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ANFAHRT UND INFOS FÜR DAS AUSWÄRTSSPIEL IN OSNABRÜCK

Osnabrück, Sam. 24. Oktober 2009 – osnatel ARENA (Anstoß 14 Uhr)


Blick von der Osttribüne in der Osnatel ARENA nach dem letzten Auftritt der Auer in Osnabrück. 6. Spieltag, Freitag 21.09.2007|2.Bundesliga, VfL vs. Aue 2-1. Foto Burg

Osnabrück ist mit rund 164.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Niedersachsens. Die Stadt liegt an der Hase zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge. Als Zentrum einer Wirtschaftsregion mit rund 700.000 Einwohnern, die in Niedersachsen liegt und Nordrhein-Westfalen berührt, hat Osnabrück von jeher eine führende Rolle gespielt. Ihre Existenz verdankt die drittgrößte Stadt Niedersachsens einer weitsichtigen Standortentscheidung Karls des Großen vor mehr als 1200 Jahren. Er gründete 780 eine Missionszelle an einem Knotenpunkt alter Handelsstraßen. Einen Platz in der europäischen Geschichte erhielt Osnabrück im Jahre 1648 als Verhandlungsort des Westfälischen Friedens.


Osnabrück ist wirtschaftliches und kulturelles Oberzentrum im westlichen Niedersachsen und Herzstück des Osnabrücker Landes. Sein Freizeitwert profitiert von der reizvollen Lage zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge mit zahlreichen Heilbädern in unmittelbarer Nachbarschaft. Als einzige deutsche Großstadt liegt Osnabrück mitten in einem Naturpark - dem UNESCO Geopark TERRA.vita.
Auch wenn die Stadt es auf den ersten Blick nicht zu erkennen gibt, ist sie eine bedeutende Industriestadt. Die Palette der in Osnabrück produzierten Industriegüter umfasst nahezu alle Sparten. Jedoch mehr als die Hälfte aller Industriearbeitsplätze werden auf dem Metall verarbeitenden Sektor angeboten. Die Kupferverarbeitung, der Fahrzeugbau und der Maschinenbau dominieren. Dazu ist die Papierindustrie ein weiteres kräftiges Standbein. Das überproportional vertretene Verkehrsgewerbe stärkt Osnabrücks Position als herausragendes Logistik- und Dienstleistungszentrum.
Seit 2001 ist Osnabrück Sitz der im Jahr zuvor gegründeten Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF). Sie fördert wissenschaftliche Vorhaben, den wissenschaftlichen Nachwuchs, initiiert Konferenzen, hilft bei der Vernetzung von Forschungsinstitutionen und ist dadurch ein wichtiger Knotenpunkt für die Friedensforschung.

