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ANFAHRT UND INFORMATIONEN ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN HANNOVER

Hannover, Sa. 07. Dezember 2019, HDI-Arena (Anstoß 13.00 Uhr)

Im September diesen Jahres feierte das Stadion von 96 in Hannover 65-jährigen Geburtstag. Um 15 Uhr ging es am 26. September 1954 mit einen "Fanfarenruf" los. Erste Programmpunkte waren danach – so stand es im Programm - die "Übergabe des Niedersachsenstadions an die Sportler, Laufspiel der Schüler, der höheren und der

Architektonisch unterscheidet sich das Stadion von anderen Stadion-Neubauten vor allem durch seine Asymmetrie. Da die alte Westtribüne mit ihrem geringen Neigungswinkel erhalten blieb und die neue Osttribüne möglichst steil errichtet werden sollte, mussten die Hintertortribünen so konstruiert werden, dass sich die Steigung sukzessive von West nach Ost vergrößert. Foto: Schulitz
Mittelschulen, und Aufmarsch der Sportlerinnen und Sportler aus den hannoverschen Vereinen". Anschließend kam es, wie es im schönsten alten Deutsch heißt, zur "Übergabe des Bauwerks". Zu sehen gab es damals Staffelwettbewerbe, Rugby, Bodenturnen, Gymnastik sowie Volkstanz. Und das erste Fußballspiel im Niedersachsenstadion: Hannover 96 gegen Arminia Hannover, Rot gegen Blau, ein Kurzspiel, das 96 mit 1:0 gewann durch einen Treffer von Hannes Tkotz, den vor zwei Jahren verstorbenen Stürmer der Meisterelf von 1954.
Aus den Trümmern des Krieges entstand damals das zweitgrößte bundesdeutsche Stadion, das mit Sondertribünen 86.656 Plätze bot – in die heutige HDI Arena passen 49.000. Ein Ober- und ein Unterrang – das war damals eine kleine bauliche Sensation, die Planer sprachen von einem "äußeren" und einem "inneren" Stadion. Und sie hatten eine klare Vorstellung, was das Ensemble aus Stadion, Maschsee und Sportpark für die Menschen in Hannover werden sollte: "Eine Stätte der Freude und Erholung". Was heute kaum einer mehr weiß: Im Stadion fanden nicht nur WM-Spiele (vier 1974, fünf 2006) und EM-Begegnungen statt (zwei 1988 ), sondern vier deutsche Meisterschafts-Endspiele und acht deutsche Pokalfinalspiele, als Berlin noch nicht der feste Finalort war.

Auch die Rolling Stones waren da. 1982 gaben Mick Jagger und Co. als Erste ein Stadionkonzert in Hannover vor damals 66.000 Zuschauern. Sechs Jahre später gab sich der "King of Pop" Michael Jackson die Ehre. Das Stadion wurde fortan zum festen Anlaufpunkt der Stars, wegen der weitausladenden Westtribüne war es ein beliebter Spielort für Konzerte. Es entwickelte sich zu einer der wichtigsten Open-Air-Konzertstätten in Norddeutschland. Der vermutlich unschlagbare Konzert-Rekord stammt übrigens aus dem Jahr 1994: Damals lockte Phil Collins mit vier Konzerten hintereinander insgesamt 240.000 Zuschauer in das Niedersachsenstadion.
Seit dem 1. Juni 2013 heißt das Stadion HDI Arena, und Hannover 96 ist froh darüber, mit dem HDI einen ebenfalls traditionsreichen, starken Partner und Namensgeber gefunden zu haben.

