Letztes Spiel

34. Spieltag, 28.06.2020

SSV Jahn Regensburg vs. FC Erzgebirge Aue 1-2

Aktuelle News

Ostdino der 2. Bundesliga - FC Erzgebirge Aue

Seit 2003 spielt Erzgebirge Aue mit wenigen Unterbrechungen fast durchgängig in der 2. Bundesliga. Seit Juli 2019 besitzen sie den Status der meisten Spiele im Unterhaus der Bundesliga, wenn man nur auf die Ostvereine schaut die alle in der 2. Bundesliga gespielt haben und im Fall von Aue noch spielen. Doch noch nie gingen die Veilchen als einzige Ost-Mannschaft in eine Saison. Aber das wird ab September 2020 der Fall sein, wenn die Auer dann in ihre schon mittlerweile 15. Saison in der 2. Bundesliga starten. Dreimal gab es schon einmal den Fall mit nur einer Ostmannschaft in der 2. Bundesliga. 1998/99 – Energie Cottbus, 2002/03 – Union Berlin und 2008/09 – Hansa Rostock.


„Ich bin ein bisschen traurig darüber und hoffe, dass sich dieses Bild im Spieljahr 2021/22 wieder ändert. Man wünscht sich schon Vereine wie Rostock, Magdeburg oder Dresden. Das sind für mich vom Potenzial her Minimum Zweitligisten“, erklärte Aues Trainer Dirk Schuster. „Auf der anderen Seite erfüllt es uns mit sehr viel Stolz und Freude, dass wir es wieder geschafft haben, weiter in der 2. Liga zu bleiben.“ Aue schloss die vergangene Saison auf dem siebten Tabellenplatz ab.
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Rahmenterminplan für 2020/21 vorgestellt

Am gestrigen Freitag hat das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) einen neuen Rahmenterminkalender für die neue Saison 2020/21 verabschiedet. Die 1. Bundesliga und 2. Bundesliga starten am Freitag, 18. September, in diese Spielzeit. Eine Woche zuvor, vom 11. bis 14. September, beginnt die Spielzeit im Profi-Fußball mit der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal. Nach dem 13. Spieltag am 4. Advents-WE (18.-21. Dezember) und der darauffolgenden zweiten Runde des DFB-Pokals (Di./Mi. 22./23. Dezember) pausiert der Spielbetrieb kurz und wird sofort am ersten Januar-Wochenende wieder aufgenommen. Im Januar 2021 stehen dann gleich sechs Spieltage an. Der 34. Spieltag in der 2. Bundesliga ist auf Sonntag, 23. Mai 2021, terminiert.
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Mai 1995 - Aue gewinnt zweistellig

Dieser Tag ging in der sechsjährigen Geschichte der Fußball-Regionalliga/Nordost als besonderer Tag ein. Zum ersten und einzigen Mal gelang es einer Mannschaft, den Gegner mit einer zweistelligen Niederlage nach Hause zu schicken. Das 10-0 des FC Erzgebirge Aue am 6. Mai 1995 gegen

Aue-Stürmer Danilo Kunze, an jenem 6. Mai vor 25 Jahren fünffacher Torschütze, überwindet Türkiyemspor Keeper Karabacak per Foulelfmeter. Es ist das 3-0.

Türkiyemspor Berlin war das höchste Ergebnis in dieser Spielklasse von 1994 bis deren Ende im Jahre 2000. Diese „englische Woche" wird man in Fußball-Aue wohl nicht so schnell vergessen. Gleich drei Heimspiele am Stück innerhalb von acht Tagen. Zunächst sorgte das 2-3 gegen Union für Ernüchterung im Auer Lager. Dann das frustrierende 1-1 gegen Lok Stendal, das nicht nur Trainer Lutz Lindemann auf die Palme brachte. Doch jene Zuschauer, die nach dem Nachholer am Mittwoch an diesem Sonnabend erneut den Weg ins Erzgebirgsstadion fanden, wurden für ihre Treue zur Auer Mannschaft belohnt. Dabei war keinesfalls abzusehen, daß sich gegen den Berliner Fußballclub Türkiyemspor so ein rauschendes Fußballfest entwickeln würde.
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DFL veröffentlicht Spielplan nach Corona-Pause

