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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN DÜSSELDORF

Düsseldorf, Sam. 26. April 2014 – ESPRIT arena (Anstoß 13.00 Uhr)

Düsseldorf, Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen und mit 597.108 Einwohnern (Stand Dezember 2013) die achtgrößte Stadt Deutschlands. Die Lage am Rhein gibt der Stadt die Möglichkeit, mit ihrer Skyline das Stadtbild im Kontrast zum Fluss, der aufgrund seiner Größe einen weitläufigen Landschaftsraum bildet, imposant zu inszenieren und beides zu einer einprägsamen Stadtlandschaft zu verschmelzen. Die Stadt ist Teil der

Aues Bilanz in Düsseldorf ist nicht berauschend. In bisher 5 Gastspielen gab es nur ein einziges Remis (0-0 | 3. Liga Saison 2008/09). Die anderen vier Spiele gingen allesamt verloren. Blick aus dem Gästestehplatz-Block der ESPRIT arena nach dem Auer Gastspiel im April 2010. Foto: Burg
prosperierenden Rheinschiene und grenzt südwestlich an das Ruhrgebiet. Sie liegt damit im Herzen der Metropolregion Rhein-Ruhr sowie im Übergangsbereich zwischen dem Niederrhein und dem Bergischen Land, zu dem die Stadt, historisch betrachtet, gehört. Die Metropolregion Rhein-Ruhr ist eine Wirtschaftsregion und ein städtischer Ballungsraum im Westen Deutschlands. Sie zählt zu den größten Verdichtungsräumen in Europa und ist der größte in Deutschland. In den 20 kreisfreien Städten und 10 Kreisen der Region leben rund 11 Millionen Einwohner auf knapp 10.000 km² (Stand 2005). Allein in einem Umkreis von 50 Kilometern um Düsseldorf leben etwa neun Millionen Menschen.


Spätestens seit die Toten Hosen die Kneipenlandschaft Düsseldorfs in ihrem "Altbierlied" besungen haben, ist "die längste Theke der Welt" weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Auf einem halben Quadratkilometer ballen sich hier über 300 Kneipen, Diskotheken und Restaurants, die der Altstadt den Ruf der „längsten Theke der Welt“ eingetragen haben und im Altbierlied besungen wird. Urige Brauereien, szenige In-Lokale oder gemütliche Studentenkneipen - entdecken Sie die Vielfalt selbst! Die Altstadt ist die Keimzelle der Stadt Düsseldorf, obwohl es ältere Ortsteile im Stadtgebiet gibt. Mitte des 12. Jahrhunderts erstmals urkundlich als „Dusseldorp“ erwähnt, hatte der kleine Ort bereits eine gewisse Bedeutung als Fähr- und Handelsstützpunkt zwischen den beiden Rheinufern. Nach der Schlacht von Worringen erhielt Düsseldorf am 14. August 1288 die Stadtrechte verliehen. Es handelte sich um ein umwalltes Dorf, mit zwei Straßen. Die Altstadt ist der flächenmäßig zweitkleinste der 49 Düsseldorfer Stadtteile und liegt im Stadtbezirk 01 am Rhein. Hier leben auf einer Fläche von 0,50 km² 2.027 Einwohner. Die wohl bekannteste Düsseldorfer Kneipe ist die Hausbrauerei Zum Uerige unweit des Rheinufers.

Am 3. März 2002 spielte Fortuna Düsseldorf (vs. Rot-Weiss Essen 1-1) vor 21.000 Zuschauer das letzte Mal im alten ehrwürdigen Rheinstadion. Danach zog man ins Paul-Janes-Stadion (Flinger Broich). Das letzte Event im Rheinstadion (eröffnet im April 1926) fand am 22. Juni 2002 statt: der World Bowl in der NFL Europe zwischen Berlin Thunder und dem heimischen Rhein-Fire-Team. Zu dem Spiel und dem spektakulären Showprogramm (u.a. mit der Rockband Status Quo) erschienen 53.109 Zuschauer. Die Berlin Thunder verteidigten ihren Titel und besiegten die Rhein Fire mit 26:20.

