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34. Spieltag, 15.05.2022

SG Dynamo Dresden vs. FC Erzgebirge Aue 0-1

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1961/62: Mammutsaison endet für Wismut mit Punktabzug

Am 5. März 1961, begann für den SC Wismut Karl-Marx-Stadt die längste Saison aller Zeiten. 39 Meisterschaftsspiele in einer Saison, in 15 Monaten, bleiben bis heute Vereinsrekord. Nachdem in den Jahren von 1955 bis 1960 das Spieljahr im DDR-Fußball mit dem Kalenderjahr identisch gewesen war, beschlossen die Funktionäre des DFV für 1961, den Spielrhythmus wieder auf das alte Herbst/Frühjahr System umzustellen.

Punktabzug für Wismut nach Ende der Saison. Quelle: Fuwo 25/1962

Man hatte die Spielzeit analog dem Kalenderjahr ursprünglich von der Sowjetunion übernommen, wo diese witterungsbedingt aufgrund der strengen Winter notwendig war. Da in der DDR jedoch andere Gegebenheiten herrschten und der Spielplan nicht mit dem Herbst-Frühjahr-Rhythmus der Europapokal-Wettbewerbe übereinstimmte, revidierte man schließlich die Entscheidung. Dies galt übrigens neben der DDR-Oberliga auch für die I. und II. DDR-Liga. Wegen der längeren Spielzeit wurden die Punktspiele in drei Serien (Frühjahr 1961, Herbst 1961 und Frühjahr 1962 durchgeführt, auch weil von einer erneuten Übergangsrunde wie 1955 ohne Auf- und Abstieg, Abstand genommen wurde. Der Fußballmeister und die Absteiger wurden damit erst nach 39 Spieltagen, also im Frühsommer 1962, ermittelt sein. Nach eingehenden Diskussion im Spielausschuß und im Präsidium des DFV wurde beschlossen daß die Oberligamannschatten je 13 Heimspiele, 13 Spiele auf Gegners Platz und 13 Begegnungen auf neutralen Plätzen auszutragen haben. Von diesen neutralen Spielen entfallen 5 auf die erste und je 4 auf die zweite und dritte Serie. Eine andere Aufschlüsselung dieser „neutralen Spiele" auf die drei Serien war kaum vertretbar. Als neutrale Austragungsorte dienten überwiegend Spielstätten in den Schwerpunkten der Industrie und Landwirtschaft in kleineren, nicht in der ersten Liga vertretenen Städten.
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Wismut Aue im 30. Jahr in der Oberliga

Ohne Mühe zum zweiten Auswärtssieg der Saison kam Wismut Aue vor 40 Jahren, am 20. Februar 1982 beim Aufsteiger Chemie Buna Schkopau. Es war der Auftakt zur Rückrunde der DDR-Oberliga 1981/82, in der die Veilchen am Ende auf dem 10. Platz einkamen. Wismut kontrollierte die mittelmäßige Partie auf gefrorenem Boden nach Belieben. Für die Tore sorgten Holger Erler per Handstrafstoß und Harald Mothes. Co-Trainer Konrad Schaller resümierte nach Spielende: „Der Sieg musste deutlicher sein." Wenn Süß und Teubner die Aktivität von Erler erreicht hätten, wären den ohnehin mobilen Angriffsspitzen noch mehr Impulse zugeflossen. Für die Antrittsschnelligkeit von Stein und Escher, das dauernde Ausweichen von Mothes auf die Flügel besaßen die Gastgeber nicht die taktischen Mittel, um Fehlerquellen auszuschließen. Dem einfallslosen Bemühen der Buna-Stürmer gewannen Wismuts Abwehrrecken nur ein Lächeln ab. Nach 69 Minuten (!) kam der erste Schuss von Wallek aus 18 Metern gerade noch bis zu Ebert, weitere drei von Ceranski (2) und Koßmann flogen weit am Tor vorbei. Der Aufsteiger kämpfte in der zweiten Halbzeit Aufopferungsvoll, aber es gelang nur noch der Anschlußtreffer durch Meichsner drei Minuten vor dem Abpfiff.
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Gerd Schädlich gestorben

29. Januar 2022 – Traurige Nachrichten. Gerd Schädlich ist nach langer schwerer Krankheit heute Nacht gestorben. Der ehemalige Fußballer und Coach wurde 69 Jahre alt.


