etwas verkürzt, die sich noch im FDGB-Pokal befanden. Ende November 1969 mußte somit auch Aue im Achtelfinale noch ran. Die Runde zuvor, beim Einstieg der Oberligisten in den Pokal, setzte man sich mit einem ungefährdeten 3-0 beim Bezirkspokalsieger FC Karl-Marx-Stadt II durch. Die Tore besorgten vor 3.000 Zuschauern Schaller, Hollstein und Killermann.
Gegen Pokalverteidiger 1. FC Magdeburg reichte es aber nur zu einem 1-1 nach Verlängerung. Dabei hatten die Gäste mit Reisestrapazen und dem EC II-Aus (Cup der Pokalsieger) bei Académica de Coimbra zu kämpfen. Am Mittwoch noch bei 20 Grad Wärme in Portugal spielend, wurden sie vier Tage später in Aue, nach einer strapaziösen Rückreise, mit 8 cm Schneeboden und zwei Grad minus konfrontiert. Im fälligen Wiederholungsspiel, drei Tage darauf in Magdeburg, unterlag Wismut etwas unglücklich bei Schneetreiben durch ein Elfmetertor nach 11 Minuten durch Abraham mit 0-1 und schied aus dem Pokal aus.
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ANFAHRT UND INFORMATIONEN ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN DRESDEN

Gästeblock in Dresden

Die maximale Kapazität des Stadions betrug zur Zeit der DDR-Oberliga 38.500 Zuschauer. Der Zuschauerrekord lag allerdings (inoffiziell) bei 44.000 Zuschauern bei der UEFA-Pokal-Partie am 24. September 1979 zwischen Dynamo Dresden und dem VfB Stuttgart. Das von 2007 bis 2009 neu gebaute Stadion bietet aktuell 32.123 Zuschauern auf vollständig überdachten Rängen Platz (19.502 Sitzplätze sowie 11.055 Stehplätze). Zudem 1.170 VIP-Plätze, 18 Logen, 56 Rollstuhlplätze und 71 Presseplätze. Allerdings gilt das Stadion bei einem Spieltag von Dynamo Dresden bereits mit weniger als 30.000 abgesetzten Karten als ausverkauft, da je nach Sicherheitseinstufung bis zu 2.700 am Gästesektor angrenzende Plätze als Pufferzone frei bleiben müssen.
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Februar 1988 - Siegreicher Rückrundenauftakt im Schnee

Wer nach Aue reist, muß mit Schnee rechnen. So auch in diesem frühlingshaften Winter 1987/88. Da hielt sich der Winter mit Schnee und Kälte in seinen angestammten Monaten fern, um dann mit elementarer Gewalt die meisten Stadien förmlich zuzuschneien. Im Vorjahr (Februar 1987) war zum Rückrundenauftakt nur einen Spielausfall (Wismut Aue gegen Stahl Brandenburg) zu beklagen, diesmal

Rückrundenauftakt im Februar 1988

gleich drei an der Zahl — in Erfurt, Jena und Magdeburg. Pünktlich zum Rückrundenstart gegen den Tabellenzweiten 1. FC Lok Leipzig, Ende Februar 1988, rieselte die weiße Pracht ins Auer Lößnitztal und verwandelte das Erzgebirge in ein Ski- und Rodelmekka. Voraussetzung also für jene Legende, nach der die Wismut-Männer auf Schnee schier unbezwingbar wären. Davon hielten die Auer jedoch selbst soviel nicht, aber sie wollten nach der langen 76-tägigen Winterpause unbedingt spielen. Verständlich, denn die Abstiegsgefahr machte sich breit bei den Veilchen. Das Wasser stand ihnen förmlich nach Ende der 1. Halbserie bis unter die Halskrause. Punktgleich rangierte man mit Hansa Rostock und Union Berlin – alle drei hatten je 8:18 Punkte nach der 1. Halbserie – auf den drittletzten Tabellenplatz.
Im Lößnitztal wurde in den zurückliegenden Monaten der Gürtel enger geschnallt. Nach dem Höhenflug des Vorjahres (4. Rang) folgte ja der jähe Absturz in die Abstiegszone (12.), der neues Kräftesammeln, Selbstbesinnung wie gründliches Analysieren unumgänglich forderte. Dabei machte sich beim Oberliga Oldtimer (seit 1951/52 dabei), der als einzige Mannschaft noch nie abstieg keineswegs Panik breit. „Wir packen es. Jetzt wird mit hochgekrempelten Ärmeln gekämpft." So Routinier Harald Mothes, der wie Hans Speth an bewährte Wismut- Tugenden (Moral, Kameradschaft, Hingabe, Heimstärke) glaubt. Für den Trainer ist ja die Situation nicht neu. Als er im Januar 1986 das Amt übernahm, waren die Köpfe der Veilchen sogar noch tiefer (13. Platz) gebeugt.
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ANFAHRT UND INFORMATIONEN ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN OSNABRÜCK