Außenansicht aus Richtung Süden. Foto: Archiv


Mit insgesamt zwei Sprengungen am 12. September 2002 und 6. November 2002 wurde der Abriss des Stadions eingeleitet. Viele Teile des ehemaligen Rheinstadions wurden jedoch vorher ausgebaut und anderweitig verwendet. So lassen sich heute auf vielen Sportanlagen in Düsseldorf Sitzschalen aus dem Rheinstadion wiederfinden und zwei Blockschilder erinnern im Paul-Janes-Stadion an die ehemaligen Stammblöcke der Fortuna-Fans. An etwa gleicher Stelle entstand zwischen 2002 und 2004, leicht nach Norden verschoben, mit der neuen LTU-arena eine Multifunktions-Arena.

Namensgeber und Sponsor der Arena war bis zum 30. Juni 2009 die seit 1961 am Düsseldorfer Flughafen beheimatete und mittlerweile in Air Berlin aufgegangene Charter-Fluggesellschaft LTU. Seit dem 1. Juli 2009 heißt das Stadion ESPRIT arena. Dies wurde am 16. März 2009 bekannt gegeben. Die Europazentrale der Esprit Gruppe befindet sich im benachbarten Ratingen. Das Handelsunternehmen vertreibt Kleidung, Schuhwaren, Wohnaccessoires, Schmuck und Möbel mit Filialen in über 40 Ländern.
Als „Voreröffnung“ fand am 10. September 2004 das erste Fußballspiel in der zu diesem Zeitpunkt noch unbenannten Arena statt. Vor den für die Regionalliga Nord meisten Zuschauern aller Zeiten (38.123) besiegte Fortuna Düsseldorf den 1. FC Union Berlin mit 2:0. Die Fußball-Einweihung als „LTU arena“ fand am 18. Januar 2005 statt, mit einem Freundschaftsspiel vor 44.583 Zuschauern, das Fortuna Düsseldorf gegen den FC Bayern München mit 1:5 verlor. Davor wurde die Arena mit zwei Herbert Grönemeyer Konzerten am 7. und 8. Januar 2005 offiziell eröffnet.

Seit der Saison 2005/06 bestreitet Fortuna Düsseldorf seine Heimspiele in der Arena. Am letzten Spieltag der Saison 2008/09 war sie mit 50.095 Zuschauern erstmals ausverkauft. Durch einen Sieg gegen Werder Bremen II gelang Fortuna Düsseldorf der Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Bayer Leverkusen trug in der kompletten Rückrunde der Saison 2008/09, aufgrund des Ausbaus der BayArena, seine Heimspiele hier aus. Terminkollisionen mit dem eigentlichen Hauptnutzer Fortuna Düsseldorf konnten vermieden werden.
Im Fanbereich der Fortuna-Anhänger und im Fanbereich der Gästefans wurden während der Sommerpause 2010 insgesamt fast 10.000 Stehplätze eingerichtet. Damit wird einer langjährigen Forderung vieler Fußballfans entsprochen. Insgesamt fasst die ESPRIT arena in Düsseldorf 54.600 Zuschauer.
Die Sitze in der Arena sind scheinbar unsortiert in verschiedenen bunten Farben angebracht. Tatsächlich beruht die Verteilung der farbigen Sitzschalen auf einem exakten Plan des Architekten. Das hat zur Folge, dass das Stadion auch mäßig besetzt in einer Fernsehübertragung einen gut gefüllten Eindruck macht. Die bunten Sitze passten so auch zu dem Motto und dem Logo der Olympiabewerbung „So bunt wie die Welt“, wobei die Farben gelb, rot, blau und schwarz zusammen mit dem Grün des Rasens für die Farben der Olympischen Ringe stehen. Anstelle der sechsten Farbe – weiß – wurden jedoch mehrere Grautöne verbaut. Das Stadion mit verschließbarem Dach verfügt über 54.600 Plätze. Bei Konzerten, in denen der Innenraum mitbenutzt werden kann, ist die Kapazität je nach Anordnung der Bühne bis zu 66.500 Zuschauer. Eine Besonderheit ist die moderne Klimatechnik, die es im Winter ermöglicht, den Innenraum auf 15–18 °C zu erwärmen.