Die Fahrt mit dem PKW nach Osnabrück dürfte den geübten FCE-Allesfahrer kaum vor Probleme stellen. Ab Aue in Richtung Zwickau starten und an der Auffahrt Meerane auf die A4 fahren. Wer aus Richtung Schlema, Hartenstein und Wildenfels zur A4 fährt kann die Stadt Zwickau neuerdings umfahren! Nach dem Ortsausgang Wildenfels kurz vor der A72 (Zwickau|Ost) ist die neue Umfahrung zur A4 über Mülsen ausgeschildert. Das lästige „Stop an Go“ an den Ampeln in Zwickau entfällt dann. Auf der A4 geht es dann weiter übers Hermsdorfer Kreuz und Eisenach bis zum Kirchheimer Dreieck. Hier die A4 verlassen und auf die A7 (Richtung Hamburg) bis zum Dreieck Kassel-Süd fahren. Dort auf die A44 in Richtung Dortmund abbiegen und bis zum Kreuz Wünnenberg-Haaren fahren. Ab hier geht es auf der A33 in Richtung Bielefeld weiter bis zur Abfahrt Schloß-Holte-Stukenbrock (noch vor dem Bielefelder Dreieck). Dort rechts runter und die nächste links in Richtung Sennestedt fahren, diese wird später zur B68. Nun immer ca. 36 Km auf dieser B68 (auf Blitzkästen achten!!!, in und nach der Ortslage Bielfeld) den Ausschilderungen in Richtung Osnabrück folgen bzw. bleiben. Der Grund ist der, das die A33 noch nicht komplett durchgehend bis Osnabrück fertiggestellt ist. Ab hier muss man sich besonders in Halle (Westf.) auf zähfließenden Verkehr einstellen, denn die B 68 ist häufig nicht in der Lage, den Verkehr aufzunehmen. Nach Halle/Westfalen (ca. 7 km) wieder auf die A33 (Auffahrt Borgholzhausen) und ca. 30 Km bis zum Ende der Autobahn fahren um dann links in Richtung des Stadion Symbols/Halle Gartlage/Zentrum den Straßenverlauf auf der Bremer Straße ca. 3 km folgen. Das Stadion ist dann linker Hand per Flutlichtmasten unschwer auszumachen. Einige wenige Straßenparkplätze sind im Umfeld des Stadions (liegt in einem Wohngebiet) vorhanden, aber auch nur bei rechtzeitiger Anreise. Ansonsten den ausgeschilderten Parkplatz „Halle Gartlage“ (manchmal kostenpflichtig!) benutzen. Von dort sollen es rund 10 Minuten Fußweg sein bis zum Stadion. Diesen Parkplatz ereicht man 300m hinter der Eisenbahnbrücke (Bremer Brücke) am Stadion und dann rechts abbiegen. Dies ist übrigens die berühmte Brücke, die dem Stadion ihren Namen gab. Später wurde das Namensrecht an die Unternehmensgruppe des langjährigen Präsidenten des VfL Osnabrück Hartwig Piepenbrock verkauft und in „Piepenbrock-Stadion an der Bremer Brücke“ umbenannt, ehe im Jahr 2004 das Namensrecht am Stadion durch das Telekommunikationsunternehmen osnatel erworben wurde. Nichtsdestotrotz ist die „Bremer Brücke“ wie es der hiesige Volksmund nach wie vor nennt, ein Erlebnispark im wahrsten Sinne des Wortes, was vor allem der ausgezeichneten Atmosphäre zu verdanken ist. Heim- und Gästefans stehen in der reinen und engen Fußball-Arena auf überdachten Rängen, das Spielfeld ist zum Greifen nahe und der VfL bevorzugt stimmungsvolle Flutlichtspiele. Seit dem letzten Auer Gastspiel im September 2007 (1-2 Niederlage, 2. Bundesliga) hat sich im Stadion einiges geändert.

Stadion in Osnabrück mit neuer überdachten Gegengeraden. Foto: Kemme, 02.11.2008

Am 2. April 2008 wurde mit dem Abriss der alten unüberdachten Gegengeraden (Nordseite) begonnen, die durch eine moderne und überdachte Sitzplatztribüne, inklusiver Lila Sitzplatzschalen, ersetzt wurde. Auch einige Stehplätze entstanden dabei neu, die jedoch nicht der Nord sondern der Osttribüne zugerechnet werden. Die Gesamtkapazität sank dadurch auf 16.130 Plätze, der Anteil der Sitzplätze stieg jedoch auf 5.655 (ca. 35 %). Außerdem wurde eine Rasenheizung verlegt und zwei LED-Anzeigetafeln (je 6,4m × 3,84m mit einer Auflösung von 640 × 384 Pixel) installiert. Die Stadt Osnabrück sorgt für eine Verbindung zwischen dem Außenbereich der Nord- und Ostkurve, sodass man nun beinahe das ganze Stadion zu Fuß umrunden kann. Es fehlt dann lediglich das Stück zwischen Nord- und Westkurve, welches nach 80 Jahren immer noch nicht erworben werden konnte und folglich auch nicht beim Bau der neuen Nordtribüne mit überdacht werden „durfte“.

Der überdachte Gäste Stehplatz auf der Westseite ist durchaus einer der besten der Liga. Davon konnten sich die Auer Veilchenfans bei den vorigen 5 Gastspielen (2 Siege, 3 Niederlagen) dort überzeugen. Der normale Gästeblock fasst 1.700 Fans und kann in 2 Stufen erweitert werden, so dass 2.200 bzw. 2.500 Gäste Platz haben. Unüberdachte Sitzplätze für Gäste stehen ca. 250 zur Verfügung.

Adresse für Navifreunde: Scharnhorststrasse 50 | 49084 Osnabrück

Entfernung Aue – Osnabrück ca. 502 Km. (burg)
Geschrieben von Burg am 21.10.2009, 12:02   (1225x gelesen)