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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN WÜRZBURG

Würzburg, Sa. 29. August 2015, flyeralarm Arena (Anstoß 14.00 Uhr)

Würzburg liegt zu beiden Seiten des Mains im

Die flyeralarm Arena in Würzburg. Im Oktober 2014 wurde eine Flutlichtanlage, mit einer Beleuchtungsstärke von 800 Lux, fertiggestellt. Der höchste Mast misst eine Höhe von 32 Metern. Foto: stadionwelt.de
mittleren Maintal und im sogenannten Maindreieck. Die Stadt wird überragt von der Festung Marienberg auf der westlichen Höhe einer Muschelkalkplatte, in die sich der Main eingesenkt hat. Die Würzburger Residenz mit Hofgarten und Residenzplatz wurde 1981 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Im Jahr 2004 feierte Würzburg das 1300-jährige Stadtjubiläum. Gegenwärtig hat die Stadt am Main, die eines der 23 Oberzentren des Freistaates Bayern ist, 124.698 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2013) und steht damit auf der Liste der größten Städte Bayerns an sechster Stelle hinter München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Ingolstadt; deutschlandweit steht sie an 58. Stelle.
Auch wenn die erste urkundliche Erwähnung der Stadt Würzburg auf den 1. Mai 704 datiert, liegt der Ursprung der Stadt Würzburg schon deutlich früher. Bereits um das Jahr 1000 v. Chr. existiert eine keltische Fliehburg, eine zeitweise als Rückzugsort dienende Verteidigungsanlage.

Seit dem Jahr 650 n. Chr. ist Würzburg fränkischer Herzogssitz und im Jahr 689 wurden die schottischen Missionare Kilian, Kolonat und Totnan, die zuvor nach Würzburg migriert waren, ermordet. Figuren der drei Heiligen befinden sich in Würzburg an vielen Plätzen, so zum Beispiel auf der alten Mainbrücke oder in der Neumünster-Kirche. Die Fahne als Ortswappen entspringt allerdings erst einer späteren Zeit. Sie ist eine modifizierte Variante der Fahne des Herzogtums Franken und wird seit dem 16. Jahrhundert als Wappen der Stadt Würzburg geführt und in allen Dienstsiegeln benutzt.

Der älteste bestehende Fußballclub der Stadt geht als derzeit erfolgreichster Fußball-Verein Unterfrankens ab der Saison 2015/16 in der 3. Liga an den Start. Der im Jahr 1907 gegründete Verein trägt seine Heimspielstätte im Dallenbergstadion, heute Flyeralarm Arena aus. Die Vereinsfarben sind seither Weiß und Rot, hiervon leitet sich auch der Spitzname Rothosen ab. Der Würzburger Klub hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Nach erfolgreichen Jahren in den höchsten Klassen zu Beginn des 20. Jahrhunderts spielte der Verein 1977/78 für eine Saison in der 2. Bundesliga Süd, bevor die erste Mannschaft zwischenzeitlich länger im Amateurfußball zu Hause war. Die letzten großen Erfolge der Kickers waren der Gewinn des Bayerischen Toto-Pokals 2014 sowie der Bayerischen Amateurmeisterschaft 2015 durch den ersten Platz in der Regionalliga Bayern. Damit verbunden war die Qualifikation zur Aufstiegsrunde zur 3. Fußball-Liga, in zwei Spielen setzen sich die Kickers gegen den 1. FC Saarbrücken durch, was den Aufstieg in die 3. Liga zur Saison 2015/16 bedeutete.


Haupteingang in Würzburg. Foto: DXR (Januar 2014)
Im unterfränkischen Würzburg gibt es für den FCE und seine Fans eine Premiere. Hier war man noch nie zu Gast. Die flyeralarm Arena, ehemals Stadion am Dallenberg, auch bekannt als Dallenbergstadion oder Kickers-Stadion, liegt auf der linken Mainseite im Südwesten Würzburgs zwischen den Stadtteilen Steinbachtal und Heidingsfeld. Sponsor und neuer Namensgeber seit März 2013 ist das ortsansässige Unternehmen Flyeralarm. In der Dritten Liga sind dauerhaft 10.504 Zuschauer im Dallenbergstadion zugelassen (bei Sicherheitsspielen nur 9.011 wegen nötiger Pufferzonen). Die Stehplätze auf der Haupttribüne (Stehhalle) und ein Teil des Gästeblocks (Block 6) wurden dauerhaft zu Sitzplätzen umgewandelt. Aufgrund von sicherheitstechnischen Auflagen der Stadtverwaltung nach den Vorkommnissen bei der Love Parade in Duisburg war die Zahl der zugelassenen Zuschauer in der Saison 2014/15 an normalen Spieltagen auf 5.000 Zuschauer begrenzt. Bei besonderen Spielen (beispielsweise DFB-Pokalspielen) konnte die Kapazitätsgrenze auf Antrag des Vereins (Ausnahmegenehmigung mit Auflagen) angehoben werden. Beim DFB-Pokalspiel gegen Fortuna Düsseldorf 2014 waren beispielsweise 12.000 Zuschauer zugelassen

Nach Erstellung der Haupttribüne mit 4.000 Zuschauern wurde das Stadion am 15. August 1967 mit einem Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern eingeweiht. Die Bauarbeiten zogen sich aber noch einige Jahre hin, so wurden erst 1975 die letzten Stehplätze fertiggestellt. Am 27. Mai 1976 sorgte das Spiel um die Bayernliga-Meisterschaft FV Würzburg 04 gegen FC Wacker München mit 12.617 Besuchern für einen Zuschauer-Rekord. Die Würzburger verloren die Partie mit 2-0. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 war das Stadion Trainingsgelände der Nationalmannschaft Ghanas. Dafür wurde eigens ein neuer Rasen verlegt. Ein Testspiel zwischen Ghana und dem VfB Stuttgart sahen 6.000 Zuschauer. Das Stadion trägt seit dem 9. März 2013 offiziell den Namen flyeralarm Arena und wurde mit dem Regionalligaspiel gegen die SpVgg Bayern Hof (1-1) eingeweiht.