Osnabrück | Bremer Brücke – Freitag, 21. Februar 2020 (Anstoß 18.30 Uhr)
Auch wenn die Namensrechte am Stadion im Jahre 2004 an die Unternehmensgruppe des langjährigen Klubpräsidenten Hartwig Piepenbrock sowie an eine Telekommunikationsfirma verkauft wurden, im Volksmund blieb der Bau an der Scharnhorststraße stets das „Stadion an der Bremer Brücke". Seit 2017 heißt die Heimstätte des VfL auch offiziell wieder so. Die Vereinsführung hat verfügt, dass zukünftig nur noch einzelne Tribünenteile nach Sponsoren benannt werden dürfen. Den Bossen ist inzwischen klar geworden, wie wichtig es ist, in Osnabrück auch stets die Fan-Interessen miteinzubeziehen. Weiterhin offen ist die Stadionzukunft des VfL Osnabrück. Club und Fans bevorzugen einen Verbleib im Stadion an der Bremer Brücke.
Nach dem Aufstieg des VfL in die 2. Fußball-Bundesliga im Jahr 2019 musste die Bremer Brücke an die aktuellen DFL-Anforderungen angepasst werden. Zu den durchzuführenden Modernisierungsmaßnahmen zählen: Modernisierung der Stromversorgung (u. a. Notstromversorgung), Erweiterung der Pressetribüne sowie der Flächen für TV-Kameras, Umbau des Pressekonferenzraums, Bauliche Trennung der Gäste-Sitzplätze auf der Nordtribüne vom Heimbereich, Installation des Videoassistenzsystems, Aufrüstung des Flutlichts von 800 auf mindestens 1.200 Lux und Maßnahmen bezüglich Sicherheit und Brandschutz (z. B. Videoüberwachung).
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Dritter Meistertitel für Wismut

Die 1959er Meisterschaftsrunde in der DDR Oberliga war spannend wie lange nicht. Obwohl es wieder zahlreiche Pausen im Spielplan gab, sorgten die

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knappen Punktestände an der Tabellenspitze und im Kampf um den rettenden zwölften Platz für das notwendige Interesse am Oberligageschehen. Mit dem SC Wismut Karl-Marx-Stadt und dem ASK Vorwärts Berlin hatten sich in den letzten Jahren in der Oberliga zwei Spitzenmannschaften herausgebildet. Eine Jahr zuvor, 1958, entschieden die Armee-Fußballer das Meisterschaftsrennen für sich. Für Vorwärts war es der erste von sechs Meistertiteln und der Beginn einer bis 1970 anhaltenden Erfolgsära. Natürlich wollten die ASK-Spieler, nach Erfurt und Aue, den Titel auch zum zweiten Male erringen. Aber auch die Wismut-Elf wollte es noch einmal wissen, denn es waren die Routiniers – Bringfried Müller, Karl und Siegfried Wolf, Willy Tröger – die immer noch mit an Bord waren und erfolgreich waren.
Dazu wurden ins bewährte Mannschaftsgefüge z. Bsp. die talentierten Spieler Dieter Erler (Wismut Gera) oder Gottfried Eberlein (Aufbau Aue Bernsbach) eingefügt. So lieferten sich beide Teams über die gesamte Saison einen erbitterten Zweikampf um den Titel. Wismut spielte gleichbleibend gut und das sollte die Grundlage für den dritten Titelgewinn sein. Nach Abschluß der ersten Halbserie im heißen Juli hatte die Wismut-Mannschaft vier Punkte Vorsprung (Aue 21:5 / ASK 17:9) auf den amtierenden Meister. Auch wenn dieser Vorsprung zeitweise wieder verloren ging, wie in der 19. Runde als der ASK im heimischen Stadion gegen Wismut knapp mit 2-1 siegte und beide punktgleich waren, so waren es doch am Ende entscheidende Punkte, die man den Berlinern voraus war und deren erfolgreiche Titelverteidigung damit verhindert werden konnte.
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ANFAHRT UND INFORMATIONEN ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN STUTTGART