Innenansicht vom Oberrang. Foto: Burg (März 2009 | Fortuna vs. Aue 0-0 in der 3. Liga)


Fünfmal war der FCE schon zu Gast in Düsseldorf und spielte um Liga-Punkte. Die ersten 3 Spiele fanden jeweils in einem anderen Stadion statt! Legendär das 1. Spiel am 16. Spieltag (18.11.2000) in der Regionalliga-Nord 2000/01. Aue verlor mit 1-4 bei der Fortuna noch im alten Rheinstadion. Udo Tautenhahn schoss das Ehrentor. Eine Saison später 2001/02 spielte man am 34. und letzten Spieltag im Paul-Janes Stadion (Flingerbroich). Der 3-0 Sieg am 18. Mai 2002 nützte der Fortuna nichts mehr – Abstieg in die Oberliga. Beim dritten Auftritt (14. März 2009) holten die Auer Veilchen vor 12.099 Zuschauern in einer wahren Abwehrschlacht gegen den späteren Aufsteiger zur 2. Liga einen wichtigen Punkt in Unterzahl in der neuen LTU-Arena. In den letzten beiden Auftritten gab es jeweils Niederlagen. Im April 2011 ein 0-3 und im März 2012 ein 1-3.

Für die Fahrt an den Rhein gibt es mehrere Möglichkeiten. Egal welche man wählt, es wird die weiteste Auswärtsfahrt in dieser Saison werden. Hier die Strecke über A72, Leipzig, Kassel und Wuppertal. Im August 2013 wurde der neue Abschnitt auf der A72 zwischen Rochlitz und Borna-Süd freigegeben - seither ist die Strecke zwischen Chemnitz und Leipzig durchgängig vierspurig. Seit Juli vergangenen Jahres laufen die Bauarbeiten am vorletzten, 9,5 Kilometer langen Abschnitt der Autobahn 72 zwischen Borna-Süd und Rötha. Die Strecke von Borna-Süd und der Anbindung zur A38 am Kreuz Leipzig-Süd (17 Km) muß deshalb noch auf der alten B95 zurückgelegt werden. Ist aber akzeptabel. Achtung: in der Ortslage Espenhain lauern Blitzer. Am Kreuz Leipzig-Süd dort dann auf die A38 in Richtung Göttingen fahren. 205 Kilometer später, am Dreieck Drammetal, auf die A7 in Richtung Frankfurt/M.|Kassel, um dann wenig später am Dreieck Kassel|Süd auf die A44 in Richtung Dortmund abzubiegen. Aufgepasst: Den Blitzer (´80er Zone) vor der Fulda-Brücke nicht vergessen! Weitere 150 km später ist am Kreuz Dortmund/Unna das Ruhrgebiet erreicht. Ab hier gibt es zwei Möglichkeiten. 1.- Über Dortmund|Bochum|Essen oder 2.- Über Wuppertal. Im Ruhrgebiet sind die Verkehrsmeldungen sowieso Pflicht (WDR 2). Die letztere ist vieleicht die bessere, weil es im Osten von Essen mehrere Baustellen auf der A40 und A52 gibt. Ab Kreuz Dortmund/Unna also dann die A1 in Richtung Köln wählen und am Kreuz Wuppertal-Nord auf die A46 fahren. Auf dieser bis zum Kreuz Hilden bleiben und dann auf der A3 in Richtung Duisburg hochfahren bis zum Dreieck Ratingen-Ost. Hier die letzten 13 Km auf die A44 in Richtung Mönchengladbach bis zur zur Ausfahrt Nr. 30 | Düsseldorf-Stockum. Die Ausfahrt D-Stockum befindet sich unmittelbar nach passieren des Flughafentunnels. In Richtung D-Stockum/D-Zentrum halten. Man fährt direkt auf den ausgeschilderten Gäste Parkplatz P2 bzw. folgt die Hinweise zu diesen. Der P2 ist dann in mehrere „Felder“ unterteilt, wenn möglich so weit wie möglich vorfahren in Richtung Feld 22. Von dort geht es dann links am „Rheinbad“ vorbei zum Gästeblock der von hier noch ca. 400 Meter entfernt ist. Insgesamt stehen 1.500 Parkplätze den Gäste-Fans auf dem Parkplatz P2 zur Verfügung
Die Parkgebühr für PKW beträgt 5,00 Euro, für Busse 15,00 Euro.

