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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN AUGSBURG

Augsburg- 6. April 2008, Rosenaustadion (Anstoß 14 Uhr)

Rosenaustadion Augsburg

Die drittgrößte Stadt Bayerns, mit fast 270.000 Einwohnern, ist Universitätsstadt, Sitz der Regierung von Schwaben und ein bedeutender Wirtschaftsstandort mit international angesehenen Firmen, die modernste Computertechnik und Elektronik anbieten. Der Perlachturm und das Rathaus sind die Wahrzeichen der Stadt Augsburg. Der Turm erhebt sich über der Westempore der Stiftskirche St. Peter am Perlach, erbaut 1182 und umgestaltet im 18. Jahrhundert. Das Rathaus wurde von Stadt-Baumeister Elias Holl zwischen 1615 und 1620 erbaut und gilt als bedeutendster Profanbau der Renaissance nördlich der Alpen.


Die bischöfliche Residenz ist noch heute das Zentrum des Bistums Augsburg. Die Dom-Geschichte lässt sich bis in das Jahr 823 urkundlich rekonstruieren. Anlässlich der 1600-Jahrfeier der Stadt wurde der Augustusbrunnen 1594 zu Ehren des römischen Stadtgründers vor dem Rathaus errichtet. Neben zahlreichen Museen ist auch das Schaezlerpalais, der Botanische Garten und der Zoo sehenswert.

Rosenaustadion am 1. April 2007 FCA vs. Aue 3-0

Das Rosenaustadion wurde am 16. September 1951 mit dem Fußball-B-Länderspiel Deutschland – Österreich vor 51.000 Zuschauern eröffnet. Es ist ein Mehrzweckstadion mit Leichtathletikanlage in klassischer Ellipsenform für anfangs 65-70.000 Zuschauer. Das Rosenaustadion wurde das drittgrößte Stadion nach Berlin und Stuttgart/Bad Canstatt. Die Stadt Augsburg hat das Stadion auf Trümmern und Schutt aus dem Krieg errichtet. Der Rosenauberg begünstigte den Bau, die Gegentribüne lehnt sich an den kleinen Berg an. Nebenbei entstanden ein Rodelberg, der heute noch sehr beliebt ist, sowie ein Nebenspielfeld. Das Stadtbauamt hatte errechnet, dass 800.000 Kubikmeter Kriegsschutt beseitigt werden mussten. Von 1946 bis 1948 brachten die Lorenzüge einer "Trümmerbahn" den Großteil zum Rosenauberg, der eine Höhe von 16 Metern erreichte. Die 185.500 Tonnen Schutt wurden in Seitenwandwaggons der Augsburger Localbahn transportiert. Die Gleise der provisorischen Schmalspurbahn verliefen mitten durch die Stadt. Das Rosenaustadion kostete 1,1 bis 1,8 Millionen Deutsche Mark, auch für damalige Verhältnisse ein geringer Betrag. Begünstigt wurde dies durch die Anlage als Erdstadion. Nur die 1951 in vier Monaten errichtete Haupttribüne ist ein "Ingenieurbau". Sie ist 120 Meter lang und 16 Meter breit. Der Wall auf der Gegengeraden ist 13 Meter hoch. Der Ursprung des (Flur-)Namens „Rosenau“ liegt in den „Rössen“. Das waren Wasserarme oder Wasserlachen der längst eingefassten Wertach, dem zweitgrößten Fluss Augsburgs. Seit April 1955 steht die Flutlichtanlage mit ihren vier senkrecht stehenden Masten. Inzwischen erreicht sie dank 164 Lampen und 3.500 Watt fernsehgerechte 1.400 Lux. Drei Blöcke auf der Gegengeraden erhielten im Lauf der Jahre Sitzplätze. Zunächst waren es Holzsitze, später Plastikschalen. Die 48 Quadratmeter große manuelle Anzeigetafel wird mittels Stecktafeln bedient. Es gibt aber zumindest eine große digitale Uhr. Das Fußball-Highlight war das Länderspiel Deutschland – Schweiz am Sonntag den 9. November 1952 vor der Rekordkulisse von 64.586 Zuschauern. Damals wurden Zusatztribünen aus Stahlrohr aufgestellt, um den Massen Platz zu bieten. Das Spiel endete 5:1 für Deutschland. Es war die Geburtsstunde der Weltmeister-Elf von 1954. Acht Spieler standen zwei Jahre später beim Titelgewinn auf dem Platz. Deshalb wurden die Weltmeister auch häufig "Augsburger Elf" genannt. Der FC Augsburg verbuchte seinen Rekord mit 42.000 Fans am 3. August 1974 beim Regionalligaspiel gegen den 1. FC Nürnberg. Augsburg gewann 2:0.