Von allen seinen 12 Trainerstationen die Gerd Schädlich von 1978 bis 2013 inne hatte, war die Auer Karriere seine zeitlich längste bei einem Verein. Und in Aue trainierte nie zuvor und bis heute nie danach ein Trainer so lange am Stück ohne Unterbrechung eine Auer Mannschaft. Sein erstes Spiel auf der Bank von Aue war das Auftaktspiel der so wichtigen Saison 1999/00 am 1.Spieltag beim VfL Halle 96. Nach 0-1 Rückstand, gewann seine Mannschaft mit 3-1 dieses Auswärtsspiel im Stadion am Zoo. Sein letztes Spiel (das 317.) war am 17. Spieltag - 2. Bundesliga 2007/08 in der Münchener Allianz Arena. 1860 München vs. Aue 5-0.
Unvergessen bleibt Schädlich, mit dem die Auer drei Sachsenpokale (2000, 2001 und 2002) gewannen, vor allem mit dem sensationellen ersten Aufstieg in die 2. Bundesliga im Juni 2003. Diesem „Wunder von Aue" folgten mit ihm viereinhalb Jahre in dieser Klasse, in denen die Lila-Weißen den deutschen Profifußball rockten. Insgesamt saß der Trainerfuchs zwischen August 1999 und Dezember 2007 in 290 Punktspielen (138-mal in der Regional- und 152-mal in der 2. Liga) sowie in 27 Pokalspielen (17-mal im Sachsenpokal und 10-mal im DFB-Pokal) für die Erzgebirger auf der Bank. Nur einmal, am 18. März 2007 gegen Kickers Offenbach, fehlte er krankheitsbedingt.
R.I.P.
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Ulli Thomale – Ich bin Trainer, kein Diplomat!

Das neue Buch über Wismut Aue Ex-Coach Thomale


Im April 2021 feierte der Mitteldeutsche Verlag in Halle/Sa. sein 75-jähriges Bestehen. Zusammen mit den bekannten Buchautor Frank Willmann (geboren 1963 in Weimar) kam im September 2021 ein Buch über Hans-Ulrich Thomale (76) in den Handel. Bei älteren Fans von Aue werden sofort die Sinne geschärft. Eins vorneweg, das Buch lohnt sich auf alle Fälle, auch weil es noch einmal die tolle Zeit von 1981 bis 1984 im Lößnitztal zurückdreht. Ein sehr kurzweiliger Lesestoff, der einem das Leben des 1944 in Meißen geborenen Ex-Trainers von Wismut Aue näherbringt. Wie er seine Kindheit und Jugendzeit verbringt, zum Fußball kommt, seine Frau kennenlernt, die Armeezeit und es auch als Spieler bis in die Oberliga schafft – bei Stahl Riesa. Doch nach nur 14 Spielen in der Saison 1970/71 teilte ihm ein Arzt mit, seine Spielerkarriere ist beendet. Mit 26 Jahren, im besten Fußballalter. Er sattelte um, wurde Trainer im Nachwuchsbereich beim HFC Chemie und in Jena beim FC Carl-Zeiss.

Und 1980 bekam er Besuch von zwei Männern aus Aue. Ob er auch nach Aue gekommen wäre, wenn das am letzten Spieltag in der Saison 1980/81 mit dem Klassenerhalt von Wismut nicht geklappt hätte, geht zwar dann ab der Seite 69 im Kapitel 7 - DER LETZTE SCHLIFF IN AUE - nicht direkt draus hervor, aber egal, er formte aus der damals grauen Maus Wismut Aue in vier Jahren einen UEFA-Cup-Teilnehmer.
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„Hinter dem Berg begann das Zittern”

„Ich durfte bei Wismut mit großen Spielern gegen große Spieler auflaufen. Aue werde ich niemals vergessen, die Zeit dort war meine beste als Fußballer.” Das sagt Olaf Distelmeier, der zwischen 1981 und 1984 für die Veilchen 40 Pflichtspiele bestritt und dabei acht Tore schoss. Zu Hause in Pöllwitz bei Zeulenroda in Thüringen drückt er dem FC Erzgebirge weiter die Daumen.