Durch den Virusbedingten Stopp nach dem 25. Spieltag, hat nach dem gestrigen GO der Bundesregierung heute die DFL den Spielplan veröffentlicht. Los gehts für Aue am Sonnabend, den 16. Mai um 13:00 vor wahrscheinlich nur ein paar handgezählten Pressevertretern. Bis zum 34. Spieltag wird vor leeren Rängen gespielt, dabei zweimal auch in der Woche, für Aue jeweils zu einem Heimspiel (Darmstadt und Bochum). Spielplan zum durchklicken

1979/80 Wismut Aue ohne Abstiegssorgen durch die Saison

Sie standen noch Minuten nach dem Schlußpfiff diskutierend auf den Rängen und schienen es beim besten Willen nicht fassen zu können: Ausgerechnet hier im Lößnitztal, wo Wismut in den vergangen Spielen wahrlich keine Bäume ausgerissen hatte, mußte der bis dahin souveräne Oberliga-Spitzenreiter Dynamo Dresden die erste Niederlage der Saison einstecken. Die Gäste aus dem Elbflorenz waren in den sieben Oberliga-Punktspielen vorher ohne einen einzigen Punktverlust geblieben. Sieben Siege bei 21-2 Toren. Dazu kamen noch zwei Erfolge im UEFA-Pokal in der 1. Runde gegen Atlético Madrid dazu, sowie der erwartete Sieg im FDGB-Pokal bei Motor Werdau. Einzig Vizemeister VfB Stuttgart aus der westdeutschen Bundesliga schaffte ein Remis (1-1) gegen Dynamo im Hinspiel der 2. Runde im UEFA-Pokal. Drei Tage, nach diesem Europapokalspiel gegen Stuttgart, gab es dann am 27. Oktober 1979 in der 8. Oberliga-Runde diesen kaum für möglich gehaltenen Paukenschlag. Mit 2-1 Toren schlugen die Wismut Fußballer Dynamo Dresden. „Ähnlichen Beifall wie heute erlebte ich lange nicht. Wir haben uns, wie schon in den letzten Jahren, an einem starken Kontrahenten endlich wieder einmal selbst bestätigen können.“ So wie Aues Kapitän Wolfgang Höll empfanden es sicherlich auch die anderen Akteure der Siegerelf, als sie total abgekämpft, aber mit freudestrahlenden Gesichtern in die Kabine marschierten.
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Elfmeterkönig – Holger Erler

Holger Erler ist Auer Urgestein, gehörte zur BSG Wismut wie das Erz zum gleichnamigen Bergbaubetrieb. Heute feiert Holger Erler seinen 70. Geburtstag. Als junger Bursche hat „Erle" in Hohndorf bei Stollberg mit dem Fußball begonnen. Erler spielte in seiner Jugend von 1957 bis 1968 bei der BSG Lokomotive Hohndorf. Von 1968 bis 1970 schnürte er seine Stiefel innerhalb

Erster Elfmeter in der Oberliga gegen Nationalkeeper Jürgen Croy am 9. November 1974.

seiner Armeezeit für die ASG Vorwärts Marienberg. Nach dem Dienst bei der „Fahne“ kam er nach Aue. „Andreas Pekarek hat mich damals bei Trainer Gerhard Hofmann vorgestellt. Als 25. Mann im Kader bin ich in meiner ersten Saison gleich 11 Mal in der Oberliga und zweimal im Pokal eingesetzt worden"» erinnert sich Holger Erler. Seinen ersten Pflichtspieleinsatz für Wismut hatte er am 3. Spieltag der Saison 1970/71 im Heimspiel gegen Rot-Weiß Erfurt (4-0). In der 67. Minute kam er für Klaus Zink auf den Rasen. Es folgte eine Karriere die ihresgleichen sucht. Kein anderer Kicker hat die lila-weißen Farben öfter vertreten als Holger Erler mit seinen 418 Pflichtspiel-Einsätzen. Der Mann mit den unverwechselbaren O-Beinen führte bei der BSG im Mittelfeld Regie, war aber auch sehr torgefährlich. Neben seinen Freistoßkünsten, die damals in der Oberliga gefürchtet waren, war er auch ein relativ sicherer Elfmeterschütze der Mannschaft. 1970/71, als er bei Aue anfing, hießen die Elfmeterschützen bei Wismut in der Regel: Dietmar Pohl, Dieter Schüßler oder Lothar Schmiedel. In der Spielzeit 1972/73 war Pohl der Elfmeter-Spezialist Nr. 1 der Oberliga. Siebenmal kam es zum Duell mit dem gegnerischen Torwart. Sechsmal verwandelte er eiskalt. Ende April 1973, riss die Serie dann. Im Derby beim FC Karl-Marx-Stadt jagte er einen Foulstrafstoß zwei Meter neben den Kasten von Torwart Wolfgang Krahnke.
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Saison 1969/70 – Wismut schickt Bezirksnachbar in die Liga