Stuttgart, Mercedes-Benz Arena - Sa. 08. Februar 2019 (Anstoß 13.00 Uhr)

Stadion Stuttgart

Die heutige Mercedes-Benz-Arena fasste einst fast 100.000 Menschen und wurde seit den 1950er Jahren immer wieder umgebaut. Trotz des unglaublichen Wandels dieser Sportstätte, dem inzwischen sechsten Namen (Stuttgarter Kampfbahn, Adolf-Hitler-Kampfbahn, Century Stadium, Neckarstadion, Gottlieb-Daimler-Stadion und Mercedes-Benz-Arena), bleibt es im Sprachgebrauch der Stuttgarter das Neckarstadion.
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ANFAHRT UND INFORMATIONEN ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN WIESBADEN

Wiesbaden, Di. 28. Januar 2020 – BRITA Arena (Anstoß 20.30 Uhr)

Nach der Winterpause und insgesamt 38 Tage Ruhe rollt der Ball wieder für den FC Erzgebirge Aue. Der Termin ist natürlich gerade für den Auswärtsfahrer denkbar ungünstig. Anstoß Dienstagabend 20.30 Uhr. Wer im Berufsleben steht und und die Veilchen in der Fremde unterstützen will, der muß also Urlaub nehmen oder sich vor dem TV platzieren. Der Termin unter der Woche soll vor allem die Vermarktung fördern.
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Aue gewinnt Generalprobe

Aue gewinnt Generalprobe gegen Lok Leipzig. Foto: Burg

Sieben Tage vor dem vor dem ersten Pflichtspiel im neuen Jahr, absolvierten die Auer Veilchen ihre Generalprobe gegen den Tabellenzweiten der Regionalliga-Nordost 1. FC Lok Leipzig. Bei Minustemperaturen gewann der Zweitligist vor 730 Zuschauern im Erzgebirgsstadion mit 3-1. FCE-Trainer Dirk Schuster setzte 22 Spieler ein. „Das Spiel hat seinen Zweck erfüllt. Wir gehen mit viel Optimismus in das erste Spiel gegen Wehen-Wiesbaden. Einige Positionen waren so besetzt wie wir in Wiesbaden spielen wollen, aber ein paar Stellen sind noch vakant“, äußerte sich der Trainer nach dem Spiel. Aus seiner Sicht „Haben wir eine ordentliche 1. Halbzeit gespielt, in der unsere Vorgaben schon sehr gut umgesetzt wurden.“
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Aue verliert gegen Unterhaching

Der FC Erzgebirge Aue absolvierte am heutigen Dienstag-Nachmittag sein zweites Testspiel im spanischen Novo Sancti Petri. Gegen den Drittligisten SpVgg Unterhaching unterlag die Mannschaft von Dirk Schuster mit 2-3. Für die Randmünchener traf zunächst Dombrowka (10.) im Anschluß an einer Ecke. Noch vor der Halbzeitpause konnten die Veilchen den Spieß umdrehen und lagen durch die Treffer von Nazarov (33.) und Krüger (36.) zwischenzeitlich vorn. Aue-Coach Schuster nahm zur Pause mehrere Wechsel vor. Er brachte erstmals den aus Dänemark stammenden Neuzugang Jacob Rasmussen, den die Veilchen bis zum Saisonende vom AC Florenz ausgeliehen haben. „Er hat den Nachweis erbracht, dass er kopfballstark ist, ein gutes Auge und vor allem im Passspiel nach vorn Qualitäten hat. Das Zweikampfvermögen kann man noch nicht beurteilen. Beim taktischen Verhalten muss er die Mannschaft noch etwas besser kennenlernen“, analysierte Trainer Dirk Schuster unmittelbar nach Abpfiff den Auftritt des Neuen.
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