Saisonstatistiken des FC Erzgebirge Aue

Regionalliga Nordost 1995/96

Spielbericht

4. Spieltag - Mittwoch, 16.08.1995 - 18:30

Tennis Bor. Berlin - FC Erzgebirge Aue 2:1 (1:1)

Tennis Bor. Berlin: Marco Sejna - Almedin Civa, Jörg Weber, Jörn Lenz - Mike Klenge, Martino Gatti, Olaf Backasch, Tim Gutberlet, Taskin Aksoy (63. Olaf Kapagiannidis) - Michail Rousajew (89. Thomas Adler), Harun Isa; Trainer: Uwe Jahn

FC Erzgebirge Aue: Jörg Weißflog - Ronny Thielemann, Jörg Palke, Moudachirou Amadou (80. Jens Haustein) - Udo Fankhänel, Borislav Tomoski (74. Mirko Ullmann), Jan Schmidt, Boris Lucic, Jens Kempe - Danilo Kunze, Henry Berg; Trainer: Ralf Minge

Tore: 0:1 Henry Berg (14.); 1:1 Harun Isa (28.); 2:1 Martino Gatti (57.)

Schiedsrichter: Markus Scheibel (Breitenhagen)

Zuschauer: 1825

Gelbe Karte: - / Jan Schmidt, Ronny Thielemann, Jens Haustein

Trotz Niederlage teuer verkauft

Das Spitzenspiel des 4. Spieltages der Fußball-Regionalliga zwischen Tennis Borussia Berlin und dem FC Erzgebirge Aue hielt, was es versprach. Auch wenn die Auer gestern Abend eine 1:2 (1:1)-Niederlage einstecken mußten, verkauften sie sich beim ungeschlagenen Tabellenführer so teuer wie möglich.

Die erste Viertelstunde gehörte den Gästen. Bereits nach 60 Sekunden hatte Boris Lucic die Chance zum Führungstor. Einen 14-m-Knaller von Henry Berg konnte TB-Torhüter Sejna gerade noch zur Ecke klären (5.). Der Ex-Stendaler war es auch, der den FC Erzgebirge mit 1:0 in Führung brachte. Einen 40-m-Paß von Jörg Palke nutzte Berg, um sicher zu verwandeln. Die Gastgeber fanden erst nach 20 Minuten zu ihrem Spiel. Mit dem Ausgleichstreffer von Isa kam Tennis Borussia besser ins. Spiel. Kurz vor dem Seitenwechsel hätte Aue erneut in Führung gehen können, doch Danilo Kunze scheiterte nach einem tollen Solo am Berliner Keeper.

Die erste Torchance nach dem Wechsel vergab wiederum Isa. Beim 2:1 stand Gatti im Strafraum völlig frei. Danach vergab Berg die Chance zum Ausgleich. Nach einem Lucic-Zuspiel schoß der Auer Stürmer aus acht Metern freistehend am Tor vorbei. Bis zum Schlußpfiff drängten die Erzgebirgler auf den Ausgleichstreffer. Doch der Spitzenreiter verteidigte in dieser temposcharfen Partie mit viel Glück und Geschick die Führung. Lothar Bösecke, Freie Presse, 17.08.1995