Zum Meisterschaftsauftakt in der höchsten DDR Spielklasse in die zweite Halbserie 1969/70 am 14. März 1970 konnten nur vier von sieben Begegnungen ausgetragen werden, da die Partien BFC - Erfurt, Magdeburg - Vorwärts Berlin und Aue - Zwickau den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer fielen. Zwischen dem letzten Oberliga-Punktspieltag der ersten (8. November) und dem Beginn der zweiten Halbserie 1969/70 lagen ewige 18 lange Wochen. Diese wurde nur für die Mannschaften etwas verkürzt, die sich noch im FDGB-Pokal befanden. Ende November 1969 mußte somit auch Aue im Achtelfinale noch ran. Die Runde zuvor, beim Einstieg der Oberligisten in den Pokal, setzte man sich mit einem ungefährdeten 3-0 beim Bezirkspokalsieger FC Karl-Marx-Stadt II durch. Die Tore besorgten vor 3.000 Zuschauern Schaller, Hollstein und Killermann.
Gegen Pokalverteidiger 1. FC Magdeburg reichte es aber nur zu einem 1-1 nach Verlängerung. Dabei hatten die Gäste mit Reisestrapazen und dem EC II-Aus (Cup der Pokalsieger) bei Académica de Coimbra zu kämpfen. Am Mittwoch noch bei 20 Grad Wärme in Portugal spielend, wurden sie vier Tage später in Aue, nach einer strapaziösen Rückreise, mit 8 cm Schneeboden und zwei Grad minus konfrontiert. Im fälligen Wiederholungsspiel, drei Tage darauf in Magdeburg, unterlag Wismut etwas unglücklich bei Schneetreiben durch ein Elfmetertor nach 11 Minuten durch Abraham mit 0-1 und schied aus dem Pokal aus.
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ANFAHRT UND INFORMATIONEN ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN DRESDEN

Gästeblock in Dresden

Die maximale Kapazität des Stadions betrug zur Zeit der DDR-Oberliga 38.500 Zuschauer. Der Zuschauerrekord lag allerdings (inoffiziell) bei 44.000 Zuschauern bei der UEFA-Pokal-Partie am 24. September 1979 zwischen Dynamo Dresden und dem VfB Stuttgart. Das von 2007 bis 2009 neu gebaute Stadion bietet aktuell 32.123 Zuschauern auf vollständig überdachten Rängen Platz (19.502 Sitzplätze sowie 11.055 Stehplätze). Zudem 1.170 VIP-Plätze, 18 Logen, 56 Rollstuhlplätze und 71 Presseplätze. Allerdings gilt das Stadion bei einem Spieltag von Dynamo Dresden bereits mit weniger als 30.000 abgesetzten Karten als ausverkauft, da je nach Sicherheitseinstufung bis zu 2.700 am Gästesektor angrenzende Plätze als Pufferzone frei bleiben müssen.
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Februar 1988 - Siegreicher Rückrundenauftakt im Schnee