Anfahrt
Hannover ist verkehrstechnisch gut zu erreichen. Die Route über die A72 Kreuz Chemnitz/Borna bis zum Kreuz Leipzig-Süd ist zu empfehlen. Ab hier weiter auf der A38 zuerst in Richtung Dresden und später ab Dreieck Parthenaue dann weiter auf der A14 in Richtung Magdeburg. Übers Schkeuditzer Kreuz 70 Km bis zum Kreuz Bernburg fahren. Dort dann in Richtung Braunschweig auf die A36 abbiegen. Diese neue Autobahn ging am 1. Januar 2019 aus der Bundesautobahn 395 und einem Teil der Bundesstraße 6 hervor und verläuft am nördlichen Rand des Harzes entlang und wird daher umgangssprachlich als Nordharzautobahn bezeichnet. Auf ihrer Wegstrecke befinden sich unter anderem die Städte Quedlinburg, Blankenburg/Harz und Wernigerode. Vor Braunschweig an der Ausfahrt Nr. 7 Wolfenbüttel-Süd abfahren und eine rund 10 Km-Querverbindung rüber zur A39 Auffahrt Salzgitter-Watenstedt nehmen. Auf der A39 dann rund 14 Km in Richtung Northeim/Göttingen fahren und an der Abfahrt Nr. 22/Baddeckenstedt abfahren. Über ein kleines Stück auf der B6 (Richtung Hildesheim) gelangt man auf die A7 (Autobahndreieck Salzgitter). Nun auf der A7, vorbei an Hildesheim, ca. 32 Km in Richtung Hannover hochfahren bis zum Dreieck Hannover-Süd. Hier zweigt die A37 ab, die als Zubringer zum Stadtgebiet von Hannover und zum Messegelände Hannover fungiert. Die A37 geht später in die B6 über. Auf dem Messeschnellweg (B6) bleiben bis zum Sellhorster Kreuz. Hier am Kreuz werden gleich drei Bundesstraßen (Südschnellweg) verbunden die B3/B6 und B65. Bis zum nächsten Knotenpunkt, dem Landwehr-Kreisel im Südwesten Hannovers, verlaufen drei Bundesstraßen zusammen.

Am Landwehrkreisel rechts auf der B6 bleiben und nun immer dem Stadionsymbolen folgen. Am nächsten folgenden „Ricklinger Kreisel“ mit Ampelreglung in diesen kurz hinheinfahren und sofort die nächste rechts abbiegen in die Pfarrstrasse. Auf dieser

Blick aus dem Gäste-Stehplatz Bereich im Oberrang. Foto: Burg (November 2016 / 96 vs. Aue 2-0)
immer geradeaus bleiben (HDI Arena ausgeschildert) bis die Stammestrasse links abbiegt. Die Stammestrasse kann dann zum parken benutzt werden oder man fährt bis zu deren Ende dort befinden sich auch linker Hand Parkplätze gegen Gebühr. Diese Gästeparkplätze sollen auf dem Zufahrtsweg ausgeschildert sein. Nach einem kurzen Fußweg über die Stadionbrücke gelangt man dann schnell zu den Gäste Eingängen. Bei fast allen Parkplätzen am Stadion wird ein Entgelt in Höhe von 4 Euro (PKW) erhoben. Es empfiehlt das Geld passend bereit zu halten, damit ein zügiger Ablauf gewährleistet wird.

ACHTUNG: An den Spieltagen werden im Stadionnahbereich jeweils 3 Std. vor Spielbeginn Verkehrssperren eingerichtet, die bis ca. 1 Std. nach Spielende aufrechterhalten werden. Daher sollten Sie bei der Anfahrt unbedingt der Beschilderung folgen.

Auf dem Schützenplatz direkt am Stadion gibt es ca. 3.000 Stellplätze, die Ihr für ein Entgelt von vier Euro nutzen könnt. Zahlen könnt Ihr direkt bei den Ordnern auf dem Parkplatz, die Zufahrten zum Schützenplatz sind durch Leuchttafeln gesondert ausgeschildert. Der Parkplatz Schützenplatz liegt aber für die Gästekurve ungünstig. Das Stadion müßte dann umlaufen werden, um zu den Gäste Eingängen Süd-West (Stehplätze) und Süd (Sitzplätze) zu gelangen.

Die Zufahrt zur HDI Arena über Stadionbrücke (Nähe Gästeeingang) bleibt der Busanreise für Gästefans vorbehalten. Kostenlose Busparkplätze befinden sich ausschließlich im Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg. Anfahrt über den Stadtteil Ricklingen - dann über die Stadionbrücke in den Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg.

Die HDI Arena öffnet 1,5 Stunden vor Anpfiff des Spiels (11.30 Uhr). Gäste mit Eintrittskarten für die Gäste-Stehplätze S 17 - 19 nutzen den Eingang Süd-West. Alle Gästefans mit Eintrittskarten für die Sitzplätze S 6 - 9 und S 15 + S 16 betreten über den Eingang Süd die HDI Arena.

Adresse: Stammestraße 121 | Hannover (Parkmöglichkeit in der Nähe des Gästeblockes)

Entfernung: Aue – Hannover 390 Km (über A72/A38/A14/A36/A39/B6/A7/A37/B6/B65/B6)

Geschrieben von Burg am 05.12.2019, 21:42   (98x gelesen)