Wer außerhalb vom Stadiongelände parken möchte oder aus Richtung Innestadt anreist: An Veranstaltungstagen bringt die Rheinbahn-Linie U78 die Veranstaltungsbesucher in der Regel im 5-Minuten-Takt zur ESPRIT arena. Die dortige Haltestelle trägt die Bezeichnung „Arena/Messe-Nord“. Nach den Veranstaltungen fahren Sonderzüge der Rheinbahn im 2,5 Minuten-Takt von der Haltestelle ab. Die Fahrtzeit zwischen Düsseldorf-Hauptbahnhof und der ESPRIT arena-Bahnhof beträgt ca. 15 Minuten. Der Fahrpreis ist bei vielen
Veranstaltungen im Ticketpreis enthalten. Der Eingang des Gästebereichs ist über den „Löwengang“, eine Verbindung zwischen der ESPRIT arena und der benachbarten Messehalle 8, zu erreichen. Nachdem die U-Bahn in den Arena-Bahnhof eingefahren ist, muss sich nach Ausstieg unmittelbar nach rechts orientiert werden. Dort befindet sich ebenerdig der Weg (via „Löwengang“) zum Gästebereich (ca. 400m).

Blick zum Gästeeingang Nord/Ost an der ESPRIT arena. Foto: Burg (April 2011)

Gästefans nehmen den Eingang Nord/Ost, Nähe P2. Auf der Warsteiner Tribüne (Eckbereich) befinden sich die Gästeblöcke. Der Gästebereich erstreckt sich auf die Blöcke 19 – 21 (Stehplatz) und 125 bis 132 (Sitzplätze im Oberrang). Insgesamt ca. 5.300 Plätze wovon ca. 1.700 auf die Stehplätze entfallen. Karten für den Gastbereich sind in Grau/Silber gehalten, der Zugang ist ausschließlich über den Eingang Nord-Ost möglich. Karten für die restlichen Bereiche des Stadions sind Rot, hier können die Eingänge Süd und Nord-West genutzt werden. Der Eingang Nord-Ost kann mit den roten Eintrittskarten nicht genutzt werden.

Navi-Adresse: ESPRIT arena | Stockumer Höfe (P2) | 40474 Düsseldorf

Entfernung Aue – Düsseldorf ca. 583 Km (Strecke über Leipzig A38, Kassel und Wuppertal A1/A46)
Alternativ: über Eisenach/Siegen/Köln ca. 559 Km (Baustelle Hermsdorfer Kreuz!)
über Leipzig A38, Kassel, Dortmund, Bochum und Essen ca. 567 Km

Infos Gästefans: auf Fortuna-Seite: http://www.fortuna-duesseldorf.de/fans/spieltagsinfos/infos-fuer-gaestefans/
Geschrieben von Burg am 23.04.2014, 19:46   (656x gelesen)