Wer nach Aue reist, muß mit Schnee rechnen. So auch in diesem frühlingshaften Winter 1987/88. Da hielt sich der Winter mit Schnee und Kälte in seinen angestammten Monaten fern, um dann mit elementarer Gewalt die meisten Stadien förmlich zuzuschneien. Im Vorjahr (Februar 1987) war zum Rückrundenauftakt nur einen Spielausfall (Wismut Aue gegen Stahl Brandenburg) zu beklagen, diesmal

Rückrundenauftakt im Februar 1988

gleich drei an der Zahl — in Erfurt, Jena und Magdeburg. Pünktlich zum Rückrundenstart gegen den Tabellenzweiten 1. FC Lok Leipzig, Ende Februar 1988, rieselte die weiße Pracht ins Auer Lößnitztal und verwandelte das Erzgebirge in ein Ski- und Rodelmekka. Voraussetzung also für jene Legende, nach der die Wismut-Männer auf Schnee schier unbezwingbar wären. Davon hielten die Auer jedoch selbst soviel nicht, aber sie wollten nach der langen 76-tägigen Winterpause unbedingt spielen. Verständlich, denn die Abstiegsgefahr machte sich breit bei den Veilchen. Das Wasser stand ihnen förmlich nach Ende der 1. Halbserie bis unter die Halskrause. Punktgleich rangierte man mit Hansa Rostock und Union Berlin – alle drei hatten je 8:18 Punkte nach der 1. Halbserie – auf den drittletzten Tabellenplatz.
Im Lößnitztal wurde in den zurückliegenden Monaten der Gürtel enger geschnallt. Nach dem Höhenflug des Vorjahres (4. Rang) folgte ja der jähe Absturz in die Abstiegszone (12.), der neues Kräftesammeln, Selbstbesinnung wie gründliches Analysieren unumgänglich forderte. Dabei machte sich beim Oberliga Oldtimer (seit 1951/52 dabei), der als einzige Mannschaft noch nie abstieg keineswegs Panik breit. „Wir packen es. Jetzt wird mit hochgekrempelten Ärmeln gekämpft." So Routinier Harald Mothes, der wie Hans Speth an bewährte Wismut- Tugenden (Moral, Kameradschaft, Hingabe, Heimstärke) glaubt. Für den Trainer ist ja die Situation nicht neu. Als er im Januar 1986 das Amt übernahm, waren die Köpfe der Veilchen sogar noch tiefer (13. Platz) gebeugt.
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ANFAHRT UND INFORMATIONEN ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN OSNABRÜCK

Osnabrück | Bremer Brücke – Freitag, 21. Februar 2020 (Anstoß 18.30 Uhr)
Auch wenn die Namensrechte am Stadion im Jahre 2004 an die Unternehmensgruppe des langjährigen Klubpräsidenten Hartwig Piepenbrock sowie an eine Telekommunikationsfirma verkauft wurden, im Volksmund blieb der Bau an der Scharnhorststraße stets das „Stadion an der Bremer Brücke". Seit 2017 heißt die Heimstätte des VfL auch offiziell wieder so. Die Vereinsführung hat verfügt, dass zukünftig nur noch einzelne Tribünenteile nach Sponsoren benannt werden dürfen. Den Bossen ist inzwischen klar geworden, wie wichtig es ist, in Osnabrück auch stets die Fan-Interessen miteinzubeziehen. Weiterhin offen ist die Stadionzukunft des VfL Osnabrück. Club und Fans bevorzugen einen Verbleib im Stadion an der Bremer Brücke.
Nach dem Aufstieg des VfL in die 2. Fußball-Bundesliga im Jahr 2019 musste die Bremer Brücke an die aktuellen DFL-Anforderungen angepasst werden. Zu den durchzuführenden Modernisierungsmaßnahmen zählen: Modernisierung der Stromversorgung (u. a. Notstromversorgung), Erweiterung der Pressetribüne sowie der Flächen für TV-Kameras, Umbau des Pressekonferenzraums, Bauliche Trennung der Gäste-Sitzplätze auf der Nordtribüne vom Heimbereich, Installation des Videoassistenzsystems, Aufrüstung des Flutlichts von 800 auf mindestens 1.200 Lux und Maßnahmen bezüglich Sicherheit und Brandschutz (z. B. Videoüberwachung).
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