Olaf Distelmeier bei seinem ersten Oberligaeinsatz für Wismut Aue. Am 22. August 1981 gewinnen die Veilchen das erste Heimspiel zum Saisonauftakt gegen Aufsteiger BSG Chemie Buna Schkopau mit 4-2. Foto: Kruczynski

Geboren wurde Olaf Distelmeier am 1. März 1958 in Zeulenroda. Von 1964 bis 1974 besuchte der junge Olaf die „Hubert-Westhoff-Schule“ in Zeulenroda. „Mein Vater kickte in der Freizeit selber, das hat sicher abgefärbt. Ich passte mit sechs, sieben Jahren bei den größeren Jungs auf und wartete, bis einer ausgefallen war oder keine Lust mehr hatte. Erst dann durfte ich mitspielen. Es war auch ein älterer Junge, der mich zur BSG Motor Zeulenroda mitnahm. Ich war meist der Kleinste und Jüngste, darum wurde ich in den Sturm beordert”, erinnert sich Olaf, der freilich erst mit neun Jahren beim Verein seiner Heimatstadt richtig zu trainieren begann. Der Blondschopf durchlief alle Nachwuchsklassen, ehe er 1974 nach Leuna zog, um dort Instandhaltungsmechaniker zu lernen. Parallel war er bei der BSG Chemie Leuna am Ball, wo ihm in der Bezirksklasse Halle der Schritt in den Männerbereich gelang. Die Erwartungen in den Wechsel zum DDR-Ligisten Stahl Thale erfüllten sich nicht, er fand schwer ins Team. Also kehr­te Olaf 1977 zur BSG Motor Zeulenroda zurück. 1978/79 stieg der Stürmer mit der BSG Motor, später BSG Möbelwerke, in die zweithöchste DDR-Spielklasse, die Liga auf. In 22 Punktspielen erzielte der Stürmer sieben Tore. Trotzdem mußte Aufsteiger Zeilenroda als Tabellen-Vorletzter wieder runter in die Bezirksliga. „Ich habe einige Tore per Kopf erzielt, aber kopfballstark würde ich mich nicht bezeichnen. Mich hat eher meine Nase zu den Toren gebracht.“ Sonderlich dribbelstark war der Angreifer dagegen nicht, aber er war sehr schnell, konnte rechts und links fast gleich stark abschließen und konnte sich gut in Position bringen. „Mich hat immer die Angst nach vorn rein getrieben, falls die Hereingabe kommt und ich bin nicht da. Das durfte nicht sein“, gesteht er schmunzelnd ein. Es habe nicht immer geklappt, aber diese Einstellung hat ihn schließlich bis nach ganz oben gebracht. „Bei jeder Chance wollte ich dabei sein und das Tor machen.“
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Herbst 1964 - Als die Meisterschaft ruhte

Am 13. September 1964 mußte Wismut Aue am 6. Spieltag beim Vorjahres-Meister Chemie Leipzig im Georg-Schwarz-Sportpark antreten. Vor 18.000 Zuschauern ließen sich sich die Gäste auch durch den schnellen 0-1 Rückstand durch Richter (4.) nicht beeindrucken. Die Auer Mannschaft, damals von Armin Günther trainiert, erreichte nicht nur durch Konrad Wagner wenig später (15.) den Ausgleich, sondern war danach über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft. Obwohl Chemie verletzungsbedingt lange Zeit in Unterzahl spielen mußte, kamen sie in der Schlußphase nochmals auf. Wismut hielt den Leipziger Endspurt stand und blieb somit nach Abpfiff als einzige Oberligamannschaft noch ungeschlagen. In diesen sechs Punktspielen holte Aue 1 Sieg und 5 Unentschieden.