Durch die zur Mitte hin leicht nach außen zulaufenden Tribünen auf der Seite der Hauptribüne sowie der Gegengeraden bekommt das Stadion eine achteckige Optik, hierdurch ist im Innenraum an beiden Längsspielseiten Platz für die Coachingzonen und Reservebänke. An der Mittellinie sind die Tribünen, durch diese Bauweise bedingt, einige Meter weiter von der Seitenlinie entfernt als in der Nähe der Torauslinien. Die Haupttribüne ist der einzige Zuschauerbereich des Stadions, der vollständig überdacht ist. Die übrigen Tribünen rund um das Spielfeld bieten ausschließlich Stehplätze und sind nicht überdacht.

Eine Genehmigung zum Errichten einer

Luftaufnahme zum DFB-Pokalspiel in der 1. Runde gegen Werder Bremen. August 2015. Foto: main-post.de
fernsehtauglichen Flutlichtanlage für das Hauptfeld des Stadions wurde dem Verein am 23. September 2014 seitens der Stadt Würzburg erteilt. Die Anlage, bestehend aus vier Masten mit einer Beleuchtungsstärke von 800 Lux, wurde im Oktober 2014 fertiggestellt, der höchste der Masten misst eine Höhe von 32 Metern. 2015, mir erreichen der 3. Liga, wurde das Stadion für den Spielbetrieb umgebaut: Die Haupttribüne wurde komplett bestuhlt, die Gästeblöcke 5 und 6 mit einer Stahlrohrtribüne (Sitz- und Stehplätze) überbaut und der Fanblock der Kickers (B-Block) auf die Nordtribüne verlegt. Um die Trennung von Fans und Spielern gewährleisten zu können, musste ein Spielertunnel errichtet werden. Es handelt sich um ein reines Fußballstadion ohne Laufbahn um das Spielfeld. Seit 2013 ist das Stadion mit einer LED-Anzeigetafel ausgestattet. 2014 wurde im Nordwesten des Stadions ein größerer VIP-Bereich eingerichtet.

Anfahrt
Für die Fahrt nach Würzburg mit dem PKW müßen rund 290 Kilometer von Aue aus eingeplant werden. Auf der A72 über Hof und danach weiter auf der A9 bis zum Dreieck Bayreuth/Kulmbach. Hier nun die komplette A70 in Richtung Bamberg/Schweinfurt durchfahren. 120 Km weiter am Ende der A70, am Kreuz Schweinfurt/Werneck, auf die A7 in Richtung Würzburg abbiegen und nur 20 Km die Ausfahrt Würzburg/Estenfeld (B19) nehmen. Dann immer auf B19 Richtung Würzburg bleiben in Richtung Schwäbisch Hall. Nach der Konrad-Adenauer-Brücke (über den Main) die nächste Ausfahrt nehmen und der Beschilderung „Kickers Würzburg“ folgen. Wer die Navi-Adresse: König-Heinrich-Straße eingiebt, kommt unmittelbar auf den Parkplatz direkt am Stadion heraus. Unmittelbar nach der Abfahrt von der B19. Etwa 800 Parkplätze stehen direkt am Stadion kostenfrei zur Verfügung. Mit dem ÖPNV ist das Stadion über die Straßenbahnlinien 3 und 5 direkt vom Hauptbahnhof aus zu erreichen (Haltestelle Dallenbergbad). Das Stadion besitzt drei separate Zugänge, einen an der nördlichen Ecke und einen an der westlichen Ecke sowie den Gästezugang direkt vom Parkplatz hinter der Gegengeraden. Es gibt neben dem Gästeparkplatz nur eine geringe Anzahl an Ausweichparkplätzen bzw. Parkmöglichkeiten für PKW. Es wird daher eine rechtzeitige Anreise empfohlen.

Die Kasse und der Gästeeingang (Block 5 & 6) befinden sich direkt am Dallenberg-Parkplatz. Kassen und Stadion öffnen 2,5 bzw. 2 Stunden vor dem Spiel. Der Stehplatzbereich (Block 5) und der Sitzplatzbereich (Block 6) sind voneinander getrennt. Bitte beachten, dass ein Wechsel innerhalb des Gästebereichs nicht möglich ist. Es wird auch darauf hingewiesen, verstärkt den Vorverkauf in Aue nutzen! Es kann am Spieltag an der Tageskasse zu erheblichen Wartezeiten kommen!

Naviadresse: König-Heinrich-Straße 63 | 97082 Würzburg

Entfernung Aue – Würzburg ca. 288 Km (über A72, A9, A70, A7 und B19)


Blockplan. Quelle: Würzburger Kickers


Infos auf der Homepage FCE
Geschrieben von Burg am 25.08.2015, 20:20   (930x gelesen)