Der FC Augsburg treibt, nach dem man auf dem besten Wege ist, sich in der zweiten Bundesliga zu etablieren, seine Neubaupläne voran. Geplant ist die neue Arena direkt an der B17 zwischen den Stadtteilen Haunstetten und Göggingen. Für den ersten Bauabschnitt, indem ein etwa 31.000 Zuschauer (davon rund 11.000 Stehplätze ca. 8.600 Heim| 2.400 Gast) fassendes Stadion entstehen soll, wurden 45 Millionen Euro einkalkuliert. Die zukünftige impuls arena erfüllt als reines Fußballstadion die Richtlinien des DFB und der Uefa. Das Stadion wird zunächst in einer ersten Baustufe komplett errichtet. Es ist von der Konzeption und Statik so ausgelegt, dass eine Erweiterung mittels einer zweiten Ausbaustufe (für 50.000 Zuschauer) möglich wäre. Das Gelände der traditionellen Heimat des FC Augsburg soll mittelfristig in ein Wohngebiet verwandelt werden

Die Fahrt nach Augsburg dürfte für versierte FCE-Allesfahrer kein Problem sein. Über die A72 (Richtung Hof) bis zum Dreieck Bayerisches Vogtland. Dort auf die A9 in Richtung Nürnberg/München und nach Ingolstadt an der Abfahrt Langenbruck die A9 verlassen. Ab hier nun immer auf der B300 ca. 45 km in Richtung Augsburg bleiben. An der Autobahnauffahrt Dasing zur A8 in Richtung Stuttgart auffahren und an der Ausfahrt Augsburg-West diese wieder ca. 14 km später verlassen. Auf der autobahnähnlichen Bundesstrasse 17 in Richtung Augsburg/Landsberg/Gersthofen-Süd/Garmisch nun bleiben bis zur Ausfahrt „Bgm.-Ackemann-Strasse“. Links abbiegen und auf der B300 immer geradeaus. Nach der Brücke an der Gabelung rechts in die Holzbachstrasse (parallel zum Fluß) abbiegen. Diese wird später zur Perzheimstrasse. Die Flutlichtmasten sind wenig später auszumachen. Parkplätze (Gebühr ca. 4 €) sind Nähe Gästeeingang vorhanden und auch ausgeschildert. [Anfahrtskizze]

Haupteingang Gegengerade

Für die Gäste (Eingang Nord|Anzeigetafel benutzen) stehen ca. 2.200 Stehplätze im Stehwall Nord (Blöcke E und F) zur Verfügung. Diese können bei Bedarf erweitert werden. Am Gästestehplatz angrenzend gibt es außerdem ca. 550 nicht überdachte Sitzplätze für Gäste. Die Tageskassen öffnen 2 Stunden vor Anstoß. Preise für Gäste: Stehplatz 9 € und ermäßigt für 5 € (erhältlich nur für Jugendliche von 6-14 Jahre!). Schwerbeschädigte 4,50 €. Kinder bis 5 Jahre haben freien Eintritt. Im Sitzplatzbereich (Block D) zahlen Gästefans 14 € und 7 € für Schwerbeschädigte.

Der Kartenvorverkauf beginnt in den beiden Fanshops in Aue (Auerhammerstrasse 4) und Schwarzenberg (Markt 15) am Montag, 17. März 2007.

Erlaubt sind Fahnenstangen bis 1,20 Meter Länge. Ebenfalls erlaubt sind: Zaunfahnen, Doppelhalter, Trommeln, Megaphone, Regenschirme und auch z. Bsp Rucksäcke. Angaben ohne Gewähr. Quelle: stadionwelt.de. Einzelheiten bitte im Fanprojekt Aue abgleichen.

Entfernung Aue – Augsburg ca. 387 Km.
Geschrieben von Burg am 19.03.2008, 20:33   (1381x gelesen)