Ab den 6. Spieltag ruhte die DDR-Meisterschaft 1964/65. Wismut war als einziger noch ungeschlagen! Quelle: Sportecho


Zehn Tage später gab es diese Begegnung zum zweiten Mal. Diesmal im Auer Otto-Grotewohl-Stadion, doch vor 4.000 Zuschauern setzte es die erste Niederlage (1-3) für Wismut im noch relativ jungen Spieljahr. Das Spiel gehörte jedoch zum Olympia-Pokal. Dieser Wettbewerb mußte quasi im Herbst 1964 „eingeschoben“ werden um die über achtwöchige Unterbrechung der DDR-Oberliga-Saison 1964/65 zu überbrücken. Der Olympia-Pokal hatte den Status von Pflichtspielen und war ein Wettbewerb des Deutschen Fußball-Verbandes der DDR (DFV) sowie der Neuen Fußballwoche (Fuwo). Der Grund war die Teilnahme der Fußballolympiaauswahl der DDR an den Olympischen Sommerspielen in Tokio. Der DFV der DDR hatte so entschieden, daß er in diesem Jahr die Olympischen Spiele als das bedeutendste Ereignis einschätzte und die Kräfte auf dieses Turnier konzentrierte.

Am 11.10.1964 begann das Olympiaturnier in Japan. Die DDR startete mit einem 4-0 Sieg über den Iran. Foto: Archiv Fuwo 41/64


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Zeitreisen – Spieler und Trainer erinnnern sich an die DDR-Oberliga

Der gebürtige Wolfener und in Delitzsch aufgewachsene Maik Großhäuser, schreibt ein Buch über den Fußball in der DDR. Der 49-jährige Wahl-Salzburger hat dafür mehr als 60 prominente Spieler und Trainer der ehemaligen DDR Oberliga interviewt. Knapp 50 schafften es ins große Erinnerungsbuch. Teilweise bis zu 3 Stunden dauerte ein Interview. Einer der Gründe für diese Buchidee war sicher das Internet. Dort gibt es zwar vieles aber eben nicht alles. Drei Idole von Wismut Aue sind im Buch auf ca. 10-14 Seiten jeweils porträtiert von der frühesten Kindheit bis 2021.
Der Autor hat früher selbst in Nordsachsen (Kreis- und Bezirksliga bei Vorwärts und Lok Delitzsch) gekickt, später war er Trainer und Jugend-Koordinator in Salzburg bei der Austria, bis heute pfeift er Amateur-Partien im Salzburger Land. Jetzt ist unter die Buchautoren gegangen und hat seine große Leidenschaft zum Thema gemacht, die späten Helden des DDR-Fußballs. Des Werk, mit ca 450 Seiten, wird den sportlichen wie auch den privaten Lebensweg von 48 Spielern und Trainern aus den 1970er und 1980er bis zur Gegenwart beinhalten.
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Aue bestreitet 20. Europapokalspiel in Island

Spiel Wimpel Archiv: Bernd Friedrich

Am Mittwoch 30. September 1987, bestritt Wismut Aue sein 20. Europapokalspiel. Der Gegner aus heutiger und damaliger Sicht war vom Namen her nicht so spektakulär: Valur Reykjavik. Der bis dato 19-malige isländische Fußballmeister hatte sich 1986 für den UEFA-Pokal 1987/88 als Vizemeister Islands für den Europapokal qualifiziert. In Island sind die Fußballmeisterschaften aufgrund des strengen Klimas zeitlich auf das Frühjahr und den Sommer begrenzt und starten somit dann erst das Jahr darauf in den Europapokal. Wismut Aue qualifizierte sich mit Hilfe des FDGB-Pokalsieges von Lok Leipzig (4-1 gegen Aufsteiger Hansa Rostock) als Tabellenvierter in der Saison 1986/87 für den UEFA-Pokal. Die Veilchen reisten mit einer torlosen Hypothek aus dem Hinspiel in die isländische Hauptstadt. Dieses Hinspiel vor 18.000 Zuschauern (Anstoß 17.00 Uhr) im heimischen Otto-Grotewohl-Stadion war zwei Wochen zuvor bei bestem Fußballwetter aus Auer Sicht – enttäuschend. Die Fuwo kritisierte schonungslos nach dem Hinspiel: Unzureichende Fighterqualitäten, Ideenlosigkeit im Mittelfeld und Zweikampfschwächen. Keine Frage das dies nicht unbedingt für ein Weiterkommen in die 2. Runde motivierte. Zumal die drei anderen DDR-Starter im Europapokal, der BFC Dynamo (Landesmeistercup), der 1. FC Lok Leipzig (im Pokalsiegercup) und Dynamo Dreden (im UEFA-Pokal) auch ohne jeglichen Torerfolg in ihren Hinspielen blieben. Ein weiterer negativer Fakt war damals auch, das Wismut nach der tollen Vorsaison, als Oberliga Tabellenletzter das Rückspiel bei Valur bestreitten mußte. Denn am Samstag vor dem EC-Spiel mußte man als punktgleicher Vorletzter beim Letzten 1. FC Union in der Hauptstadt antreten und verlor mit 2-3 in der „Alten Försterei“. So konnte man sich mit dem Hinspiel 0-0 auch nicht lange beschäftigen bzw. versuchte das nicht so optimale Ergebnis irgendwie zu verdrängen.
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Aue verliert gegen den VFC im 2. Testspiel

Einen Tag nach dem 6-0 Testspielsieg gegen den Drittligisten Halle gab es für die Auer Mannschaft ein Ergebnis in die andere Richtung. Beim Tabellenvierten der Oberliga-Süd, dem VFC Plauen, gab es eine 2-6 Niederlage. Zur Halbzeit führte der Gast aus dem Erzgebirge noch 1-0 durch ein Nazarov-Tor.
Das Team von Cheftrainer Aliaksei Shpileuski war mit einem 19-Mann starken Kader ins Vogtlandstadion gereist. Neun Spieler aus dem Profikader, Neun Spieler aus der U19 plus Probespieler Nikola Trujic, der sich noch einmal in der 1. Halbzeit zeigen konnte. Ließ Shpileuski im ersten Durchgang noch sieben Spieler der Ersten Mannschaft auflaufen, so waren es beim Anpfiff zur 2. Halbzeit fünf und beim Abpfiff dann nur noch drei Spieler aus der Ersten Mannschaft. In Halbzeit Eins spielte sich das Geschehen meistens in der Plauener Hälfte ab. Die Führung durch Nazarov mit einem schönen Schlenzer aus der Drehung war folgerichtig nach einer Viertelstunde. Erst zum Ende der 1. Halbzeit konnten sich die Plauener etwas mehr freispielen und Akzente nach vorne setzen. In der 38. Minute mußte Klewin im Auer Tor zum ersten Mal so richtig zupacken. Mit der 1-0 Gästeführung ging es in die Kabinen.
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Aue siegt 6-0 im Testspiel

Der FC Erzgebirge Aue hat sich im Testspiel gegen den Halleschen FC ein wenig den Frust von den Seele geschossen. Mit 6-0 Toren gewann die Mannschaft von Trainer Aliaksei Shpileuski gegen den Drittligisten Halle. Die Ränge blieben leer. Weil nicht genügend Polizei-Einsatzkräfte zur Verfügung standen, musste das Testspiel ohne Zuschauer stattfinden. Aus diesem Grund wurde auch die Drittliga Paarung HFC vs. Zwickau abgesagt. Deshalb kam es zum Test in der Länderspielpause.
Bei Aue begannen die beiden Spättransfers Gueye und Mance erstmals gemeinsam und drückten der ersten Halbzeit gleich ihren Stempel auf, obwohl die Gäste zunächst den Ton angaben. Doch bereits früh zeigten die Veilchen, wie man aus wenig viel macht. In der sechsten Minute wurde

Probespieler Nikola Trujic (Nr. 16) trifft mit links zum 3-0 für Aue. Foto: St. Colditz

Gueye von Mance freigespielt und traf trocken ins kurze Eck zur 1-0 Führung. Keinesfalls geschockt zeigte sich Halle vom frühen Rückstand und hatte in der Folge die besseren Chancen durch Eberwein (22.) und Boyd (29.). Dennoch kassierten die Saalestädter das 0-2 aus ihrer Sicht. Einen weiten Ball von Strauß nahm Mance im Strafraum direkt und traf den rechten Pfosten. Im zweiten Versuch drückte er den Ball dann ins leere Tor (37.). Auch danach versteckte sich Halle keineswegs, ließ aber die nötige Effektivität vermissen, so z. B. Boyd, der einen Kopfball aus nächster Nähe drüber setzte (41.). Derstroff (42.) ließ auch eine Chance liegen.
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